Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Heimatschutzarchitektur
Heute um 12:05 am von checker

» Erwin Anton Gutkind
Gestern um 11:59 pm von checker

» Die Gottbegnadeten-Liste
Gestern um 11:52 pm von checker

» Das Neue Bauen
Gestern um 11:38 pm von checker

» Friedrich Ernst Dorn
Mo Okt 16, 2017 9:17 am von Andy

» **** Platin ****
Mo Okt 16, 2017 9:11 am von Andy

» Der Aufruf der Kulturschaffenden
Mo Okt 16, 2017 9:02 am von Andy

» Harry Rosenthal
Mo Okt 16, 2017 8:54 am von Andy

»  BASF-Rückruf - Krebserregender Stoff in Matratzen gelandet?
Fr Okt 13, 2017 9:51 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Oktober 2017
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     

Kalender Kalender


Vergessene Geschichte: Gustav-Elias Forstenzer

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Vergessene Geschichte: Gustav-Elias Forstenzer

Beitrag  Andy am Mo März 18, 2013 8:37 pm

Gustav-Elias Forstenzer (* 1888 in Berlin[1]; † 30. Oktober 1970 in New York[2]) war ein deutscher Jurist und Kaufmann jüdischen Glaubens in Braunschweig.


Stolperstein Lützowstraße 6

Forstenzer war Handelsrichter in Braunschweig, 1922/24 sowie 1931/32 Präsident der Leopold Zunz-Loge[3] und im Vorstand der Jüdischen Gemeinde tätig. Durch Heirat mit Lucie-Sara Frank (1893–1988), einer Tochter des jüdischen Warenhausbesitzers Adolf Frank (1863–1924), wurde er nach dem Tode seines Schwiegervaters zusammen mit dessen Sohn Herbert Inhaber des Kaufhauses Frank[1], das zu den größten im Herzogtum Braunschweig gehörte und sich Schuhstraße 28, Ecke Stephanstraße 1 befand.


Kaufhaus Adolf Frank (Schuhstraße 28, Ecke Stephanstraße 1), um 1899.

Während den von den Nationalsozialisten lancierten Novemberpogromen vom 9. auf den 10. November 1938, wurde Forstenzer in den frühen Morgenstunden zusammen mit seinen Zwillingssöhnen Martin (1921–2008[4]) und Peter (*1921) verhaftet und in das KZ Buchenwald gebracht. Seine Wohnung Lützowstraße 6 wurde verwüstet.

Die am 12. November in Kraft getretene Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben bildete anschließend die Grundlage für die „Arisierung“ des Warenhauses Adolf Frank, das Forstenzer und Frank im selben Jahr noch an das NSDAP-Mitglied Karl Stöber[5] verkaufen mussten.

Nach seiner überraschenden Freilassung aus dem KZ Anfang Dezember wanderte die gesamte Familie Forstenzer (inkl. des ältesten Sohnes Claus, * 1919) am 9. Dezember 1938 in die USA aus. Fünf Tage später emigrierte auch Familie Frank.[1]

Quelle-Literatur
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22328
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten