Ähnliche Themen
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Lieber Treckern als dauernd meckern
Gestern um 1:29 am von Andy

» Fischotter und Kormorane im Jagdfieber
Gestern um 12:37 am von Andy

» Das Jahr der Auerochsen
Fr Jan 19, 2018 12:50 pm von checker

» ** Antimon **
So Jan 14, 2018 11:50 pm von Andy

» George Chapman
So Jan 14, 2018 11:36 pm von Andy

» Brechweinstein
So Jan 14, 2018 11:30 pm von Andy

» Das Erbschaftspulver
So Jan 14, 2018 10:57 pm von Andy

» Aqua Tofana
So Jan 14, 2018 10:53 pm von Andy

» Tufania (oder Tofana oder Teofania)
So Jan 14, 2018 10:50 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Januar 2018
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031    

Kalender Kalender


Wolfgang Engels

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Wolfgang Engels

Beitrag  checker am Mo Jun 30, 2014 4:52 am

Nun Wolfgang wurde dadurch bekannt,da er vor Marx und engels floh und bestimmt nicht wegen der Namensgleichheit.
Dazu findet sich folgendes geschrieben:

Wolfgang Engels (* 1943 in Düsseldorf) ist ein ehemaliger, als Autoschlosser und Fahrer angestellter Zivilbeschäftigter der Nationalen Volksarmee, der 1963 als Republikflüchtling bekannt wurde, als er mit einem gestohlenen Schützenpanzerwagen die Berliner Mauer durchbrach.[1]

Wolfgang Engels Mutter, ein westdeutsches Mitglied der KPD, zog 1952 mit ihrem Sohn im Parteiauftrag nach Ost-Berlin, später nach Dresden und heiratete einen Major der Nationalen Volksarmee. Seine Mutter war dann bei der Staatssicherheit im höheren Dienstgrad und sein Stiefvater war Major im Ministerium des Innern, Abteilung Luftschutz. Engels erlernte dort nach dem Schulabschluss den Beruf des Schlossers. 1960 wurde er Soldat, zunächst stationiert auf Rügen, später zur Grenzsicherung in Ostberlin. Der Entschluss zur Flucht entstand, nachdem Engels mit Freunden in der Nähe der Mauer wegen mutmaßlich versuchter Republikflucht festgenommen wurde, obwohl die Gruppe lediglich unbeabsichtigt ins Sperrgebiet am Reichstagsgebäude gelangt war.
Flucht

Am 17. April 1963 begab sich Engels zum NVA-Gelände Magerviehhof Friedrichsfelde, wo die 8. Motorisierte Schützendivision stationiert war. Dort führte er zunächst Gespräche mit den anwesenden Panzerwagenfahrern und ließ sich im Austausch gegen eine Fahrt in seiner Dienstlimousine die Technik der Fahrzeuge erklären. Als die Soldaten das Gelände zum Abendessen verließen, entwendete Engels einen der abgestellten Schützenpanzerwagen, mit dem er die Mauer durchbrechen wollte. Dafür wählte er eine Stelle in Treptow an der Ecke Elsen-/Heidelberger Straße, die für Fahrzeuge dieser Art gut zugänglich war. Wenige hundert Meter vor den Grenzbefestigungen hielt Engels an und fragte einige Passanten, ob sie sich seiner Flucht anschließen wollen. Da niemand zustieg, fuhr Engels allein weiter. Um 19.44 Uhr prallte er mit dem Fahrzeug gegen die Grenzbefestigung, wobei er sich Kopfverletzungen zuzog. Die Front des Panzerwagens durchbrach die Absperrung, da Engels jedoch den Motor abwürgte, blieb der Wagen stecken und der Ausstieg befand sich noch immer auf ostdeutscher Seite. Engels verließ den Wagen und versuchte über die Motorhaube hinweg über die Mauer zu klettern. Ein Angehöriger der DDR-Grenztruppen eröffnete das Feuer, das von einem West-Berliner Schutzpolizisten erwidert wurde. Engels erlitt einen Lungendurchschuss und Verletzungen an der linken Hand. Unter Mithilfe von Gästen einer nahegelegenen Gastwirtschaft, die den Verletzten auf die westdeutsche Seite zogen, gelang ihm jedoch schließlich die Flucht.[2]
Leben in Westdeutschland

Engels musste trotz seiner Schlosserausbildung in der DDR noch einmal ein Dreivierteljahr lernen und den Gesellenbrief machen. Die Stasi hatte einen Plan für seine „Rückführung“ aufgestellt. Dazu wurde vom MfS in Düsseldorf, wo er nach seiner Flucht zunächst lebte, ein IM angesetzt, der ihn auskundschaftete. Der Plan der Entführung wurde aber nicht umgesetzt.[1]

Wolfgang Engels unterrichtete später als Lehrer an der Realschule in Soltau die Fächer Geschichte und Biologie.

quelle - Literatur & Einzelnachweise
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32619
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten