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Wer ist Adolf Burger

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Wer ist Adolf Burger

Beitrag  checker am Di Jan 07, 2014 10:44 am

Dazu findet sich folgendes:

Adolf Burger wurde am 5. Mai von amerikanischen Truppen in einem KZ in Österreich befreit. Er musste u.a. in Sachsenhausen für die Nazis Geld und Dokumente fälschen. Heutzutage arbeitet er gegen die Fälschung der Nazivergangenheit.

Adolf Burger ist aufgebracht. »Wo ist unser Kranz?« fragt der 87jährige aufgeregt. Der Kranz, den er für den tschechischen Verband der ehemaligen KZ-Häftlinge am 60. Jahrestag der Befreiung von Sachsenhausen bei dem neu gestalteten Ehrenmal ablegen sollte, ist verschwunden. Wie sich herausstellt, liegt er bereits neben den anderen Gebinden vor dem Mahnmal. Wie er dorthin kam, ist unklar. Niemand der Tschechen hat ihn dort abgelegt. »Ich sollte den Kranz wie immer nach vorne tragen, und unsere Presse wollte Fotos machen. So geht das nicht«, betont Burger immer wieder. In den vergangenen Jahren waren die ehemaligen Häftlinge etwa 50 Meter mit ihren Kränzen in der Hand bis zum Mahnmal geschritten. »Das war würdevoll. Damals war noch nicht so ein Durcheinander. Aber Gedenkstättenleiter Günter Morsch will ja alles modernisieren«, empört er sich.

Mehrere tschechische Jugendliche stehen neben ihm. Der drahtige Mann mit den dichten grau-weißen Haaren, die er ab und zu mit einer energischen Bewegung richtet, ist zusammen mit einer antifaschistischen Jugendgruppe aus der Nähe von Terezin in Deutschland. Er hat für die 30 Jugendlichen und 25 ehemaligen KZ-Häftlinge die Reise zu der Gedenkveranstaltung organisiert. Burger konnte einen tschechischen Sponsor auftreiben, der ihm 1 600 Euro für Fahrt und Unterbringung zur Verfügung stellte. Von Deutschland haben die ehemaligen KZ-Häftlinge ein »Taschengeld« von 50 Euro bekommen.

Am Vortag hat Burger in der internationalen Begegnungsstätte von Sachsenhausen vor 60 Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern einen Vortrag gehalten. Die jungen Tschechen waren auch dabei. »Ich habe gegen die Neonazis gesprochen und darüber, wie alles angefangen hat mit Hitler und den Faschisten. Auch in meiner ehemaligen Heimat Slowakei. Und dann habe ich von den Gaskammern erzählt und von IG Farben und den Konzernen, die daran verdient haben. Alle haben ganz ruhig zugehört«, erzählt er begeistert.

Sein Deutsch ist nahezu akzentfrei. Er ist in einer kleinen Stadt in der Slowakei aufgewachsen. Dort lebten Slowaken, Ungarn und Deutsche zusammen. Seine Eltern waren Juden. »Mein Deutsch habe ich nicht in Kursen gelernt, sondern auf der Straße, beim Spielen mit den anderen Kindern«, berichtet er stolz. Nach dem Krieg hat er sich dann in Prag niedergelassen.

Er hat auch bereits den Gedenkstein für die tschechischen Studenten besucht, die im November 1939 im besetzten Prag gegen die Deutschen demonstrierten. Ein mutiger Akt des Widerstandes, den die Deutschen brutal bestraften. 1 140 Studenten wurden verhaftet und nach Sachsenhausen deportiert. 21 von ihnen ermordeten die Nazis. Lange Zeit habe es keine Erinnerung an diesen tschechischen Widerstand gegeben, fast sei er vergessen worden, betont Burger. Er konnte mit Hilfe deutscher und tschechischer Freunde und Sponsoren dafür sorgen, dass vor fünf Jahren ein Gedenkstein mit den Namen der Getöteten auf dem Gelände der Gedenkstätte errichtet wurde. »Drei Studenten fehlen in der Aufzählung. Sie waren Juden und wurden in Auschwitz ermordet«, erläutert er bitter. Deshalb fand es die Gedenkstättenleitung nicht historisch korrekt, dass ihre Namen auf dem Gedenkstein auftauchen. Auch das Wort »ermordet« findet sich nicht, wie ursprünglich geplant, auf dem Stein. »18 von ihnen haben das Konzentrationslager nicht überlebt«, heißt es nun.

Adolf Burger war ebenfalls im Widerstand aktiv. Er lebte bis zu seiner Verhaftung im August 1942 in Bratislava. Der gelernte Drucker arbeitete ab Ende der dreißiger Jahre für die illegale Kommunistische Partei. Eine Jugendfreundin hatte ihn gefragt, ob er mitmachen wolle. »Die Entscheidung dort mitzuarbeiten, hat mein ganzes Leben beeinflusst«, erzählt er rückblickend über 60 Jahre später. Fast drei Jahre arbeitete er im Untergrund und fälschte Dokumente, Staatsbürgerschaftsnachweise, Taufscheine, mit denen sich Verfolgte vor den Nazis und ihren slowakischen Handlangern in Sicherheit bringen konnten. In der Zeit lernte er auch seine Frau Gisela kennen, die ebenfalls im Untergrund aktiv war. Sie heirateten und verlebten trotz aller widrigen Umstände eine glückliche verliebte Zeit.

Damit war es im August 1942 vorbei. Die kommunistische Zelle flog auf. Seine Frau und er wurden verhaftet und in einem Viehwaggon nach Auschwitz deportiert. Kurz nach der Ankunft wurden sie voneinander getrennt. Seine »geliebte Frau Gisela« ermordeten die Nazis kurze Zeit später in den Gaskammern des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Wenn er das erzählt, stockt ihm die Stimme und er wirkt immer noch fassungslos. Gisela Burger war 21 Jahre alt, als sie ermordet wurde.

Das Buch »Des Teufels Werkstatt«, in dem der ehemalige Häftling über seine Zeit in deutschen Konzentrationslagern schreibt, hat er ihr gewidmet. Unter dem kleinen Bild der gut aussehenden jungen Frau steht: »Bei einer Selektion von einem SS-Arzt mit einer Fingerbewegung zur Ermordung in die Gaskammer geschickt. Dieses Buch wurde geschrieben, damit nie vergessen werde, was geschah.«

Aus diesem Grund ist er auch seit 1988 an deutschen Schulen unterwegs: »Man muss der jungen Generation erzählen, was damals passiert ist. Es ist an ihnen zu verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht.« In den siebziger Jahren begann er, Dokumente und Material über den Nationalsozialismus zu sammeln. Auslöser für ihn war, dass damals die Leugnung des Holocaust in der deutschen Öffentlichkeit immer präsenter wurde. »Ich muss den jungen Leuten die Bilder von den Muselmännern (KZ-Häftlinge, die kurz davor waren zu sterben, d. Red.) zeigen, sonst glauben die ja nicht, was die Nazis gemacht haben. Die SS hat uns fotografiert, nackt, wie wir waren. Ich habe auch Originaldokumente. Zum Beispiel einen Lieferschein über 30 000 Tonnen Frauenhaar aus Auschwitz an einen deutschen Konzern.«

Je mehr Schülerinnen und Schüler ihm in den drei oder vier Schulstunden gegenüber sitzen, umso lieber ist es Burger. In der vergangenen Woche sprach er jeden Tag dreieinhalb Stunden vor jeweils 150 Schülern in der Nähe von Kiel. Das hat ihm gefallen. »Ich sage den Schülern immer wieder ganz klar und deutlich, wenn du Neonazi wirst, wirst du früher oder später auch zum Mörder. Das müssen sie wissen.« Voller Elan bereitet er sich auf die Unterrichtsstunden vor. Er hängt in den Klassenzimmern und Aulen an einer Stelltafel die von ihm kopierten Originaldokumente auf, dazu Zeitungsausschnitte und Bilder aus Sachsenhausen und Auschwitz.

Dort wurde ihm kurz nach der Ankunft die Nummer 64 401 in den linken Unterarm tätowiert. Ab diesem Zeitpunkt hatte er keinen Namen, keine Identität mehr. Die Zahl ist immer noch zu sehen, wenn er ein kurzärmeliges Hemd trägt oder seinen Hemdsärmel nach oben schiebt. Einmal forderte ihn ein SS-Mann auf, seinen Namen zu nennen. Obwohl Burger wusste, dass das strengstens verboten ist, kam er nach einigem Zögern dem Befehl nach. Der SS-Mann schlug ihm daraufhin mit seinem Gewehrkolben vier Vorderzähne aus.

Eineinhalb Jahre vegetierte er in Auschwitz, bis er eines Tages zusammen mit acht anderen Häftlingen zum Lagerführer kommandiert wurde. »Dort wurden wir dann von einem SS-Offizier mit unserem Namen angesprochen. Plötzlich war ich wieder Herr Burger. Ich konnte es nicht fassen.« Der SS-Mann fragte ihn nach seinem Beruf und verkündete, dass er und die anderen Häftlinge nach Berlin gebracht würden, um als Drucker zu arbeiten. Burger war inzwischen klar, dass man den Worten der SS nicht trauen darf. »Es hätte auch unser Tod sein können«, betont er nachdrücklich, wenn er diese Geschichte vor Schülerinnen und Schülern erzählt. Jede unvorhersehbare Veränderung nahmen die Häftlinge mit Todesangst auf.

Doch der SS-Mann hatte nicht ganz gelogen. Zwar wurden sie nicht nach Berlin gebracht, sondern in das Konzentrationslager Sachsenhausen in der Nähe der Stadt, aber sie konnten in ihren gelernten Berufen arbeiten. Allerdings anders, als sie sich das vorgestellt hatten. Ausgewählte Häftlinge mussten für die Nazis britische Pfund, amerikanische Dollars oder jugoslawisches Partisanengeld, aber auch Briefmarken fälschen. Anfangs war Burger überrascht, wie komfortabel sein Leben im Vergleich zu den schrecklichen Bedingungen im Konzentrationslager Birkenau eingerichtet war. Es gab sogar Schlafpritschen mit weißen Laken. Doch schnell begriff er, dass »wir zum Tode verurteilt sind, wenn wir dort arbeiten. Das war ein streng geheimes Programm, davon sollte niemand Wind bekommen. Alle Zeugen mussten vernichtet werden.« Die Nazis hatten die Blöcke 18 und 19 vollständig vom Rest des Lagers isoliert, sie waren mit Stacheldraht hermetisch abgeriegelt.

Seit 1942 lief das »Unternehmen Bernhard«. Aus verschiedenen Konzentrationslagern wurden jüdische »Fachleute« nach Sachsenhausen überstellt. Sie waren früher Drucker, Setzer, Kupferstecher oder auch Bankangestellte gewesen. Im Herbst 1944 waren bereits 144 Häftlinge tätig. »Es gab kaum einen Staat in Europa, dessen Dokumente, offizielle und private, wir nicht in der Werkstatt nachgemacht hätten«, erläutert Burger. Im September 1944 begann die Produktion von amerikanischen Dollarnoten. Besonders sind ihm, dem späteren begeisterten Philatelisten, die gefälschten Briefmarken im Gedächtnis geblieben: »Für Propagandazwecke mussten wir beispielsweise die britische Krönungsmarke von 1937 verfälschen. An der Seite des Königs war anstelle der Königin Stalin abgebildet.«

SS-Sturmbannführer Bernhard Krüger leitete die Fälschungsaktion. Die fertigen Banknoten wurden geprüft, nur die beste Qualität war für den Geldverkehr vorgesehen. Die ausgewählten Banknoten wurden beschmutzt und zerknittert, damit sie benutzt aussahen. Doch Burger erklärt, dass dies beispielsweise bei britischen Banknoten nicht ausreichte, um sie »authentisch« erscheinen zu lassen: »Die Engländer trugen das Geld oft frei in der Hosentasche, nur mit einer Sicherheitsnadel zusammengehalten. Deshalb wurde in der Fälscherwerkstatt eine besondere Gruppe von Häftlingen gebildet, die nur die Aufgabe besaß, das Zusammenhalten der Banknoten mit einer Sicherheitsnadel nachzuahmen.« Die Häftlinge durchlöcherten aber die Banknoten an der falschen Stelle. Sie durchstachen die Ecke, in der die steinerne Britannia, das Wahrzeichen Großbritanniens, abgedruckt war. »Das würde ein Engländer niemals tun«, sagt Burger. Erfolglos versuchten sie damit, auf die Fälschungen aufmerksam zu machen.

Erst nach ihrer Befreiung konnten die Häftlinge des Fälschungskommandos die zuständigen Stellen in England und den USA über die Fälschungen der Pfundnoten informieren. Unter anderem wegen der falsch gestochenen Löcher konnten gefälschte Pfundnoten ausfindig gemacht werden. Der Gegenwert, den die Nazis allein durch die gefälschten Pfund einnahmen, soll mindestens 48 Millionen Dollar betragen haben.

Adolf Burger und die anderen aus dem Kommando wurden aber nicht in Sachsenhausen befreit. Durch das Näherrücken der Roten Armee aufgeschreckt, ließen die Nazis das Fälscherkommando zusammen mit den Maschinen und dem Geld Mitte März 1945 nach Österreich zuerst in das KZ Mauthausen schaffen. Sie wollten ihr Geldfälschungsunternehmen bis zur letzten Minute nicht aufgeben. Kurz vor dem Ende landeten die Häftlinge im KZ Ebensee, wo Burger am 5. Mai endlich von amerikanischen Truppen befreit wurde.

Die Geschichte des Geldfälscherkommandos in Sachsenhausen hat Burger auf großen Stelltafeln mit Originaldokumenten und -bildern dargestellt. Auf eigene Rechnung hat er die Ausstellung fabriziert und Mitte der neunziger Jahre in die Gedenkstätte Sachsenhausen transportiert. Dort war sie einige Jahre in den Ausstellungsräumen zu sehen. Doch auf Betreiben von Morsch sei sie »in einer Abstellkammer gelandet. Es waren ja nur Juden, die dort gearbeitet haben. Keiner hat Interesse daran. Ich habe ihnen gesagt, wenn ihr meine Ausstellung nicht zeigt, dann gebt sie mir zurück. Bisher habe ich nichts von ihnen gehört.«

Besonders empört ihn auch, dass Amerikaner, die originalgetreu den Block des Fälscherkommandos auf dem Gelände nachbauen wollten, abgewiesen wurden. »Es hieß, das sei ein Plagiat, weil die Bretter nicht aus den vierziger Jahren stammten.«

Ein amerikanisches Fernsehteam war es auch, mit dem er vor fünf Jahren zusammen am Toplitzsee im österreichischen Salzkammergut war. Im letzten Moment hatten die Nazis das gefälschte Geld in Kisten verpackt und im See verschwinden lassen. »Die Amis tauchten nach unten, und ich konnte auf den Unterwasseraufnahmen Bretter der geborstenen Kisten sehen, sie waren nummeriert. Ich habe dann gesagt, dort muss man suchen. Sie haben dann viele Pakete mit gefälschten 1 000-Pfundnoten aus dem Wasser geholt«, erzählt er voller Genugtuung. 1959 hatte bereits ein stern-Reporter Falschgeld aus dem See geborgen.

Auch der SS-Mann Bernhard Krüger, der Initiator des Fälschungskommandos, ließ Adolf Burger sein Leben lang nicht mehr los. »Ich habe ihn immer im Auge gehabt und wusste stets, wo er sich aufhält. Vor drei oder vier Jahren ist er gestorben. Zu Hause habe ich seinen Totenschein.« Krüger war vor seiner Zeit in Sachsenhausen bei der Kriminalpolizei als Experte für Geldfälschungen tätig. »So sind die Nazis, er verfolgte Geldfälscher und war doch selbst der größte Fälscher«, erregt sich Burger.

Zehn Jahre hielt Krüger sich nach Kriegsende versteckt, bis die Fälschungsdelikte verjährt waren. Er fand Unterschlupf bei seinem ehemaligen Papierlieferanten Hahnemühle in Dassel bei Einbeck. Dann tauchte er wieder auf. Und die Justiz behauptete nunmehr, man habe keine Handhabe gegen ihn. »Dabei war er es, der als Leiter der Fälscherwerkstatt die Ermordung von sieben kranken Häftlingen befohlen hat.« Es gab allerdings wie so oft kein Dokument, das bewies, dass er selber geschossen hatte.

Besonders gefreut hat Burger dagegen, dass ihn das internationale Sachsenhausen-Komitee vor einem Jahr fragte, ob er zum 60. Jahrestag eine Briefmarke herstellen könne. Begeistert hat er sich an die Arbeit gemacht. Die Augen sind zwar nicht mehr so gut wie früher, und er müsste eine Brille tragen, aber das macht er nicht gerne. Nicht, dass er eitel wäre, nein, aber er habe drei unterschiedliche Brillen, und da müsse man immer die eine oder die andere aufsetzen. Seine Enkelin hat seinen Entwurf grafisch vollendet. Seit Ende April ist die Marke in Tschechien im Umlauf. Der große Obelisk, der in der Gedenkstätte Sachsenhausen an die Toten gemahnt, ist darauf abgebildet und die roten Dreiecke der politischen Gefangenen. »Zum Tag der Befreiung der Sachsenhausen-Häftlinge«, steht darauf geschrieben.

Für die tschechische Presse legt Adolf Burger nach der Gedenkveranstaltung den Kranz mit der Schleife, die er vorher noch einmal akkurat glatt gezogen hat, an dem Ehrenmal nieder. Damit ist für ihn die Veranstaltung zur Befreiung beendet. »Bis auf dieses Durcheinander bei der Kranzniederlegung war das eine würdige Feier zum 60.Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen«, sagt er. Er will im nächsten Jahr wieder mit dabei sein.

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