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Frontal21: Doktortitel leicht gemacht

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Frontal21: Doktortitel leicht gemacht

Beitrag  Andy am Di Mai 17, 2011 5:43 pm

Frontal21: Doktortitel leicht gemacht



Hochgeladen von dokuundso1 am 17.05.2011

Frontal21, 17.05.2011

Erst Karl-Theodor zu Guttenberg, jetzt Silvana Koch-Mehrin - die Plagiatsjäger im Internet entlarven mehr und mehr Copy-&-Paste-Arbeiten deutscher Politiker. Die sind danach ihren Doktortitel los und bloßgestellt. Doch die Mängel im akademischen System bleiben.
So ist heute die Einreichung von Doktorarbeiten nicht zwingend in elektronischer Form vorgeschrieben; sie können also bei Plagiats-Verdacht nicht schnell überprüft werden. Die Betreuung der Doktoranden gilt als zu lax. Für Kritiker im In- und Ausland sind die Prüfungsordnungen vieler Universitäten schon lange nicht mehr zeitgemäß. Sie fordern eine Anpassung an die Fähigkeiten der Generation Google.
Professor Debora Weber-Wulff erklärt im Frontal21-Interview, wie die Online-Fahndung nach Plagiaten funktioniert und die Prüfer anonymen Hinweisen nachgehen. Die Plagiats-Expertin versteht zudem nicht, warum Politiker wie Karl-Theodor zu Guttenberg, Silvana Koch-Mehrin und andere "einen Doktor-Titel nötig gehabt haben". Das Streben nach mehr Sozialprestige durch die Doktorwürde findet sie "affig".
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,8239613,00.html

Nach Karl Theodor von und zu Guttenberg, dem baden-württembergischen CDU-Hinterbänkler Matthias Pröfrock und der ehemaligen FDP-Europaparlamentsanführerin Silvana Koch-Mehrin steht eine weiterer deutscher Politiker unter Plagiatsverdacht: Es handelt sich um den FDP-Europaabgeordneten Georgios Chatzimarkakis, der unter anderem durch seine scharfe Kritik an Guido Westerwelle und durch ein 2007 veröffentlichtes Strategiepapier bekannt wurde, in dem er seiner Partei vorschlug, sich mit den Grünen zu vereinigen.
Der in Duisburg geborene FDP-Politiker mit deutscher und griechischer Staatsangehörigkeit promovierte vor elf Jahren an der Universität Bonn im Fach Politikwissenschaft über "Informationellen Globalismus" als "Kooperationsmodell globaler Ordnungspolitik am Beispiel des Elektronischen Geschäftsverkehrs". Die Dissertation, in der er unter anderem den Ausbau von Immaterialgüterrechten durch das TRIPS-Abkommen lobt, ist vollständig im Internet einsehbar. Crowd-Korrektoren aus dem Wiki VroniPlag fanden in 22 Prozent der Arbeit Stellen, die sie als Plagiate werten. Chatzimarkakis selbst spricht auf seiner Homepage bisher lediglich davon, dass er nach verschiedenen Systemen zitiert habe, was "Raum für Spekulationen" biete.
http://www.heise.de/tp/blogs/8/149843

Zweifel an Röslers Dissertation / Peter Mühlbauer 17.05.2011
Doktorarbeiten von Medizinern, die keine wissenschaftliche Karriere planen, wirken häufig deutlich weniger arbeitsintensiv als Dissertationen in anderen Disziplinen. Das mag damit zusammenhängen, dass der Doktortitel in der Medizin anders als in anderen Fächern als berufliche Grundausstattung und nicht als besondere Zierde oder Sprungbrett zur Professur angesehen wird.
Freilich gibt es auch hier wissenschaftliche Leistungen, an denen viele Jahre lang gearbeitet wird - doch ein großer Teil scheint sich damit zu begnügen, zwei Gruppen von Patienten eine leicht unterschiedliche Behandlung angedeihen zu lassen, ein paar Messwerte aufzunehmen und diese anschließend durch ein Statistikprogramm zu jagen. Was dabei herauskommt, hat oft unter hundert Seiten, reicht aber aufgrund eingeschliffener Konventionen trotzdem für einen Titel.
Auch Philipp Röslers[1] 2001 bei der Medizinischen Hochschule Hannover eingereichte Dissertation mit dem Titel "Einfluss der prophylaktischen Sotalolapplikation auf die Inzidenz des postoperativen Vorhofflimmerns im Rahmen der aortokoronaren Bypassoperation" ist lediglich 59 Seiten lang[2]. Es ist aber nicht die Kürze der Arbeit, wegen der sich der frischgebackene Wirtschaftsminister und FDP-Vorsitzende nun Vorwürfen ausgesetzt sieht, sondern die Herkunft der dafür verwendeten Daten.
Ganzer Artikel: http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/34/34759/1.html
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