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Schwere Unwetter in Belgien

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Schwere Unwetter in Belgien

Beitrag  checker am Mo Jun 09, 2014 11:54 am

Schwere Unwetter mit Hagelkörnern wie Tennisbälle ist in Belgien und Flandern nieder gegangen,dazu folgende Berichte:

In der Nacht zum Montag wurden Regionen im ganzen Land von schweren teils lokalen Unwettern heimgesucht. Dieses Mal waren die Regionen um Sint-Niklaas in Ostflandern, das Antwerpener Stadtzentrum und mehrere Gegenden in Wallonien die Opfer der schweren Hagel- und Gewitterstürme.



Gegen Mitternacht musste zuerst die Westhoek dran glauben, von wo aus die Unwetter Richtung Ostflandern, Gent und weiter nach Antwerpen zogen.



In Westflandern hatten vor allem die Ortschaften Staden, Tielt und Ruislede mit Wassermassen zu kämpfen. In Tielt wurden Straßen und Keller überschwemmt.

Dutzende Einsätze der Feuerwehr waren die Folge. In Aarsele liefen die Keller eines Krankenhauses, eines Schwemmbads und eines Pflegeheims voll und rund 2.000 Besucher eines Zeltfestes mussten fluchtartig das Weite suchen.

Am schwersten wurde das Waasland heimgesucht. Die Feuerwehr registrierte rund 750 Anrufe. Dicke Hagelkörner zerstörten Scheunendächer, Treibhäuser, Wintergärten und Veranden, sowie Fensterscheiben von Wohnungen und Autos. Einige Autos trugen Beulen nach Einschlägen von Hagelkörnern davon.






In Antwerpen riefen rund 700 Mal besorgte Bürger bei der Feuerwehr an. Im Zentrum und im Norden der Stadt liefen brausende Wassermassen über die Straße und Regen und Hagel entblätterten hunderte Bäume.

Wichtige Einfallstraßen nach Antwerpen, Straßentunnel und Autobahnauffahrten mussten bis zum frühen Montagmorgen gesperrt werden.

Zwischen 3 und 4 Uhr am frühen Morgen zog eine zweite Unwetterfront über West- und Ostflandern hinweg und in Wallonien waren die Provinz Lüttich und das Dreiländereck stark betroffen.

VRT-Wettermann Frank Deboosere warnte vor weiteren Gewitter- und Unwetterfronten, die von Frankreich aus über Belgien hinwegziehen. Entspannung werde erst ab Dienstag erwartet, so Deboosere.


Quelle

Das Pfingstwetter in Belgien schaltet zwischen heißen und sonnigen Temperaturen und heftigen Unwettern hin und her. In Vilvoorde bei Brüssel verdunkelte sich der Himmel am späten Montagvormittag und es regnete kurzzeitig recht heftig.

Video & Quelle

http://deredactie.be/cm/vrtnieuws.deutsch/videothek/deu.140609-Regen-Vilvoorde-D1

Auch die Region Antwerpen war in der Nacht zu Pfingstmontag von heftigem Unwetter heimgesucht worden. Erst am Tage zeigte sich das wirkliche Ausmaß der Hagelschauer, die über der nächtlichen Scheldemetropole niedergegangen war. Noch am Morgen waren viele Hagelkörner nicht weggeschmolzen.

Quelle & video:

http://deredactie.be/cm/vrtnieuws.deutsch/videothek/deu.140609-Hagel-Antwerpen-D1

Im Laufe des Pfingstmontags kündigten immer mehr Städte und Gemeinden in Belgien, die von den schweren Unwettern der letzten Tage heimgesucht wurden an, beim Katastrophenfonds einen Antrag auf Hilfe zu stellen. Währenddessen warnen Wetterexperten vor weiteren Stürmen, die von Frankreich noch bis zum Dienstag über unser Land hinwegziehen sollen.



Die Städte Beveren, Kruibeke, Lokeren, Sint-Niklaas und weitere Ortschaften in den Provinzen West- und Ostflandern kündigten an, sich nach dem schweren Unwetterschäden auf jeden Fall an den Katastrophenfonds zu richten. Die Provinzen West- und Ostflandern wurden bisher am schwersten von den Unwettern heimgesucht. Sint-Niklaas erließ inzwischen auch kommunalen Katastrophenalarm und setzte die entsprechenden Maßnahmen in Gang.





In Tielt kam bei einem Wolkenbruch am Sonntag eine Niederschlagsmenge von 30 l pro Quadratmeter herunter und in Sint-Niklaas richtete ein Hagelsturm schwere Schäden an. Hier mussten 10 Personen mit Schnittwunden nach Glasbruch durch Hagelkörner medizinisch versorgt werden. Rund 1.100 Mal wurde die örtliche Notrufzentrale angerufen.

In der Provinz Flämisch-Brabant, vor allem in Löwen und im Kempenland in Richtung Norden zwischen Limburg und Antwerpen sorgten Wolkenbrüche auch am Montag noch für Probleme und aus vielen weiteren Ortschaften im ganzen Land kamen und kommen ähnliche Meldungen. Auch die wallonische Provinz Hennegau muss mit heftigem Unwetter fertig werden. Hier schlagen die aus Frankreich kommenden Gewitterfronten zuerst zu.

Am Montagnachmittag meldete ein Freizeitpark in Mol, dass ein aus Polen stammender Gast vermisst wird. Er und ein Landmann hatten sich mit einem Schlauchboot auf einen Baggersee gewagt und war von einem Sturm völlig überrascht worden. Sein Landsmann konnte sich retten. Er selbst wird vermisst.


Quelle

Flanderns scheidender Ministerpräsident Kris Peeters (CD&V) will alles daran setzen, dass von den Unwettern der vergangenen Tage und Nächte betroffene Landwirte oder mittelständische Unternehmer rasch Schadensersatz erhalten. In Wingene in der Provinz Westflandern sind z.B. Ernten auf Feldern oder in Treibhäusern völlig zerstört. Die Betroffenen verlieren Einkommen, die ein Jahr lang reichen sollten.



Am Pfingstmontag waren neben Ministerpräsident Kris Peeters auch Westflanderns Provinzgouverneur Carl Decaluwé, Flanderns scheidende Landesministerin für öffentliche Arbeiten, Hilde Crevits (CD&V), und Piet Vanthemsche, der Vorsitzende des flämischen Bauernbundes zum Ortstermin in Wingene erschienen. Was sie hier entdeckten, verschlug ihnen fast die Sprache: Dutzende zerborstene Treib- und Gewächshäuser mit völlig zerstörten Pflanzen und auf den Feldern zerborstene Kartoffeln, Salate und anderes mehr.





Die Hagelstürme der letzten Stunden und Tage hatten ganze Arbeit geleistet und das Einkommen von dutzenden Landwirten und mittelständischen Agrarunternehmern vernichtet. Noch-Ministerpräsident Peeters gab an, dass ab 1. Juli alle behördlichen Vorgänge in solchen Fällen Chefsache der flämischen Landesregierung sein würden. So soll die Bearbeitung von derartigen Schadensersatzfällen schneller und effizienter vonstatten gehen.

Doch dies ist leichter gesagt, als getan. Eigentlich ist Hagelschaden nicht zu versichern und entsprechende Schäden an Fahrzeugen - auch wenn dies Firmenwagen oder Traktoren bzw. Landmaschinen sind, erst recht nicht. Und dass solche Schadensfälle bis zur endgültigen Regelung lange Zeit brauchen, weiß man in Flandern seit dem schweren Gewitterstürm in der Hasselter Gegend im August 2011, bei der auch das Musikfestival Pukkelpop in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Hasselt: Betroffene warten seit 2011 auf Entschädigung

Dort verloren damals einige junge Festivalbesucher ihr Leben und zehntausende mussten vor dem Unwetter in Sicherheit gebracht werden. Bei diesem Unwetter waren auch viele Landwirte aus Hasselt und Umgebung getroffen worden. Die meisten von ihnen warten bis heute auf eine Entschädigung.

Peeters, Vanthemsche und Co. rieten den betroffenen Landwirten und Unternehmen in Wingene genaue Schadensdossiers anzulegen und so viel wie möglich Beweise zu sammeln. Und, die Betroffenen sollten nicht ausschließlich darauf warten, dass der Katastrophenfonds oder der Landwirtschaftsfonds im Bundesland Flandern und des belgischen Staates greifen werden.
Unternehmerverband versucht zu helfen

Am Pfingstmontag gab der Mittelstandsverband Unizo, der Unternehmer aus Brüssel und Flandern vertritt an, man habe eine Webseite eingerichtet, über die man Rat und Hilfe im Zuge von Unwetterschäden einholen kann: www.unizo.be/noodweer. Rund um die Uhr können betroffene mittelständische Unternehmer auch die Notrufnummer von Unizo anwählen: 0800 20 750.

Unizo fordert, dass die am schwersten getroffene flämische Gemeinde Wingene Anspruch auf Ankernennung des Hagelsturms als Katastrophe anmelden kann. Sonst sei es kaum möglich, die durch Hagelkörner entstandenen Millionenschäden finanziell zu verkraften.


Quelle

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