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Industrielager Ernst Amme Straße Lutherwerke

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Industrielager Ernst Amme Straße Lutherwerke

Beitrag  checker am So März 17, 2013 11:51 am

Eines uns bis dahin unbekanntes Industrielager war im Lutherwerk
angesiedlt und beherbergte ca. 3000 Zwangsarbeiter.

Während des Krieges wurden die Lutherwerke ausgegliedert, sie produzierten fortan Flugzeuge, während das eigentliche Stammgeschäft des Mühlenbaus bei der MIAG verblieb. Im Amme- Werk ( der früheren AKG ) bestand die Belegschaft während des Krieges zur Hälfte aus Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen. Knapp 3.000 von ihnen mussten in einem Barackenlager auf dem Werksgelände hausen, wer nicht die erwartete Leistung brachte, wurde in ein „Arbeitserziehungs- Lager“ verlegt.

Quelle

Weiteres findet sich hier:

Während des Zweiten Weltkrieges war die MIAG im Programm zur Herstellung von Sturmgeschützen und leichten Jagdpanzern eingebunden. Der Unternehmensdirektor Ernst Blaicher, ein förderndes Mitglied der SS, unterhielt dabei den Kontakt zur SS.

Während der Big Week 1944 wurden zwei Fabriken der MIAG als Ziele in Braunschweig ausgewählt, in denen Teile für das Jagdflugzeug Messerschmitt Bf 110 produziert wurden. 76 US-Maschinen sollten dieses Ziel angreifen. Als sich die Flugzeuge über Braunschweig befanden, war die Wolkendecke über der Stadt zu tief, sodass der größte Teil der Bombenlast auf Wohngebiete in der Stadt sowie andere Unternehmen, aber nur wenige Bomben auf die MIAG-Werke niedergingen. Der Angriff kostete 110 Menschen in Braunschweig das Leben, 2.000 wurden obdachlos.

Im Panzerbau bei der MIAG-Mühlenbau im damaligen Zschachwitzer Ortsteil Sporbitz (seit 1950 Stadtteil von Dresden) wurden Zwangsarbeiter aus den Konzentrationslagern eingesetzt. Hierzu wurde auf dem Betriebsareal ein Fremdarbeiterlager eingerichtet. Nach einer Statistik im Januar 1945 waren es 1.097 Zwangsarbeiter.



Erinnerungstafel der Gedenkstätte des KZ-Außenlager Schillstraße in Braunschweig mit Kopie der Titelseite der „Werkzeitschrift der Betriebsgemeinschaft MIAG“ aus dem Jahre 1941

Quelle
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