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Geschichte der Braunschweiger Sinti

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Geschichte der Braunschweiger Sinti

Beitrag  checker am Sa Feb 11, 2012 11:11 pm

Die Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma wurde vom nationalsozialistischen Regime systematisch betrieben. Die Basis der Vernichtungspolitik bildete ein biologistisches Rassedenken, für das insbesondere die 1936 gegründete "Rassenhygienische Forschungsstelle" des Neurologen und Psychiaters Robert Ritter die Argumente lieferte. Seit 1934 wurden nach dem "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" Sterilisationen an Sinti und Roma vorgenommen. Mit den Nürnberger Gesetzen von 1935 wurden die "Zigeuner" zur "außereuropäischen Fremdrasse" erklärt. Die daraus resultierende Diskriminierung und Ausgrenzung, die vollständige Erfassung und die seit 1939 erfolgende "Festsetzung" der Sinti in sogenannten Sammellagern waren Schritte auf dem Weg zur Vernichtung dieser Menschen.

Bisher war über die historische Situation der Sinti und Roma in Braunschweig und der Region wenig bekannt. Auf Initiative der Stadt wurden Forschungen zum Schicksal der Braunschweiger "Zigeuner" unternommen. Bekannt sind nun 124 Namen von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung - Männer, Frauen und Kinder, die im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau oder an anderen Orten ums Leben kamen. Die Durchsicht von Aktenbeständen in lokalen, regionalen und überregionalen Archiven erbrachte auch einzelne Erkenntnisse hinsichtlich der Lebensbedingungen der Sinti in Braunschweig und der Region in den dreißiger und vierziger Jahren. Ergebnis der Forschungen war darüber hinaus, dass in Braunschweig ausschließlich Sinti und keine Angehörigen der Gruppe der Roma lebten.

In Braunschweig-Veltenhof wurden die Sinti in einer Art Sammellager ghettoisiert. Im März 1943 wurden sie von dort zum Braunschweiger Bahnhof gebracht und in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Nur wenige überlebten.
Diejenigen, die zurückkehrten, hatten alles verloren:

"Dann bin ich aus dem Zug ausgestiegen und bin da hingegangen, nach Veltenhof... Da hab ich nicht einen Wohnwagen gesehen! Und wo unser Wohnwagen gestanden hat, da ist eine Bombe reingefallen. Stellen Sie sich mal vor, ich komme da an und sehe keinen Menschen! Kein Mensch war da."

Elvira R., Braunschweiger Sintizza.

aus: "Es war unmenschenmöglich". Sinti aus Niedersachsen erzählen - Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus und Diskriminierung bis heute. Hrsg. vom Niedersächsischen Verband Deutscher Sinti e.V., Hannover 1995, S. 38f.

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Sinti und Roma im "Dritten Reich" und die Geschichte der Sinti in Braunschweig

Beitrag  checker am Sa Feb 11, 2012 11:17 pm

Die Verfolgung der „Zigeuner“ lässt sich in Europa seit Jahrhunderten belegen. Im „Dritten Reich“ wurden sie aus der so genannten „Volksgemeinschaft“ verbannt und schließlich die meisten von ihnen Opfer des Holocausts. Das Schicksal der Sinti und Roma wird in einer überwiegend regionalgeschichtlichen Untersuchung seit dem 18. Jahrhundert überblicksartig dargestellt. Ab 1934 wurden auch Sinti und Roma Opfer der Zwangssterilisationen, und später folgte zwangsweise die „Festsetzung“ und die Unterbringung in „Zigeunerlagern“ und Konzentrationslagern. Eine besondere Rolle spielte das „Zigeunerlager“ im KZ Auschwitz, in dem auch viele Sinti aus Niedersachsen und dem Schwerpunkt der Darstellung, Braunschweig, umkamen. Die wechselhafte Geschichte der Braunschweiger und Hildesheimer Sinti ab 1945 zeigt die Bemühungen der Kirche, Hilfestellungen zu bieten. Hierzu werden ebenso Ereignisse geschildert, wie auch zur strafrechtlichen Verfolgung von NS-Verbrechen an Sinti und Roma vor deutschen Gerichten ab 1945. Zum Autor: Dr. Raimond Reiter (Politologe, PR-Referent. Jahrgang 1953) hat mit über 50 Veröffentlichungen vor allem Studien und Analysen zur Zeit des Nationalsozialismus vorgelegt. Umfassende und weitreichende Archiv- und Projekterfahrungen bilden das sichere Fundament für die vorliegende Untersuchung.



Dr. Raimond Reiter, Jahrgang 1953, hat über 50 Veröffentlichungen zum Bereich der Erforschung des Nationalsozialismus vorgelegt. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der empirischen Forschung und seit 2001 auch in der Gedenkstättenarbeit für die Opfer des Nationalsozialismus.

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Die "Zigeunerklasse" der Schule Veltenhof

Beitrag  checker am Sa Feb 11, 2012 11:28 pm

"(...) in der Schule wurde eine eigene "Zigeunerklasse" eingerichtet mit "Zigeunerlehrer" Gorges; Wie die Erwachsenen eine geordnete Beschäftigung, so mußten die Kinder fleißiges Lernen vor den Augen mißgünstiger Spitzel nachweisen; das war jetzt überlebenswichtig. Es half ihnen nichts. 1942 wurde den Kindern der Schulbesuch untersagt. Lehrer Gorges blieb, da ja so viele Lehrer im Feld waren. 1943 erklärte man das Veltenhöfer Wanderlager offiziell zum Sammellager, in das die Sinti aus ganz Niedersachsen zusammengetrieben und in dem ihr Abtransport vorbereitet wurde. Anfang März 1943 umstellten Polizisten die kleine Wagenburg, verbrannten die Wagen und deportierten die Bewohner zuerst zum Bahnhof und von dort aus nach Ausschwitz-Birkenau. (...)

Das Schicksal der meisten Kinder ist unbekannt, ihre Namen sollen hier festgehalten werden (...)."
Name Geburtstag und Ort
Entlassung

Robert D. 06.08.1926, Sauingen 1941
Alfred K. 06.07.1927, Engelnstedt 1941
Rudolf K. 17.08.1929, Niedersickte 01.01.1942
Luis Emil Joh K. 27.09.1925, Schwaneg 16.03.1940
Heinrich K. 24.05.1926, Drübeck 16.03.1940
Christian K.16.09.1927, Halle/Holzm. 01.01.1942
Albert K. 16.05.1929, Twiste 01.01.1942
Emil L. 11.10.1924, Nienhausen/ Celle 19.03.1939
Wilhelm L. 19.02.1926, Bodenburg 16.03.1940
Eduard, Karl L.05.04.1929, Veltheim/ O 01.01.1942
Otto L.18.08.1925, Abbensen 01.01.1940
Hermann L.14.05.1927, Süpplingen 01.01.1942
Otto L. 11.05.1925, Frellstedt 16.03.1939
Dawo R. 17.09.1928, Müden 16.03.1942
Otto S.17.10.1926, Großenacker/Warb.01.01.1942
Ernst W.15.01.1926, Tummensen/Burgdf.16.03.1940
Johannes W.05.02.1926, Clauen 16.03.1940
Rudolf W. 28.09.1927, Ahnse 01.01.1942
Hermann W.09.11.1925, Braunscnhweig 16.03.1940
Muselman D.29.11.1926, Aligse/ Burgdf. 1941
Sonja G. 16.11.1926, Hebenstedt 1940
Ursula K. 17.05.1925, Heckenbeck 19.03.1939
Sonja K. 13.12.1930, Erichshagen/ Nienbg.01.01.1942
Marie K. 20.02.1927, Gövelhof/ Pad.01.01.1942
Annemarie K. 25.08.1924, Borgholz 19.03.1939
Anna L. 13.11.1926, Minden 1941
Regine R. 18.08.1926, Lesse 1941
Christian R.20.12.1925, Rottdorf/ Hebenst. 16.03.1940
Magarete R.25.10.1928, Marmenar 01.01.1942
Ursula Rose S. 19.10.1928, Willebedessen/ Warb. 01.01.1942
Elisabeth W. 03.12.1927, Salder 01.01.1942
Else W. 21.04.1928, Hebelhof/ Pad.01.01.1942
Hilde Anna L. 27.02.1928, Vöhrum 01.01.1942
Dora L. 22.12.1929, Salzdahlum 01.01.1942
Ida K. 01.01.1942
Agathe L. 05.05.1931; Alversen 01.01.1942
Paula K. 01.01.1942
Ruth Maria K. 01.01.1942
Julia K. 09.07.1932, Dinklage 01.01.1942
Berta W. 05.05.1931, Buchholz 01.01.1942
Frieda T. 10.04.1931, Ülzen 01.09.1940
Anna T. 23.09.1932 01.09.1940
Alfons W. 22.12.1927, Menzen/Altm. 01.09.1940
Karl B. 13.07.1927, Weyhausen 01.09.1940
Auguste B. 30.10.1928, Meine 01.09.1940
Rosa B. 21.10.1930, Peine 01.09.1940
Richard D. 05.07.1928, Garnesen 01.09.1940
Sonja R. 29.06.1932, Hannover 01.01.1942

Textquelle: Falkenroth, Ulrich: Körner aus der Sanduhr. 250 Jahre
Pfälzerkolonie Veltenhof 1750 - 2000.

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Bekämpfung der Zigeunerplage

Beitrag  checker am Sa Feb 11, 2012 11:31 pm

Originaldokument:

Brief des Braunschweiger Ministers des Innern an den Polizeipräsident und den Oberbürgermatr. der Stadt Braunschweig vom 5. Juli 1939 zur "Bekämpfung der Zigeunerplage"



Abschrift des Originals:
Der Hr.Min.Innern

Braunschweig, den 5. Juli 1939

J III 1337_1/39

Betr.: Bekämpfung der Zigeunerplage.

I. An

a) den Herrn Polizeipräsidenten
b) den Herrn Obürgermatr. d. Stadt Br.

1. Aus gegebener Veranlassung habe ich den Lagerplatz für Zigeuner in dem Stadtteil Braunschweig Veltenhof besichtigt, um mich von den zweckmäßigen Unter? Der Zigeuner überzeugt. Bei dieser Gelegenheit habe ich jedoch festgestellt, dass auf einem dem Landwirt Pickert in Rühme gehörigen ?, der den neu errichteten Lehrlingswerkhütten der Volkswagenwerke gegenüberliegt, noch Zigeuner in Schrebergartenbuden hausen. Zwei Buden, in denen etwa 20 Personen wohnen, fallen ganz besonders unangenehm auf. Mit Rücksicht darauf, dass führende Männer von Partei Staat, auch Ausländer die Neubauten besichtigen, halte ich es für dringend erforderlich, dass alle in der Nähe der Volkswagenwerke befindlichen Zigeuner mit der größten Beschleunigung entfernt und auf den Zigeunerplatz in Veltenhof untergebracht werden. Wenn die Zigeuner keine Wohnwagen besitzen, dann muss für andere Unterbringungsmöglichkeit gesorgt werden. Die vorgefundenen Zustände erfordern dringend Abhilfe. Es muss überhaupt erreicht werden, dass (?) in der Stadt Braunschweig nur an einer Stelle, nämlich auf dem Lagerplatz in dem Stadtteil Braunschweig - Veltenhof, Zigeuner wohnen.

2. In einer Sandgrube im Gemeindegebiet Waggum halten sich seit längerer Zeit in 4 Wohnwagen 32 Zigeuner (20 Erwachsene und 12 Kinder) auf. Die Männer sind in Braunschweig beschäftigt. Die Zigeuner benutzen, um an ihre Arbeitsstätte zu gelangen, um ihre Einkäufe in der Stadt Braunschweig zu tätigen und auch zu anderen Zwecken die zum Flughafen führende Autobuslinie. Nach Angabe der Flughafengesellschaft haben des öfteren Fluggäste, die ebenfalls den Autobus benutzten, hieran Anstoss genommen. Erst kürzlich ist von der Flughafengesellschaft wieder darüber Klage geführt worden, dass sich die Zigeuner vor dem Empfangsgebäude des Flugplatzes herumtreiben, wenn sie auf den Omnibus warten, und die Treppe zum Empfangsgebäude als Sitzgelegenheit benutzen. Zur Beseitigung dieser Übelstände halte ich es für zweckmässig, dass diese 32 Zigeuner mit ihren 4 Wohnwagen ebenfalls auf dem Lagerplatze in Veltenhof untergebracht werden.

Ich ersuche, zu 1) und 2) bis zum 20. Juli 1939 Stellung zu nehmen. ( ... )

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Interview mit Elvira R. - "Der liebe Gott wollte mich nicht verbrennen lassen"

Beitrag  checker am Sa Feb 11, 2012 11:35 pm

Elvira R.: Zigeunerlager Auschwitz-Birkenau R: Elvira R., K: Frau Krokowski, H: Ehemann von Frau R., W: Frau Weiss


Eine anonymisierte Aufnahme einer Braunschweiger Sintessa.

Frau Elvira R.s Familie wohnt in Berlin, hier wird sie 1929 als jüngstes Kind geboren. Nach einigen Jahren zieht die Familie nach Aachen, wo sie eine Wohnung hat. Nach nur anderthalb Jahren muß Elvira R. die Schule dort wieder verlassen.

Und dann haben wir da noch eine Zeit gewohnt, dann kam die Zeit, wo die ersten Lebensmittelkarten kamen. Da wurden mein Bruder und meine Schwägerin in Kassel verhaftet, und meine Schwester war im Pflichtjahr beim Bauern, als Haushälterin. Da ist meine Schwester nach Kassel gefahren und hat die fünf Kinder [des Bruders] geholt, der Kleinste war neun Monate alt. Dann hat meine Mutter ein Schreiben gekriegt, da stand drin, "In 24 Stunden die Stadt verlassen". ... Dann sind wir in Braunschweig angekommen..., mit den fünf Kindern von meinem Bruder. Ich war damals ungefähr acht. ... Da hatten wir nichts, keinen Wohnwagen, nichts, nur mit dem Kinderwagen und sechs Kindern kamen wir da an. Da haben uns die Verwandten geholfen. Hinterher kam meine Schwester, die mußte von ihrer Stelle weg, sie durfte nicht mehr arbeiten, weil sie eine Sintizza war. ... Meine Schwester ist dann arbeiten gegangen beim Kohlehändler, mein Vater hat in einer Eisenfabrik gearbeitet. ... Ich bin zur Schule gegangen, [aber ein] paar Tage später mußten wir alle die Schule verlassen. Nicht bloß ich, die ganzen Braunschweiger [Sinti]. Dann sind wir bei den Bauern arbeiten gegangen. Das war ja früher schon so, die ganzen Braunschweiger Sinti haben gearbeitet bei den Bauern, Mohrrüben gehackt, Mohrrüben verziehen, Kartoffeln roden hinter der Maschine, oder Erbsen, Bohnen oder Gurken gepflückt. Manche haben im Hafen gearbeitet. In die Schule durften wir ja nicht, da sind wir arbeiten gegangen ... Dann war ich ungefähr zwölf, da ... hat meine Mutter einen Brief gekriegt, da mußte ich eine Zwangsarbeit machen, in einer Wäscherei.

Das Mädchen muß jeden Tag den Weg zur Wäscherei zu Fuß gehen, eine Strecke von insgesamt fast 20 Kilometer, denn wie in vielen anderen deutschen Städten wird den Sinti in Braunschweig verboten, Busse und Straßenbahnen zu benutzen.
Anfang März 1943 wird das Sammellager in Braunschweig-Veltenhof von der Polizei umstellt. Den Sinti werden die Wertsachen abgenommen, und sie werden zum Bahnhof gebracht.

Und einen Tag, das war am Sonnabend ... haben sie [die Polizisten] gesagt, "Keiner geht zur Arbeit!". ... Da haben sie uns eingekreiseit. ... Sie gingen Wagen für Wagen [und fragten], ob wir Gold haben, Geld haben. Der Kriminal[-beamte] Wenzel, der stand vor unserem Wagen, er hat mit meiner Mutter gesprochen. Meine Mutter hat eine rote Sparbüchse gehabt, die war aber gemacht wie ein Buch, und da hat sie ihm das Geld gegeben. Und er hat es genommen und einfach in seine Tasche reingetan und hat es nicht notiert. Da hab ich zu meiner Mutter gesagt, in unserer Sprache aber, "Mama, der Mann tut einfach das Geld in seine Tasche rein". Da hat sie gesagt, ich soll ruhig bleiben. Weil die Alten, die haben das schon geahnt, die haben das im Gefühl gehabt. Als wir in die Züge reingegangen sind, da haben die Älteren auch gesagt, "Wir Alten, wir kommen nicht mehr hier nach Hause." ... Die [Kriminalpolizisten] haben ja zu uns gesagt, wir kommen irgendwohin, nach Polen, da kriegt jeder sein kleines Häuschen, ein Stück Land und Viehzeug, und das müßten wir dann alleine bearbeiten.

Die Braunschweiger Sinti, unter ihnen Elvira R., ihre Eltern und Geschwister, werden zusammen mit den Sinti aus Minden und Hannover, die sich schon im Zug befinden, nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie am 3. März ankommen.

pdf-Datei Das gesamte Interview

Q: Hein, C.M.; Krokowski, H.:"Es war unmenschenmöglich".Sinti aus Niedersachsen erzählen - Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus und Diskriminierung bis heute. Hrsg. vom Niedersächsischen Verband Deutscher Sinti e.V., Hannover 1995

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Die Verfolgung der Sinti und Roma in Braunschweig-Veltenhof

Beitrag  checker am Sa Feb 11, 2012 11:39 pm

Im Braunschweiger Stadtteil Veltenhof hinter den Gleisen der Hafenbahn, gegenüber dem heutigen Heizkraftwerk, hatten Sinti und Roma ein Wanderlager aufgeschlagen.



Der Oberbürgermeister von Braunschweig ordnete in seinem Schreiben vom 25. Februar 1938 an, dass die Aufstellung der Wohnwagen der Sinti und Roma ab dem 1. Juli 1938 nur noch auf diesen Platz in Braunschweig - Veltenhof gestattet sei.

Im Oktober 1939 wurde allen Sinti und Roma im Deutschen Reich verboten, ihren jeweiligen Aufenthaltsort ohne polizeiliche Erlaubnis zu verlassen.
Das Wanderlager Veltenhof erklärte man 1943 zum offiziellen Sammellager für Sinti und Roma aus ganz Niedersachsen. Anfang März 1943 wurde das Lager von der Polizei umstellt.
Frau T., eine Dorfbewohnerin, erinnert sich: "Drei Tage vorher wurde das Telefon stillgelegt. Die Aktion muss bei Dunkelheit früh morgens oder abends stattgefunden haben."

Den Sinti und Roma nahm man alle Wertsachen ab und ihre Wohnwagen wurden verbrannt. Anschließend wurden die Braunschweiger Sinti und Roma zusammen mit Sinti aus Minden und Hannover nach Auschwitz - Birkenau deportiert, wo sie am 3. März 1943 ankamen.

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Die Verfolgung der Sinti und Roma im Überblick

Beitrag  checker am Sa Feb 11, 2012 11:44 pm

1933
Die Ausstellung des Wandergewerbescheins wird zunehmend verweigert.

1935
Sinti und Roma werden in das Erbgesundheitsgesetz, die Nürnberger Rassegesetze, das Reichsbürgergesetz und das Blutschutzgesetz mit einbezogen, voher galten diese Gesetze nur für Juden in Deutschland. Durch das Reichsbürgergesetz wird den in Deutschland lebenden Sinti und Roma die deutsche Staatzugehörigkeit aberkannt.

1936
Beim Reichsgesundheitsamt in Berlin wird die "Rassenhygienische und Bevölkerungsbiologische Forschungsstelle"gegründet. Robert Ritter, der Leiter der "Rassenhygienischen Forschungsstelle" entwickelte verschiedene Theorien über "Asozialität und Minderwertigkeit von Zigeunermischlingen". Nach Ritter fielen über 90% der in Deutschland und Österreich lebenden Roma und Sinti unter seine Definition der "Mischlingspopulation". Um ein Wachstum dieser Population zu verhindern, forderte Ritter, die vorhandenen "Mischlinge zu sterilisieren und eine weitere Vermischung zu vermeiden. Die Forschungsstelle arbeitete mit der Polizei zusammen, da dies eine lückenlose Registrierung der Sinti und Roma und anschließend ihre Einteilung in verschiedene Mischungsgrade möglich machte.

Mai 1936
Kurz vor der Olympiade in der Reichshauptstadt Berlin das Zigeunerlager in Marzahn aufgebaut.



1936
Erste Einweisungen von Sinti in Konzentrationslager. Mehrere hundert Sinti-Männer werden zum Aufbau des Lagers Dachau in Haft genommen.

Dezember 1938
Der Runderlass zur "Bekämpfung der Zigeunerplage"von Heinrich Himmler, Reichsführer der SS, ist das erste direkt gegen Sinti und Roma gerichtete Gesetz.

1938
Weitere Sinti-Männer werden in einer "Aktion gegen Asoziale" verhaftet und nach Buchenwald und Sachsenhausen gebracht.

1939
Ungefähr 3000 Österreichische Sinti und Roma werden nach dem Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich nach Ravensbrück und Dachau deportiert.

Oktober 1939
Befehl der endgültigen Festsetzung aller im Deutschen Reich lebenden Sinti und Roma. Dieser Befehl hatte zur Folge, das auch die letzten reisenden Sinti und Roma ihr Reisegewerbe aufgeben mußten und alle mit festen Wohnsitz diesen nur noch mit polizeilicher Erlaubnis verlassen durften.

Mai 1940
Erste groß angelegte Deportation deutscher Sinti.

November 1941
Weitere größere Deportationen

Juli 1942
Die deutschen Sinti werden von der Wehrmacht ausgeschlossen, zu deren Verstärkung sie bisher noch zugelassen waren.

Dezember 1942
Heinrich Himmler befiehlt die endgültige Deportation der Sinti und Roma nach Ausschwitz-Birkenau.

Januar 1943
Die Einziehung des Vermögens der deutschen Sinti wird vorbereitet. Nach der Deportation wird jeglicher Besitz der Sinti von der Polizei in Beschlag genommen. Von der geringen Anzahl der Überlebenden hat fast keiner seinen oder den Besitz seiner Verwandten wiederbekommen.

März 1943
Die vollständige Deportation der Sinti und Roma sollte in diesem Monat abgeschlossen werden. In dem Transport der am 3. März 1943 in Birkenau ankommt sind unter Sinti und Roma aus Minden und Hannover auch Sinti aus Braunschweig-Veltenhof abtransportiert worden.

Ende 1943
Seit Ende 1943 gab es Transporte von Sinti-Häftlingen aus Birkenau in andere Konzentrationslager. Ziel der Transporte war Natzweiler im Elsaß, wo ein Teil der Sinti-Männer für medizinische Versuche mit Typhuserregern mißbraucht wurde. Auch aus diesen Transporten wurden menschen bei medizinischen Versuchen gequält, verstümmelt und ermordet, so bei Fleckfieberexperimenten in Buchenwald und Senfgasversuchen in Sachsenhausen. In Dachau wurden für Versuche zur Trinkbarmachung von Meerwasser ausschließlich Sinti und Roma herangezogen.

2./ 3. August 1943
In der Nacht vom 2. auf den 3. August wurde im "Zigeunerlager" Birkenau Blocksperre verhängt,d.h. kein Häftling durfte die Baracke verlassen.Unzählige wurden erschossen, erschlagen, oder im Gas ermordet und neben dem Krematorium in einer ausgehobenen Erdkuhle verbrannt.

Anfang 1945
An über 120 Sinti-Frauen und -Mädchen im Konzentrationslager Ravensbrück wurden zwangssterilisiert. Dieser Eingriff fand unter medizinisch unhaltbaren und grausamsten Bedingungen.

Das Kriegsende und die Befreiung erlebte nur ein kleiner Teil der Sinti und Roma. Für viele von ihnen war die jahrelange Haft zu gravierend;sie starben kurze Zeit nach ihrer Befreiung an den Folgen des Hungers und der Krankheiten im Lager.
Quelle:
Djuric, R.; Becken, J.; Bengsch, A.B.: Ohne Heim - ohne Grab. Die Geschichte der Sinti und Roma. Aufbau-Verlag, Berlin 1996

Hein, C.M.; Krokowski, H.:"Es war unmenschenmöglich".Sinti aus Niedersachsen erzählen - Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus und Diskriminierung bis heute. Hrsg. vom Niedersächsischen Verband Deutscher Sinti e.V., Hannover 1995

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Deutsche Sinti trauern um Adolf Laubinger

Beitrag  checker am Sa Feb 11, 2012 11:56 pm

Er überlebte als Kind das KZ Auschwitz



Wie erst jetzt bekannt wurde, ist vor einigen Tagen in Braunschweig Adolf Laubinger im Alter von 74 Jahren gestorben. Er wurde auf dem Hauptfriedhof beerdigt.
Laubinger, der nach dem Kriege mit seiner Familie nach Braunschweig zog, gehörte zu den wenigen Sinti und Roma, die die NS-Zeit überlebten. Seine Mutter, der jüngste Bruder und weitere nahe Verwandte Adolf Laubingers wurden im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordet. Adolf Laubinger entging dem Tode, weil er Zwangsarbeit im Konzentrationslager Buchenwald verrichten musste.
Adolf Laubinger war seit 1985 ehrenamtlicher Mitarbeiter des Zentralrats der Sinti und Roma. Er wirkte an Filmdokumentationen über den Völkermord an den Sinti und Roma mit, beteiligte sich an Gedenkveranstaltungen im In- und Ausland, zuletzt am 15. Dezember 2005 gemeinsam mit Matthias Platzeck, dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, im ehemaligen KZ Sachsenhausen. . Insbesondere engagierte sich Laubinger zusammen mit dem Zentralrat, um Entschädigungszahlungen für jene Sinti und Roma durchzusetzen, die in der Zeit des Nationalsozialismus gelitten hatten.
Sein sehnlicher Wunsch, die Fertigstellung des in Berlin geplanten Holocaust-Denkmals für Sinti und Roma zu erleben, erfüllte sich nicht. Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose: "Wir haben mit Adolf Laubinger einen unersetzlichen Freund und Mitstreiter verloren." -ui-

Anmerkung des Webmasters von www.bs-sued.de:
Im Braunschweiger Rathaus existiert eine Erinnerungsstätte für verfolgte und ermordete Braunschweiger Sinti die gemeinsam mit dem Niedersächsischen Verband Deutscher Sinti e.V., dem Adolf Laubinger angehörte, betrieben wird.

Mehr Informationen hierzu erhalten Sie »hier«.

Rede am 10.03.2003 zum 60-sten Jahrestag der Deportation von Sinti und Roma

Die meisten Sinti und Roma kamen in den 20er Jahren. Viele gingen ins Ruhrgebiet:
Sinti und Roma suchten hier Arbeit und ein Zuhause.
Es kamen die Familien Bern, Laubinger, Pfaus, Reinhard, Rosenberg, Georges, Groß, Weiß, Atsch, Mettbach, Lagerin, Unger, Delies, Steinbach, Meinhard. Großfamilien waren es, mehrere Generationen lebten zusammen.
Im Jahre 1930 wollten mehrere Familien heimisch werden und hatten sich deshalb einen Platz bei dem Zimmermann Janzen in Bochum gemietet. Dieser hatte neben den "Zigeunerwagen" auch noch einige feste Baracken gebaut, ein Zeichen dafür, dass die Sintifamilien sich hier fest ansiedeln wollten.
Doch der katholische Elternverein der neben dem Platz befindlichen Schule sah die Moral der Schüler gefährdet, das fremdartige Aussehen und die andere Lebensweise (so genau wusste man das alles noch gar nicht) genügten, um die "Zigeuner" mit Hilfe des Gerichts wieder davonzujagen.
Dennoch, einigen Sinti- und Romafamilien gelang es, in normale Wohnungen einzuziehen, normale Berufe zu ergreifen. Johann Rosenberg hatte ein Fuhrgeschäft gegründet und beschäftigte darin seine Söhne und Töchter, andere arbeiteten im Bergbau oder in der Stahlindustrie, einige lebten als Musiker, Schausteller oder als Artisten.
Wirklich anerkannt und geachtet waren sie aber nicht.
Als dann 1933 das 1000jährige Reich begann, wurden Sinti und Roma aber ähnlich wie die Juden immer stärker ausgegrenzt. Das Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes verbot Beziehungen zu reinrassigen Deutschen, Aufgrund des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses wurden Sinti und Roma zwangssterilisiert. Die Ärzte im Gesundheitsamt hatten hier ein Ziel, dass sie mit großer Begeisterung gewissenhaft gewissenlos verfolgen konnten.
Im November 1936 sagte Dr. Robert Ritter, der Leiter der rassenhygienischen Forschungsstelle, die mit der Lösung der Zigeunerfrage beauftragt war: Die Zigeunerfrage kann erst dann als gelöst betrachtet werden, wenn die Mehrzahl der asozialen und nutzlosen Zigeunermischlinge in großen Lagern zusammengefasst und zur Arbeit angehalten wird, und wenn die andauernde Fortpflanzung dieser Mischbevölkerung entgültig unterbunden ist. Erst dann werden die zukünftigen Generationen des Deutschen Volkes von dieser Bürde befreit sein.
1938 erfolgte der Erlass zur Bekämpfung der Zigeunerplage; die Regelung der Zigeunerfrage sollte danach aus dem Wesen der Rasse heraus in Angriff genommen werden.
Sinti und Roma wurden in vielen Städten in Zigeunerlager zusammengefasst, kontrolliert und ständig von der Polizei schikaniert. Viele Familien kamen in den Obdachlosensiedlungen der größeren Städte unter, von denen in den Verwaltungsberichten gesagt wurde, dass sie aus sozialen und hygienischen Gründen grundsätzlich nicht mehr benutzt werden und nur im äußersten Fällen zur Aufnahme asozialer Familien dienen. Trotzdem konnten einige Familien noch in ihren Wohnungen bleiben. Sie wurden festgeschrieben, d.h. sie durften die Stadt ohne Erlaubnis der Polizei nicht verlassen.
Immer wieder wurden einzelne Sinti oder Roma verhaftet und begannen eine lange Odyssee durch verschiedene Konzentrationslager.
Am 10. März 1943, heute vor 60 Jahren wurden zunächst die Sinti und Roma aus Bochum und den von der Bochumer Polizei kontrollierten Nachbarstädten frühmorgens von der Polizei aus den Betten getrieben und zum Bahnhof gebracht. Dort stand ein Zug mit Viehwaggons, in die sie hineingetrieben wurden. Der Zug ging nach Auschwitz. Dort war in dem Vernichtungslager ein "Zigeunerfamilienlager" errichtet worden. Rosa Frosch, geborene Atsch, auch eine der wenigen Überlebenden der Hölle von Auschwitz, berichtet später, dass ihr die kleinen Kinder bei der Ankunft aus den Armen gerissen wurden, sie kamen zum "duschen", d. h. in die Gaskammer, denn sie waren ja noch nutzlos.
Auschwitz haben nur wenige Sinti und Roma überlebt, nur die, die als arbeitsfähig in andere Konzentrationslager transportiert wurden. Und die dann noch das Glück hatten, diese Lager zu überleben. Die anderen schufteten und hungerten sich tot, wurden Opfer unmenschlicher medizinischer Experimente oder wurden ermordet. Am 2. August 1944 wurden Transporte mit 1408 arbeitsfähigen in andere Konzentrationslager geschickt, nach dem Lagerappell wurden die verbliebenen 2897 Sinti und Roma nach heftigem Widerstand zum Krematorium gebracht, ermordet und verbrannt.
Nach der Befreiung wurden Sinti und Roma auch weiterhin diskriminiert. Prozesse um Entschädigungszahlungen gingen meist bis in die 70er Jahre, für die geringe Entschädigung von 150 DM je Monat Freiheitsberaubung im Konzentrationslager. Die wurde meist auch noch von der Stadt gegen erhaltene Sozialleistungen verrechnet.
Bis 1966 stellen Gerichte fest, dass "die Verfolgung der Zigeuner aus Gründen der Rasse erst nach dem sogenannten Auschwitzerlass am 1.3.1943 einsetzte". Verfolgungszeiten vor diesem Datum wurden anderen, d.h. kriminellen Gründen zugesprochen.
Bis in die 70er Jahre hatten die deutschen Sinti und Roma nur Fremdenpässe, weil ihre Staatsangehörigkeit ungeklärt war. Damit hatten sie auch wesentlich geringere Chancen bei der Arbeitssuche.
Die Roma, die heute in den ehemals sozialistischen Staaten verfolgt und diskriminiert werden und deshalb zu uns kommen, werden von den Behörden schikaniert und sollen in ihre angeblich sicheren Heimatländer zurückgeschoben werden.
Wir gedenken hier und heute der Zwangsarbeiter, die von den Nationalsozialisten aus Ihren Heimatländern verschleppt wurden, die hier Zwangsarbeit leisten mussten und die dabei hier den Tod fanden.
Heute gedenken wir auch der Sinti und Roma, die vor 60 Jahren nach Auschwitz transportiert worden sind. Für sie gibt es keinen Ort des Gedenkens. Die Erinnerung an sie ist fast ausgelöscht, so wie ihre Familien auch ausgelöscht worden sind.
Es gibt kein Denkmal, keine Dokumentationsstätte, nichts was an das Grauen der Nazizeit erinnert. Dieses Verdrängen ist auch schuld daran, wenn heute wieder die Neofaschisten marschieren.
Wir müssen alles tun, damit sich dieses Grauen nie wiederholt. Wir müssen uns einsetzen für alle Menschen, die in unserem Land diskriminiert werden, ganz gleich, ob Flüchtlinge, Juden oder Sinti und Roma. Und wir müssen uns dagegen wehren, dass ewiggestrige versuchen, das Rad der Geschichte wieder zurückzudrehen.

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