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Toys Company Syke schließt

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Toys Company Syke schließt Empty Toys Company Syke schließt

Beitrag  checker am Fr Okt 21, 2011 11:06 pm

Syke·Landkreis Diepholz. Freudig zeigte der Kleine das Spielzeug seiner Mutter, kurz nachdem beide gestern die Toys Company in Syke verließen. Dort bekommen Bedürftige Spielsachen, Teddys, Puppen & Co. kostenlos. In der Einrichtung, die vom Jobcenter und der Dekra Akademie betrieben wird, arbeiten Langzeitarbeitslose auf 1,50-Euro-Basis. Sie reparieren das gespendete Spielzeug und bringen es wieder auf Vordermann. Allerdings nur noch bis Jahresende. Die Einrichtung wird geschlossen.

Das haben gestern Vertreter der Dekra Akademie und des Jobcenters im Gebäude der Toys Company in Syke mitgeteilt. Der Grund: Der Bund will, dass die sogenannten Arbeitsgelegenheiten in den Jobcentern massiv zurückgefahren werden, teilt Bernd Jobs, Geschäftsführer des Jobcenters im Landkreis Diepholz, mit. Und das Projekt Toys Company lief als eben solche Arbeitsgelegenheit. Jobs bedauert den Schritt. "Wir haben das nicht vorgehabt." Damit spricht er auch für die Dekra Akademie, wie deren Gebietssprecher für Niedersachsen und Bremen, Hans-Peter König, bestätigt. Betroffen seien aber auch andere Toys-Company-Standorte in Deutschland.

Dass die Einrichtung auch etwas für bedürftige Kinder macht, nämlich ihnen kostenlos Spielzeug übergibt, habe bei der Entscheidung keine Rolle gespielt. König: "Ziel der Maßnahme war es nicht, soziale Aspekte in den Vordergrund zu stellen." Und Jobs ergänzt: "Es geht in erster Linie darum, Menschen in Arbeit zu bringen." Er sagt aber auch: "Unser Förderportfolio wird sich dadurch nicht verkleinern." Henning Budelmann, Teamleiter Markt und Integration beim Jobcenter, ergänzt: "Es entsteht kein Vakuum. Es ist auch nicht so, dass es die Arbeitsgelegenheiten künftig gar nicht gibt." Für die Toys Company hätte damals auch mehr investiert werden müssen für andere Arbeitsgelegenheiten. So musste unter anderem das Gebäude angemietet werden, erzählt Jobs. Zu der Summe wollte er keine Angaben machen.

Unter einer anderen Förderungsform hätte das Projekt Toys Company nicht fortgeführt werden können, bedauert Jobs. Mit dem Partner Dekra Akademie wolle man aber auch in Zukunft zusammenarbeiten. Im neuen Jahr soll das Projekt "Treffpunkt Arbeit" an den Start gehen. Dabei handelt es sich laut König um eine Maßnahme, die Arbeitslose in den Berufsfeldern Pflege, Lager, Handel, Verkauf und Sicherheit schult. Die Integration in den ersten Arbeitsmarkt solle "direkter" laufen. Ort ist das jetzige Gebäude der Toys Company an der Werkstraße.

Nach Angaben von Toys-Company-Leiter Uwe Janssen arbeiteten in den 2,5 Jahren gut 250 Mitarbeiter in der Einrichtung, sie es im Marketing, in der Werkstatt oder in der kaufmännischen Abteilung. Parallel wurden die Mitarbeiter in Schulungen auf das Berufsleben vorbereitet. 25 bis 30 Prozent seien in den ersten Arbeitsmarkt integriert worden, teilen die Jobcenter- und die Dekra-Vertreter mit. Der Bundesdurchschnitt habe bei etwa 15 Prozent gelegen. Im Schnitt haben immer gut 50 Frauen und Männer in der Toys Company gearbeitet. Das Projekt war pro Person auf sechs Monate angelegt. Zurzeit seien noch 24 Langzeitarbeitslose in der Einrichtung. Nach der Schließung sollen sie individuell vom Jobcenter weiter gefördert werden, kündigt Budelmann an. "Im Landkreis haben wir circa 500 Kunden", hält Uwe Janssen fest - also Menschen, die das Angebot des kostenlosen Spielzeugs wahrnehmen.

Die Toys Company wurde im Mai 2009 gegründet. In den zweieinhalb Jahren baute sie sich ein echtes Netzwerk auf. Die Mitarbeiter kooperierten zum Beispiel mit den Familienhebammen des Landkreises und mit zahlreichen Kommunen: So stehen noch viele Toys-Tonnen in den Rathäusern, in denen für die Einrichtung gespendet werden kann. Diese werden nun nach und nach verschwinden. "Wir nehmen aber noch Spenden an", kündigt Janssen an. Geplant sind außerdem noch weitere Aktionen gegen Ende des Jahres - damit die ärmeren Kinder im Landkreis auch etwas unter dem Weihnachtsbaum finden.

Quelle

Zwar schade für die Kinder, aber wenn das ganze auf Freiwilligenbasis, statt auf Zwang,wäre es eine klasse Einrichtung gewesen.
Leider wurden aber die Leute dazu gezwungen mit Androhungen des Leistungsentzuges.
Qualität bei der Kontrolle der Spielsachen ist damit nicht gegeben.
Einige berichten das sie stundenlang Puzzle machen mussten und zum Schluss vielleicht ein oder zwei Teile fehlten.
Das ganze in die Mülltonne wanderte und die ganze Mühe umsonst war.
Es gibt genug Leute die etwas tun möchten,im Sozialenbereich,alten Pflege oder oder, aber nicht unter Zwang und Bedrohung.
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