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Die bewegte Geschichte des Karl-Eduard von Schnitzler

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Die bewegte Geschichte des Karl-Eduard von Schnitzler

Beitrag  checker am Fr Jan 17, 2014 6:06 am

Nun wer kannt ihn damals nicht,als es noch 5 Programme in SW gab.
Der Oberhetzler des damaligen DDR Regimes, auch wenn das einige unverbesserliche nicht hören möchten.
Nun der gute Karl - Eduard lies wirklich nichts aus, um Hetze gegen den Kapitalistischen Westen zuführen.
Aber schauenen wir und der Herrn von Schnitzler mal an.

Karl-Eduard Richard Arthur von Schnitzler (* 28. April 1918 in Berlin; † 20. September 2001 in Zeuthen) war ein deutscher Journalist. Er war Chefkommentator des Deutschen Fernsehfunks bzw. des Fernsehens der DDR und Moderator der Fernsehsendung Der schwarze Kanal.



Am 28. April 1918 wurde von Schnitzler in Berlin als jüngster Sohn des Legationsrates Julius Eduard von Schnitzler, eines Sohns von Eduard Schnitzler, geboren.[1] Nach Darstellung in der Autobiografie war Schnitzlers Großmutter eine außereheliche Tochter des „99-Tage-Kaisers“ Friedrich III.,[2] er selbst mithin ein Urenkel des Kaisers. Der Vater Schnitzlers war seit 1898 als Vizekonsul in Shanghai tätig, am 20. September 1913 erfolgte seine Erhebung in den preußischen Adelsstand. Die Mutter war Margarethe von Schnitzler, geb. Gillett. Zu seinen Vettern zählten der Verkaufsdirektor der I.G. Farben Georg von Schnitzler und der Botschafter Herbert von Dirksen. Der Bankier Kurt Freiherr von Schröder war durch Einheirat verwandt.

Nah da schau einer her IG Farben.

Georg von Schnitzler
Georg August Eduard Schnitzler, seit 1913 von Schnitzler (* 29. Oktober 1884 in Köln; † 24. Mai 1962 in Basel) war Vorstandsmitglied der I.G. Farben und ein verurteilter Kriegsverbrecher.


Georg von Schnitzler während der Nürnberger Prozesse

Quelle

Kurt Freiherr von Schröder

Kurt Freiherr von Schröder (* 24. November 1889 in Hamburg; † 4. November 1966 ebenda) war ein deutscher Bankier, NSDAP-Gauwirtschaftsberater und SS-Brigadeführer.


Schröder als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen (1947)

Quelle

Junge,junge eine tolle Verwandschaft für einen Linientreuen Komunisten.
Im Britischen Sektor wollte man ihn nicht,oder konnte ihn nicht gebrauchen und damit war seine steile Karrire in der DDR vorprogramiert.

Die Zeitung Neues Deutschland berichtete am 10. Januar 1948 unter der Überschrift „Demokraten im NWDR unerwünscht“ über die Entlassung Schnitzlers. Darin bezog sich die Zeitung auf dessen 8-Punkte-Rechtfertigungserklärung, die am 6. Januar 1948 von der KPD-Zeitung Freiheit aus Düsseldorf veröffentlicht worden war. Unter Punkt 6 hieß es: „Ich wurde – teils aus politischen, teils aus persönlichen Gründen – bei meiner vorgesetzten Dienststelle als Agent der SED denunziert und mit der Behauptung, ich hätte in den von mir geleiteten Sendungen eine einseitige kommunistische Politik betrieben, im April vorigen Jahres als Abteilungsleiter in Köln abgesetzt. Den geringsten Beweis ist man mir bis heute schuldig geblieben.“

m März 1948 wechselte er mittels Unterstützung durch den damaligen Chefredakteur der westdeutschen KPD-Zeitung Freiheit, Kurt Lichtenstein, zum Berliner Rundfunk und Deutschlandsender in die sowjetische Besatzungszone. Im Juni 1948 trat er in die SED ein. 1952 wurde er Leiter der Kommentatorengruppe des Staatlichen Rundfunkkomitees und später Chefkommentator des Deutschen Fernsehfunks.

Den Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR kommentierte Schnitzler folgendermaßen:

   „Nach anderthalb Tagen wurde ein Abenteuer beendet, das den demokratischen Sektor Berlins zu einem Brandherd machen sollte, der zu einem Weltbrand hätte entfacht werden können. […] Es ging nicht um Normen, nicht um freie Wahlen, nicht um die Verbesserung des Lebensstandards, nicht um eine – wie immer geartete – Freiheit; sondern unter Mißbrauch des guten Glaubens eines Teils der Berliner Arbeiter und Angestellten, gegen grobe Fehler bei der Normerhöhung mit Arbeitsniederlegung und Demonstrationen antworten zu müssen, wurde von bezahlten Provokateuren, vom gekauften Abschaum der Westberliner Unterwelt ein Anschlag auf die Freiheit, ein Anschlag auf die Existenz, auf die Arbeitsplätze, auf die Familien unserer Werktätigen versucht. Nicht weil Unzufriedenheit herrschte, haben Provokateure die Unruhen entfesselt, sondern weil von unserer Regierung und vom Politbüro der SED alle Maßnahmen und Schritte eingeleitet worden sind, um die Anlässe der Unzufriedenheit zu beseitigen, die Lebenshaltung unserer Werktätigen umgehend zu verbessern und Hindernisse für die Einheit Deutschlands wegzuräumen.“

– Karl Eduard von Schnitzler: Der Anschlag auf den Frieden ist gescheitert.[5]

Denn rest ersparen wir uns und kommen zu seinen Ehrungen.

Von Schnitzler wurde 1955 mit der Ernst-Moritz-Arndt-Medaille, 1956 mit dem Nationalpreis der DDR 2. Klasse, 1964 mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Bronze, 1968 mit dem Orden Banner der Arbeit, 1978 mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold und 1988 mit dem Karl-Marx-Orden ausgezeichnet.

Ups die ernst Moritz Arndt Medaille.

Soweit nur zu Antisemitismus in der DDR.
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