Schlecker schließt Läden in der Region
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Schlecker schließt Läden in der Region
Die Drogeriemarkt-Kette Schlecker schließt im großen Stil Filialen. In Summe könnten nach Konzernangaben bis zum nächsten Frühjahr bis zu 600 der 8000 deutschen Geschäfte dicht gemacht werden. Auch unsere Region ist betroffen.

Genaue Zahlen für die Region lassen sich nach Angaben des im süddeutschen Ehingen beheimateten Familien-Unternehmens allerdings nicht ermitteln. Lediglich für die Städte Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter wurde Schlecker-Sprecher Patrick Hacker konkret:
+++In Braunschweig soll die Filiale in der Goslarschen Straße am 28. Dezember geschlossen werden. Insgesamt gibt es in der Stadt 17 Schlecker-Märkte sowie eine Filiale von Ihr Platz – diese Drogeriemarkt-Kette gehört zu Schlecker.
+++In Wolfsburg betreibt das Unternehmen acht Geschäfte. Die Filiale in der Halleschen Straße in Westhagen schließt am 11. Januar.
+++In Salzgitter gibt es sechs Märkte, davon wird die Lebenstedter Filiale in der Berliner Straße am 18. Januar dicht gemacht.
Mitarbeiterinnen werden andere Stellen angeboten
Offenbar werden aber auch in den kleineren Ortschaften in der Region Läden aufgegeben. Wie Jutta Emser, Schlecker-Betriebsratsvorsitzende für Salzgitter, Wolfenbüttel sowie Teile der Kreise Peine und Hildesheim, sagte, wurde im November ein Geschäft in Hoheneggelsen und im Dezember eine Filiale in Lengede geschlossen. Im Januar sollen nach ihren Angaben weitere Läden in Helmstedt und in Holle folgen. „Ende Januar gibt es in meinem Bereich noch sieben Verkaufsstellen, vor sechs Jahren waren es 36“, sagte sie.
Allen Mitarbeiterinnen werden nach Angaben Hackers Arbeitsplätze in anderen Geschäften des Unternehmens angeboten. „Bei langen Fahrzeiten hilft das Unternehmen“, sagte er.
Betriebsratsvorsitzende Emser befürchtet allerdings, dass die Arbeitsplatz-Zusage nicht von Bestand ist. „Es gibt einen Tarifsozialplan, der bis Ende Juni 2012 gilt. Ich bin überzeugt, dass die Mitarbeiter, die einen neuen Arbeitsplatz erhalten sollen, nur so lange beschäftigt werden, bis der Vertrag ausläuft. So will Schlecker Abfindungen sparen“, sagte sie. Damit konfrontiert entgegnete Hacker: „Das Ziel von Schlecker ist es, die Stammbelegschaft zu halten.“
Schlecker-Sprecher: Unternehmen schreibt seit Jahren rote Zahlen
Hacker begründete das Aus für die Geschäfte damit, dass sie nicht wirtschaftlich seien. Das liege auch am schärferen Wettbewerb der Drogeriemarkt-Ketten untereinander. „Schwerer wiegt aber, dass der Lebensmittel-Einzelhandel seit Jahren mehr in die Fläche geht und Drogerie-Abteilungen einrichtet“, sagte er. Außerdem leide Schlecker, dessen Geschäfte meist in den Ortszentren liegen, darunter, dass mehr Einzelhandelsflächen auf der grünen Wiese vor den Toren der Städte entstehen.
Zur wirtschaftlichen Situation von Schlecker sagte er: „Das Unternehmen schreibt seit Jahren rote Zahlen. Seit einem Jahr läuft ein Restrukturierungsprogramm, um den Konzern grundlegend umzubauen.“
Quelle
Im übrigen schließt nicht nur Schlecker,sondern Rossmann am Citypoint macht auch dicht.

Genaue Zahlen für die Region lassen sich nach Angaben des im süddeutschen Ehingen beheimateten Familien-Unternehmens allerdings nicht ermitteln. Lediglich für die Städte Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter wurde Schlecker-Sprecher Patrick Hacker konkret:
+++In Braunschweig soll die Filiale in der Goslarschen Straße am 28. Dezember geschlossen werden. Insgesamt gibt es in der Stadt 17 Schlecker-Märkte sowie eine Filiale von Ihr Platz – diese Drogeriemarkt-Kette gehört zu Schlecker.
+++In Wolfsburg betreibt das Unternehmen acht Geschäfte. Die Filiale in der Halleschen Straße in Westhagen schließt am 11. Januar.
+++In Salzgitter gibt es sechs Märkte, davon wird die Lebenstedter Filiale in der Berliner Straße am 18. Januar dicht gemacht.
Mitarbeiterinnen werden andere Stellen angeboten
Offenbar werden aber auch in den kleineren Ortschaften in der Region Läden aufgegeben. Wie Jutta Emser, Schlecker-Betriebsratsvorsitzende für Salzgitter, Wolfenbüttel sowie Teile der Kreise Peine und Hildesheim, sagte, wurde im November ein Geschäft in Hoheneggelsen und im Dezember eine Filiale in Lengede geschlossen. Im Januar sollen nach ihren Angaben weitere Läden in Helmstedt und in Holle folgen. „Ende Januar gibt es in meinem Bereich noch sieben Verkaufsstellen, vor sechs Jahren waren es 36“, sagte sie.
Allen Mitarbeiterinnen werden nach Angaben Hackers Arbeitsplätze in anderen Geschäften des Unternehmens angeboten. „Bei langen Fahrzeiten hilft das Unternehmen“, sagte er.
Betriebsratsvorsitzende Emser befürchtet allerdings, dass die Arbeitsplatz-Zusage nicht von Bestand ist. „Es gibt einen Tarifsozialplan, der bis Ende Juni 2012 gilt. Ich bin überzeugt, dass die Mitarbeiter, die einen neuen Arbeitsplatz erhalten sollen, nur so lange beschäftigt werden, bis der Vertrag ausläuft. So will Schlecker Abfindungen sparen“, sagte sie. Damit konfrontiert entgegnete Hacker: „Das Ziel von Schlecker ist es, die Stammbelegschaft zu halten.“
Schlecker-Sprecher: Unternehmen schreibt seit Jahren rote Zahlen
Hacker begründete das Aus für die Geschäfte damit, dass sie nicht wirtschaftlich seien. Das liege auch am schärferen Wettbewerb der Drogeriemarkt-Ketten untereinander. „Schwerer wiegt aber, dass der Lebensmittel-Einzelhandel seit Jahren mehr in die Fläche geht und Drogerie-Abteilungen einrichtet“, sagte er. Außerdem leide Schlecker, dessen Geschäfte meist in den Ortszentren liegen, darunter, dass mehr Einzelhandelsflächen auf der grünen Wiese vor den Toren der Städte entstehen.
Zur wirtschaftlichen Situation von Schlecker sagte er: „Das Unternehmen schreibt seit Jahren rote Zahlen. Seit einem Jahr läuft ein Restrukturierungsprogramm, um den Konzern grundlegend umzubauen.“
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Im übrigen schließt nicht nur Schlecker,sondern Rossmann am Citypoint macht auch dicht.

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