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Jeder vierte Deutsche arbeitet für einen Niedriglohn

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Jeder vierte Deutsche arbeitet für einen Niedriglohn

Beitrag  Andy am Fr Jul 26, 2013 7:48 pm

Deutschland hat den zweitgrößten Niedriglohnsektor in Europa. Nur in Litauen erhalten mehr Menschen einen Niedriglohn. Die Hartz-IV-Reformen haben diese Entwicklung begünstigt. Auch Vollzeitarbeit schützt nicht vor geringen Einkommen. Frauen und Teilzeitbeschäftigte sind sich jedoch besonders stark unter den Geringverdienern vertreten.



Seit 1990 hat die Lohnungleichheit in Deutschland stetig zugenommen. Mit den Arbeitsmarktreformen, die in Deutschland in Zusammenhang mit der Agenda 2010 durchgeführt wurden, hat sich dieser Trend verfestigt. Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab, „für Deutschland eine besonders starke Ungleichheit der Löhne aus abhängiger Erwerbsarbeit, zumindest in der unteren Hälfte der Lohnverteilung.“
Arbeitnehmer werden dem Niedriglohnsektor zugeordnet, wenn ihr Lohn zwei Drittel des durchschnittlichen Nettolohns (Median) unterschreitet und auch hier schneidet Deutschland schlecht ab (mehr hier). Die Ergebnisse beziehen sich auf das Jahr 2010. Die Lohnungleichheit unter Voll- und Teilzeitbeschäftigten in Deutschland ist größer als in fast allen anderen Ländern der EU. Die Harzt-IV-Gesetze hätten diese Beschäftigungsentwicklung „begünstigt“, so die Studie.
Deutschland profitiert derzeit von einem weitgehend flexibilisierten Arbeitsmarkt. Die Kündigungsschutzregeln wurden gelockert und neue Möglichkeiten für befristete Arbeitsverhältnisse wurden geschaffen. Von den flexiblen Beschäftigungsregeln sollten vor allem die Unternehmen profitieren, zumal geringfügige Beschäftigungen von der Sozialversicherunspflicht ausgenommen wurden.
Das Niveau der Beschäftigung ist infolgedessen gestiegen. Allerdings wurden auch tiefgreifende Einschnitte bei den Sozialleistungen vorgenommen, vor allem die Einführung des ALG-II, das auf Sozialhilfe-Niveau angesiedelt ist.


Befristet Beschäftigte im Niedriglohnsektor. (Grafik: IAB)

In Deutschland muss fast jeder Vierte von einem Niedriglohn leben (24,1%). Nur in Litauen werden noch mehr Menschen gering entlohnt (27,5%). Auf dem dritten Platz liegt Zypern, gefolgt von Bulgarien, Großbritannien und Polen (siehe Grafik). Die Länder mit den kleinsten Niedriglohnsektoren sind Belgien, Frankreich, Italien sowie die skandinavischen Länder.
In Deutschland sind vor allem Teilzeitbeschäftigte (40,1%) besonders häufig im Niedriglohnbereich tätig. Die Minijobber (11%) sind in Deutschland so stark vertreten wie in keinem anderen Land. Aber auch Vollzeitbeschäftigung garantiert keine hohen Löhne. Im europäischen Vergleich hat Deutschland die sechsthöchste Quote der Vollbeschäftigten (19,5%), die einen geringen Lohn erhalten.
Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer und beziehen daher auch häufiger Niedriglöhne. Im europäischen Vergleich arbeiten in Deutschland die meisten Frauen im Niedriglohnsektor (32,4%). Bei den Männern sind es gerade mal 16,7 Prozent. Dieser Kontrast ist in keinem anderen Land so deutlich ausgeprägt.


Geringqualifizierte im Niedriglohnsektor. (Grafik: IAB)

Auch der Anteil der Geringqualifizierten (44,5%) – Arbeitnehmer ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium – ist in Deutschland höher als im Rest Europas. In Deutschland sind es mehr als die Hälfte der befristet Beschäftigten, die Vergütungen unterhalb der Niedriglohnschwelle erhalten.
Etwas mehr als ein Drittel der Niedriglohnarbeiter arbeiten in Kleinbetrieben. Besonders hoch sind die Quoten im Handel, im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie im Bereich der personenbezogenen Dienstleistungen. Bessere Verdienstmöglichkeiten gibt es hingegen in größeren Betrieben und in den Branchen des verarbeitenden Gewerbes sowie im Öffentlichen Dienst.
Einerseits sollten die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 Anreize bieten, eine neue Arbeit aufzunehmen. Sei es durch verbesserte Vermittlung oder durch Weiterbildungsmaßnahmen. Durch sie entwickelte sich aber auch einer der größten Niedriglohnsektoren in Europa, der zwar neue, aber nur wenige stabile Arbeitsverhältnisse geschaffen hat. Dies kritisierte zuletzt auch Belgien (hier).
Wie hoch die Arbeitslosigkeit in Deutschland wirklich ist, ist umstritten. Durch die Einführung der Harzt-IV-Gesetze hat sich auch die Zählung der Arbeitslosigkeit geändert. Menschen im Niedriglohnsektor gelten zwar nicht als arbeitslos, können aber oft nicht von ihrer Arbeit leben (mehr hier).

Quelle

Zwar sind hier hier nicht Weltmeister aber wir arbeiten dran.
Ziel muss es einfach sein die besten zu werden,wollen wir den Ami's doch mal zeigen wie das geht.
Wie einst holen wir uns Fachkräfte aus dem Ausland, aber nicht mit der ehrmacht wie früher, sondern einfach über die Banken und die EZB.
Wer da nicht mitmacht und fairen Lohn, vernünftige Arbeit, Arbeitszeiten fordert, wird sofort als Nazi denunziert, oder als Linksextremist, durch die Gegend gejagt und notfalls inhaftiert.
Lagerhaltung wie einst auch Konzentrationslager genannt, sind heute schon an der Tagesordnung.
Und wie immer, einfach wegsehen, was ich nicht weiß macht mich nicht heiß.
Bei den Linken nennt man das Klassenkampf, um einen Klassenkampf zu führen, müsen wir erst einmal Klassen schaffen.Mittelschicht aushungern und dann gibt e3s nur Oben und unten, so kann man richtig Klassenkampf führen.
Eigentlich wollten wir so eine Scheiße nie wieder haben nach dem zweiten Weltkrieg, das ganz Europa in Schutt und Asche legte.
Aber was stört mich das gelabber von gestern, dass Bürgerbildungstum, geht den weg denn es immer schon gegangen ist, wie die Lemmige in den Untergang.
Los wir machen das jetzt mit den Fähnchen.

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Andy
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