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"Betonverschluss für Morsleben hinfällig"

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"Betonverschluss für Morsleben hinfällig"

Beitrag  checker am Di Nov 01, 2011 7:59 pm

Der Plan für die Stilllegung des Atommüll-Endlagers Morsleben steht auf dem Prüfstand. Vergangene Woche endete die Erörterung mit Bürgern und Verbänden zur geplanten Schließung des Lagers. Die Bürgerinitiative (BI) Morsleben zieht nun Bilanz: "Die Beteiligung seitens der Bevölkerung war leider gering, aber dafür war die Debatte mit dem Umweltministerium sehr konstruktiv", sagt BI-Sprecher Andreas Fox.

Fast 13.600 Bürger hatten Einwände gegen das Schließungskonzept des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) eingereicht. Sie werden vom Umweltministerium in Sachsen-Anhalt geprüft. Die BI möchte vor allem verhindern, dass das Lager in Morsleben bei Helmstedt mit einer Betondecke verschlossen wird. "Der vom Bundesamt vorgesehene Betonverschluss ist hinfällig", meint Fox. Ein Fehlversuch im Bergwerk Bleicherode habe die Bürgerinitiative in ihrem Anliegen bestärkt.

Das BfS reagiert hingegen gelassen: „Beim ersten Versuch hat es nicht geklappt, das stellt aber nicht das Verfahren an sich in Frage“, sagt Florian Emrich, Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz. Das BfS habe einen Langzeitsicherheitsnachweis geführt. „Wir sind nach wie vor überzeugt, dass das die beste Lösung ist. Ob dieser Weg gangbar ist, muss das Genehmigungsverfahren des Umweltministeriums nun zeigen. Dazu ist es da“, fügt er hinzu. "Wenn die Ursachen für den Fehlschlag analysiert worden sind, sollen weitere Versuche folgen."

Kritik übt die Bürgerinitiative an der gesetzlich zugelassenen Strahlung in Morsleben. Der Grund: Das Bundesumweltministerium hatte den Grenzwert für hochradioaktive Strahlung Ende 2010 von 100 Mikrosievert auf 10 Mikrosievert pro Jahr gesenkt. Die Maßeinheit Mikrosievert bezeichnet die Strahlendosis, die beim Menschen ankommt.

„Wir verlangen, dass der neue Grenzwert von 10 Mirkosievert pro Jahr künftig auch für Morsleben geltend gemacht wird, insbesondere, weil sich hier unter dem Atommüll auch ein hoch radioaktives Radiumfass befindet“, berichtet Andreas Fox. Laut BfS-Sprecher Emrich ist der neue Grenzwert bundesweit noch in der Diskussion. „Für Morsleben gilt noch der ältere Grenzwert von 100 Mikrosievert. Unsere Berechnungen haben jedoch ergeben, dass die Strahlenbelastung in der Realität sogar die neuen Anforderungen deutlich unterschreitet“, so Emrich.

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