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Das alte Salzthema in Braunschweig

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Das alte Salzthema in Braunschweig

Beitrag  Andy am Di Jan 31, 2012 8:27 am

Umweltschützer warnen: Es wird viel zu viel Salz gestreut.

Das sibirische Hoch "Cooper" hat Braunschweig dicke Minusgrade, Schnee und Eis gebracht. Doch Mieter und Hauseigentümer haben vorgesorgt.

Sie haben sichh offenbar mit Salzvorräten gut eingedeckt, sodass Umweltschützer schon warnen: Es werde viel zu viel gestreut. BZ-Leser Manfred Pott etwa hat Folgendes beobachtet: Als er nachmittags seinen Sohn zum Bowlingcenter brachte, glaubte er seinen Augen nicht zu trauen: Der gesamte Parkplatz sei mit dicken Salzstücken übersät gewesen, fast schon wie ein Salzteppich. "Hier wurde statt zu räumen offenbar kiloweise Salz ausgekippt! Ich weiß nicht, ob das bei einem Zentimeter Neuschnee überhaupt erlaubt ist."

Und zudem: Das Salz gelange ja in die Gullis und dann über Umwege in die Oker, und das sei alles andere als umweltgerecht.

Doch nicht nur Firmen, die fürchten, dass Kunden zu Fall kommen könnten, greifen vorsichtshalber zur Salz-Keule. Auch auf Gehwegen werde üppig gestreut, berichten Leser, die Baumschäden wie im vergangenen Streusalz-Winter befürchten.

Der städtische Fachbereich Umweltschutz stellt klar: Auf privaten Grundstücken, wie hier im Fall des Bowling-Centers, gelte das Salzverbot der städtischen Straßenreinigungsverordnung nicht. Mit anderen Worten: Der Grundstückseigentümer allein entscheidet, wie er seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt.

Anders auf öffentlichen Gehwegen: Hier, so Sprecher Rainer Keunecke, dürften Anlieger im Rahmen ihrer Räumpflichten grundsätzlich kein Salz verwenden. "Ausnahmen gelten nur für Blitzeis sowie auf Treppen oder Rampen für Rollstuhlfahrer."

Bei besonders schwierigen Wetterlagen, wie zuletzt entscheide der Oberbürgermeister über eine allgemeine Freigabe des Salzes, die dann auf www.braunschweig.de und über die Medien bekanntgemacht werde. Folgendes sollten Bürger beim Winterdienst beachten:

Bei Glätte muss unmittelbar nach dem Entstehen mit abstumpfenden Mitteln (zum Beispiel Splitt, Sand, Granulat) gestreut werden, damit das Begehen des Gehweges gefahrlos möglich ist.

Falls das Streumittel bei anhaltender Glättebildung (z. B. Eisregen) seine Wirkung verliert, muss unter Umständen auch mehrmals gestreut werden. Die Verpflichtung - ebenso zum Schneeräumen - besteht an Werktagen von 7 bis 22 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 22 Uhr.

Quelle

Schön wenn sich alles wiederholt,ohne das man daraus was lernt.
Unser Tipp: die Lernfabrik in Braunschweig von der VHS

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Andy
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