Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Gralsbewegung
Gestern um 1:03 am von checker

» Der Memphis-Misraïm-Ritus
Gestern um 12:33 am von checker

» Die Nag-Hammadi-Schriften (auch als Nag-Hammadi-Bibliothek bekannt)
Di Dez 12, 2017 11:45 pm von Andy

» Réseau Dirisoft
Di Dez 12, 2017 11:35 pm von Andy

» Das Hybridluftschiff
Di Dez 12, 2017 11:21 pm von Andy

» Continental Motors, Inc.
Di Dez 12, 2017 11:12 pm von Andy

» Die Linde AG
Di Dez 12, 2017 11:01 pm von Andy

» **** BOC ****
Di Dez 12, 2017 10:50 pm von Andy

» Die Kohlenstofffaser
Di Dez 12, 2017 10:42 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Dezember 2017
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Kalender Kalender


Michel Mayor

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Michel Mayor

Beitrag  Andy am Mo Sep 08, 2014 9:08 pm

Michel Mayor (* 12. Januar 1942 in Echallens, Kanton Waadt) ist ein Schweizer Professor am Departement für Astronomie der Universität Genf.



Er ist verantwortlich für die Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten in einem Orbit um einen sonnenähnlichen Stern.

Unter Mithilfe seines Mitarbeiters Didier Queloz konnte er 1995 mittels eines hochauflösenden Spektrographen einen um 51 Pegasi rotierenden, jupiterähnlichen Planeten nachweisen.[1]

Die Existenz von 51 Pegasi b, so die Bezeichnung des Planeten, wurde am 12. Oktober 1995 von den US-amerikanischen Wissenschaftlern Geoffrey Marcy und Butler bestätigt und gilt somit als Meilenstein in der Geschichte der Astronomie.

Nach seinem Physikstudium an der Universität Lausanne doktorierte Mayor 1971 am Observatorium Genf im Fachbereich Astronomie. Er blieb mit Ausnahme von Aufenthalten am Observatorium Cambridge, an der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile und am Observatorium Hawaii bei dieser Institution beschäftigt. Bis 2005 verfasste er mehr als 300 wissenschaftliche Publikationen.

Von 1989 bis 1992 präsidierte er den Wissenschaftlichen Beirat der ESO, von 1988 bis 1991 die Kommission zur galaktischen Struktur bei der Internationalen Astronomischen Vereinigung und von 1990 bis 1993 die Schweizerische Gesellschaft für Astrophysik und Astronomie.

Seit der Entdeckung von 51 Pegasi b war Michel Mayor mit seinem Forscherteam an vielen weiteren extrasolaren Planetenentdeckungen beteiligt.

Seit 2013 zählt ihn Thomson Reuters aufgrund der Zahl seiner Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (Thomson Reuters Citation Laureates).[2]
Ehrungen

1998 Jules-Janssen-Preis
1998 Marcel-Benoist-Preis als Anerkennung seiner Forschungsleistung und deren Bedeutung für das menschliche Leben.
2000 Balzan-Preis für Instrumentarien und Techniken in Astronomie und Astrophysik
2004 Albert-Einstein-Medaille
2005 Shaw Prize zusammen mit dem Amerikaner Geoffrey Marcy
2008 Swiss Astronomy Award
2010 Karl-Schwarzschild-Medaille der Astronomischen Gesellschaft
2013 Ein Asteroid wurde nach ihm benannt: (125076) Michelmayor


quelle - literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22422
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten