Fehler im Jobcenter: Hartz-IV-Empfänger bekommen 83.000 Euro
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Fehler im Jobcenter: Hartz-IV-Empfänger bekommen 83.000 Euro
Ein Hartz-IV-Paar hat vom Jobcenter aus Versehen 83.000 Euro überwiesen bekommen. Die beiden haben sich nun einen Anwalt genommen.

Das Paar muss nicht schlecht gestaunt haben, als es plötzlich das viele Geld auf dem Konto sah. Die Hartz-IV-Empfänger aus Schönebeck in der Nähe von Magdeburg hatten plötzlich gut 83.000 Euro mehr auf dem Konto. Der unerwartete Geldsegen war auf einen Fehler eines Mitarbeiters im Jobcenter zurückzuführen. Wegen eines Eingabefehlers seien die rund 83.000 Euro überwiesen worden, sagte die Leiterin des zuständigen Jobcenters, Edith Völksch, am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.
Für die Jobcenter-Leiterin sei klar, dass die Hartz-IV-Empfänger das Geld zurückzahlen müssen. «Wenn man eine so hohe Summe von uns überwiesen bekommt, muss einem sofort einleuchten, dass man das nicht behalten kann.» Mit Hilfe der Bank des Paares habe man bereits knapp 50 000 Euro zurückgeholt. Die restlichen mehr als 33 000 Euro seien wohl schon ausgegeben. «Wir haben ein Vollstreckungsverfahren eingeleitet», sagte Völksch. Es drohe also der Gerichtsvollzieher.
Zuvor hatte die «Magdeburger Volksstimme» über den Fall berichtet. «Es handelt sich um menschliches Versagen. Bei der September-Berechnung haben wir es bemerkt», sagte Völksch. «Wir haben sofort versucht, das Paar zu erreichen.» Alle Versuche per Telefon und Post seien aber gescheitert, auch im Jobcenter seien die Beiden trotz Anhörungstermin nicht aufgetaucht.
Laut «Magdeburger Volksstimme» haben sich die Hartz-IV-Empfänger bereits anwaltlichen Beistand geholt. Denn: Für die Sperrung des Kontos und die Rücküberweisung durch die Bank an das Jobcenter sehen sie keine rechtliche Grundlage. Der Anwalt des Paares habe rechtliche Schritte gegen die Bank und deren Mitarbeiter sowie gegen das Jobcenter angekündigt. dpa/AZ
Quelle

Das Paar muss nicht schlecht gestaunt haben, als es plötzlich das viele Geld auf dem Konto sah. Die Hartz-IV-Empfänger aus Schönebeck in der Nähe von Magdeburg hatten plötzlich gut 83.000 Euro mehr auf dem Konto. Der unerwartete Geldsegen war auf einen Fehler eines Mitarbeiters im Jobcenter zurückzuführen. Wegen eines Eingabefehlers seien die rund 83.000 Euro überwiesen worden, sagte die Leiterin des zuständigen Jobcenters, Edith Völksch, am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.
Für die Jobcenter-Leiterin sei klar, dass die Hartz-IV-Empfänger das Geld zurückzahlen müssen. «Wenn man eine so hohe Summe von uns überwiesen bekommt, muss einem sofort einleuchten, dass man das nicht behalten kann.» Mit Hilfe der Bank des Paares habe man bereits knapp 50 000 Euro zurückgeholt. Die restlichen mehr als 33 000 Euro seien wohl schon ausgegeben. «Wir haben ein Vollstreckungsverfahren eingeleitet», sagte Völksch. Es drohe also der Gerichtsvollzieher.
Zuvor hatte die «Magdeburger Volksstimme» über den Fall berichtet. «Es handelt sich um menschliches Versagen. Bei der September-Berechnung haben wir es bemerkt», sagte Völksch. «Wir haben sofort versucht, das Paar zu erreichen.» Alle Versuche per Telefon und Post seien aber gescheitert, auch im Jobcenter seien die Beiden trotz Anhörungstermin nicht aufgetaucht.
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