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Was war Lipsi

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Was war Lipsi

Beitrag  Andy am Mi Apr 30, 2014 2:01 am

Nun es handelt sich bei Lipsi nicht etwar um ein Auto,Motorrad,noch um einen Antifaschistischen Schutzwall, Glaubensrichtung oder Militäreinrichtung.
In der Nachkriegszeit und dem mehr oder minder wiederaufbau im westen sowie im Osten , musste für Unterhaltung gesorgt werden. Nur arbeiten,saufen und ficken wird auf dauer langweilig und macht agressiv.
Wärend im Westen neue einflüsse aus Amerika und England kamen, wollten natürlich auch DDR Bürger ähnliches.
Da man aber zuviel einfluss aus dem Westen fürchtete musste eigene Unterhaltung her.
Sozialistische Einheitsunterhaltung nach westlichen Gesichtspunkten.
War nicht jedermanns Sache,aber viele nahmen das neue Angebot hin,besser als gar nichts und wenn es zusätzlich gefördert wird,warum nicht.
So entstand zum Hulahup im osten der Lipsi Tanz.
Dazu findet sich folgendes:

Der Lipsi (nach lipsiens, lat. für der Leipziger) ist ein Modetanz, der 1959 in der DDR eingeführt wurde und an Stelle des amerikanischen Rock'n'Roll etabliert werden sollte.
Er steht im 6/4-Takt. Der Lipsi konnte sich trotz seines recht einfachen Grundschrittes nicht behaupten, da er als konventioneller Paartanz kaum den Anforderungen des jugendlichen Tanzpublikums entsprach. Er verschwand deshalb innerhalb weniger Jahre wieder.
Seine Erfinder waren der Komponist René Dubianski und das Tanzlehrer-Ehepaar Christa und Helmut Seifert. Bekannteste Interpretin der Musik war die Sängerin Helga Brauer. Alle vier Künstler kamen aus Leipzig.
Er wurde 1959 auf der Tanzmusikkonferenz in Lauchhammer vorgestellt. Grund für die Erfindung waren die von der DDR als Bedrohung wahrgenommenen westlichen Musikmoden wie der Twist, die als unerwünschte kapitalistische Beeinflussung der eigenen Jugend angesehen wurden. Diesen Musikmoden sollte eine sozialistische Tanzmusikkreation entgegenwirken. Im Vorgriff auf den erhofften Erfolg meldete die DDR den Lipsi weltweit zum Patent an.[1]
Der Grundschritt wird folgendermaßen getanzt (Herrenschritte, Dame entsprechend seitenverkehrt):

  1. Schritt mit dem linken Fuß nach links
  2. Tap mit dem rechten Fuß nach links
  3. Schritt mit dem rechten Fuß nach rechts
  4. Tap mit dem linken Fuß nach rechts
  5. Schritt mit dem linken Fuß nach links
  6. Schritt mit dem rechten Fuß nach links (Füße schließen)

Die Flamingos: Alle tanzen Lipsi und Martin Möhle Combo: Willibalds Lipsi spielten das Kunstprodukt Lipsi erstmals auf einer Amiga-Single 1959 ein.[2] Es folgte dann eine Single mit Helga Brauer: Heute tanzen alle jungen Leute und dem Rundfunk-Tanzorchester Leipzig, Leitung Kurt Henkels: Lipsi Nr 1.[3] Der Messe-Lipsi,[4] wieder mit dem Rundfunk-Tanzorchester Leipzig und Kurt Henkels, war der letzte Titel von Amiga, bei dem der Name Kurt Henkels auf dem Label genannt wurde. Henkels ertrug die Bevormundung und Verpflichtung durch die SED nicht länger und floh in die Bundesrepublik Deutschland.
Der Paartanz mit seinen wenig mitreißenden Rhythmen und Texten entsprach nicht den Erwartungen der Jugend. Sowohl in Halle als auch in anderen Städten der DDR haben sich die Jugendlichen in Sprechchören gegen den staatlich verordneten Tanz gewendet. So hieß es: „Wir tanzen keinen Lipsi und nicht nach Alo Koll, wir sind für Bill Haley und tanzen Rock 'n' Roll.“[5]
Hans Bentzien, seinerzeit Sekretär für Kultur und Bildung der SED-Bezirksleitung Halle und Mitglied der Kulturkommission beim Politbüro des Zentralkomitees der SED, war die Aktion mit dem Lipsi hingegen nach 47 Jahren ein Grund zum Schmunzeln: Der Lipsi war eine reine Propagandasache, die schnell in sich zusammenfiel und heute nur wieder herausgekramt wird, weil man so herrlich darüber lachen kann.[6]

Quelle - Literatur & Einzelnachweise

Im übrigen ist der name Lipsi auch nicht zufällig ausgewählt.
Sondern nach den griechischen Lipsi inseln benannt worden, um Weltoffenheit zu propagieren und zu dem von der großen schönen Welt zu träumen,die sich in der DDR etwas einschränkte.
Zu den Lipsi Inseln findet sich folgendes:

Die griechische Dodekanes-Insel Lipsi (griechisch Λειψοί (m. pl.), auch Lipsos) bildet zusammen mit mehreren unbewohnten kleinen Inseln eine Gemeinde (dimos δήμος) innerhalb der Region Südliche Ägäis.



Lipsi liegt in der östlichen Ägäis 13 km östlich von Patmos, 9 km nördlich von Leros und 5 km südlich von Arki. Die maximale Ausdehnung der 15,84 km²[2] großen Insel beträgt von Nordwest nach Südost fast 8 km. Die geschützte natürliche Hafenbucht auf der Südseite untergliedert die Insel in zwei verschieden große Halbinseln. Diese werden nördlich der Hafenbucht Ormos Lipson (Όρμος Λειψών) durch eine Landbrücke, die mit etwa 750 m die schmalste Stelle der Insel darstellt, verbunden. Der einzige Ort liegt östlich des Hafens und erstreckt sich teilweise auf die angrenzende Halbinsel. Überwiegend landwirtschaftlich geprägt, zum Teil mit Terrassen angelegt, erreicht die etwa 2 x 4 km große hügelige Halbinsel eine maximale Höhe 113 m und mit dem Kastrohügel im Süden 108 m. Die größere (4,5 x 3 km) westliche Halbinsel ist bergiger und nahezu unbesiedelt. Westlich des Hafens liegt der etwas über 200 m hohe Berg Plaka (Πλάκα) dem nordwestlich mit 277 m der Berg Skafi (Σκάφη), die höchste Erhebung der Insel folgt. Neben der Hafenbucht gibt es noch weitere größere Buchten, im äußersten Nordwesten die Moschato-Bucht (Όρμος Μοσχάτο) und Platys Gialos (Πλατύς Γιαλός) sowie im Südosten Chochlakoura (Χοχλακούρα) und im Süden Katsadia (Κατσαδιά).
Die Meerestiefe zwischen der Hauptinsel und den umliegenden Inseln, die in mehrere kleine Gruppen gegliedert sind, beträgt nicht mehr als 100 m, innerhalb der kleinen Inselgruppen deutlich weniger. Insgesamt liegt die Gesamtfläche der umliegenden Inseln bei etwa 1,5 km².

Nach der Mythologie wurde Lipsi mit der Insel Ogygia der Nymphe Kalypso identifiziert.

Aufgrund von Keramikfunden in der Nähe der kleinen Kirche Agios Nikolaos aus der mykenischen Zeit (1600–1100 v. Chr.), der Geometrischen Zeit (1100–800 v. Chr.) und der hellenistischen Zeit kann eine durchgehende Besiedlung von Lipsi angenommen werden.
Um 1200 v. Chr. war die Insel von Karern bewohnt, denen Dorer nachfolgten. Eine spätere Besiedelung durch Ionier aus dem kleinasiatischen Milet ist durch eine Marmor-Inschrift belegt. Fundamentreste einer Befestigungsanlage aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. auf dem Kastrohügel südöstlich der Stadt werden einer Akropolis zugeordnet. Während des Peloponnesischen Krieges dienten die Gewässer beiden Parteien als Ankerplatz.
Zwischen dem heutigen Ort und der Akropolis wurden Gräber der hellenistischen und römischen Zeit entdeckt.
Ständig wiederkehrende Piratenüberfälle in der byzantinischen Zeit führten zur Bevölkerungsabnahme und hatten zur Folge, dass Lipsi zum Piratenversteck wurde. Nach einer Schenkung durch den byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos gelangte Lipsi 1087 zusammen mit einigen kleineren Inseln an den Mönch Christodoulos[9] und im folgenden Jahr mit der Gründung des Johannesklosters auf Patmos in dessen Besitz. In den folgenden Jahrhunderten diente die Insel als Acker- und Weidland des Klosters und wurde von Eremiten als Rückzugsort ausgewählt.
Der Eroberung der Dodekanesinseln ab 1308 durch die Johanniter folgte 1522 unter Süleyman I. die osmanische Herrschaft. Nach der Eroberung Kretas 1669 suchten kretische Familien Zuflucht auf Lipsi und gründeten den heutigen Ort.
Während des Italienisch-Türkischen Krieges besetzten im Mai 1912 Truppen des Königreichs Italien die Dodekanesinseln. Zunächst dauerte die italienische Besatzung bis 1923 an, durch den Vertrag von Lausanne wurden die Italienischen Ägäis-Inseln dem Königreich Italien zugesprochen.[10] Mit der Kapitulation Italiens während des Zweiten Weltkrieg im November 1943 gelangten die Inseln bis Mai 1945 unter deutsche Besatzung. Die vorläufige britische Verwaltung dauerte bis zum 31. März 1947 an, am 7. März 1948 wurden die Inseln in den griechischen Staat integriert.

Weiteres dazu in der Quellenangabe

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