Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Carolin Kebekus: Keine Werbung für Abtreibung?!
Heute um 11:09 am von checker

» Carolin Kebekus erkundet den Wald
Heute um 11:08 am von checker

» Carolin Kebekus: "Nahles privat"
Heute um 11:04 am von checker

» Extra 3 vom 23.05.2018
Heute um 11:02 am von checker

» quer vom 24.05.2018
Heute um 11:01 am von checker

» Autowerbung 50er Jahre
Heute um 10:38 am von checker

» Die besten Werbespots der 70er Jahre.
Heute um 10:27 am von checker

» Die ADO Goldkante GmbH & Co. KG
Heute um 10:24 am von checker

» Die Regionalpolitik der EU.
Di Mai 22, 2018 11:10 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Mai 2018
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Kalender Kalender


TUBS entwickelt das Auto von morgen

Nach unten

TUBS entwickelt das Auto von morgen

Beitrag  Andy am Mo Jul 15, 2013 8:13 pm

Sicherlich waren wir nicht begeistert,als die TU ihr Fahrerloses Auto vorstellte.
Aber so muss man doch sagen, dass die Entwickelung ansich klasse ist, auch wenn wir dabei ein wenig sorgen um Arbeitsplätze machen.
Was daran liegt als die ersten Industrieroboter ihre Arbeit Aufnahmen und was am ende dabei rum kam.
Jetzt stellt die TU ihr neueste Projekt vor.

Es wirkt wie ein großes Spielzeugauto aus einem Baukastensystem. Doch das an der TU Braunschweig entwickelte Forschungsfahrzeug „Mobile“ kann vieles.




Mit knapp 600 PS ist „Mobile“ eines der leistungsstärksten Elektroautos der Welt. Gleich vier Motoren lassen das Fahrzeug über den Campus Nord der Technischen Universität (TU) Braunschweig schnurren. Von 0 auf 100 Stundenkilometern in nur drei bis vier Sekunden, das ist rekordverdächtig, selbst ein Porsche hat da Probleme mitzukommen. Doch „Mobile“ - so der vorläufige Arbeitstitel - kann noch viel mehr. Das Forschungsauto vereint seit 2008 die Ideen von mehr als 40 Absolventen der TU Braunschweig. Jeder Student mit einem guten Vorschlag kann sich beteiligen.

„Das Auto wird nie fertig. Das Ziel ist nicht vorgegeben, es wird ergebnisoffen weiterentwickelt“, erläutert Prof. Markus Maurer das Konzept. Wie ein richtiges Auto sieht „Mobile“ nicht aus, eher wie ein Strandbuggy. Motoren, Batterien, Kabel und Stoßdämpfer: die gesamte Technik ist zu sehen. „Um schnell alle Teile auswechseln zu können, haben wir auf eine Karosserie verzichtet“, sagt Peter Bergmiller, der als Doktorand dabei ist. Eine Spielerei ist „Mobile“ aber bei weitem nicht.

Jedes Rad hat zum Beispiel einen eigenen Lenkmotor. „Die Räder können dadurch einzeln bis zu 45 Grad eingeschlagen werden“, sagt Bergmiller. Das ermöglicht einen sehr kleinen Wendekreis und lässt das Auto quasi seitlich einparken. Beim Fahren macht „Mobile“ geradezu einen tänzerischen Eindruck.

Dem Fahrer stehen Pedale und Lenkrad wie gewohnt zur Verfügung, doch eigentlich sind sie nicht nötig. Während sie in einem herkömmlichen Auto mechanisch mit Motor und Rädern verbunden sind, werden bei mobile alle Manöver elektronisch über Sensoren gesteuert. Touchpad und Maus stehen als Alternative zum Steuern bereit - auch wenn sie bislang noch nicht eingesetzt wurden.

„Mobile“ ist ein reines Uni-Projekt. „Die Industrie ist nicht dabei, schaut aber mit großem Interesse auf unsere Arbeit“, sagt Maurer. Das Projekt ist in die Arbeit des Niedersächsischen Forschungszentrums Fahrzeugtechnik (NFF) eingebettet. Das NFF wurde 2007 vom Land Niedersachsen und dem Automobilkonzern VW gegründet. Es soll die Region Braunschweig als Spitzenstandort für Fahrtzeugtechnik stärken. Mitglieder sind Hochschulen und andere Forschungseinrichtungen.

„Es ist eine offene Forschungsplattform oder auf Englisch Open-Source“, sagt Maurer. Außer in Braunschweig gebe es nur noch an der kalifornischen Universität Stanford ein Forschungsauto, das nach diesem Prinzip entwickelt wird. „Die Resultate der TU Braunschweig sind beeindruckend. Ich glaube, Mobile wird neue Standards in der Forschung setzen“, sagt Christian Gerdes, Professor in Stanford.

Maurer ist auch wissenschaftlicher Vater des selbstfahrenden Autos „Leonie“, das bei den autonomen Fahrzeugen an der Weltspitze liegt. „Bei „Leonie“ geht es um die Autonomie nach außen, also um das Zusammenspiel mit anderen Verkehrsteilnehmern“, erläutert Maurer. Bei Mobile ginge es mehr um die innere Autonomie: „Das Fahrzeug kennt seine Fähigkeiten und erfüllt damit eine Voraussetzung, um verantwortungsvoll zu handeln. Treten Fehler auf, kann es diese teilweise durch Verhaltensänderungen kompensieren“, erläutert Maurer. „Wenn der Fahrer schnell fährt, setzt das Auto zum Beispiel die Hinterradlenkung ganz anders ein als beim langsamen Rangieren“, ergänzt Bergmiller.

Irgendwann sollen die mit „Leonie“ und „Mobile“ gewonnenen Erkenntnisse zusammenfließen. Die Braunschweiger Elektrotechniker sind sich sicher, dass in einigen Jahren etliche der von ihnen getesteten Systeme in Serienmodellen zu finden sein werden. dpa



Quelle



Hört sich nicht nur gut an,sondern sieht sogar noch gut aus.

Wir denken da mal ein Schritt weiter, welche mögliichkeit würde sich ergeben diese Technik auszubauen um ein geländegängiges Auto zu entwickeln, dass sich nicht nur der Geschwindigkeit und den Fahrverhältnissen anpasst, sondern auch unwegsamen Gelände.Den Unimog von morgen so zusagen.

Aber vielleicht arbeitet man ja schon daran.

Wir dürfen gespannt sein.
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 23039
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten