Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Der Welt-Test
Mi Nov 22, 2017 4:27 am von checker

» Die Emeritierung
Mi Nov 22, 2017 4:21 am von checker

» *** Panakeia ***
Mi Nov 22, 2017 4:13 am von checker

» Deutsche Wiedergutmachungspolitik
Mi Nov 22, 2017 4:09 am von checker

» Die Aufblasbare Leinwand
Mi Nov 22, 2017 4:02 am von checker

» Der Deutsche Freidenker-Verband e. V. (DFV)
Mi Nov 22, 2017 3:51 am von checker

» Der Bund für Geistesfreiheit Bayern K. d. ö. R. (Kurzbezeichnung bfg Bayern)
Mi Nov 22, 2017 3:46 am von checker

» Der Gotteswahn (englisch The God Delusion)
Mi Nov 22, 2017 3:40 am von checker

» Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)
Di Nov 21, 2017 10:42 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
November 2017
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930   

Kalender Kalender


Exsurge Domine

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Exsurge Domine

Beitrag  Andy am Mi Okt 15, 2014 10:37 pm

Exsurge Domine (lat.: „Erhebe dich, Herr“ – eine Mischung von Bibelzitaten aus Ps 7 LUT und 80 LUT) ist eine päpstliche Bannandrohungsbulle, die am 15. Juni 1520 von Papst Leo X. als Antwort auf Martin Luthers 95 Thesen verabschiedet wurde.


Titelblatt der Erstausgabe der „Exsurge Domine“

In der Bulle wird Luther aufgefordert, innerhalb von 60 Tagen 41 der in seinen Werken vertretenen Thesen zurückzunehmen. Im Falle der Weigerung drohte Luther die Exkommunikation. Luthers Antwort auf die Bulle ist die auf Anregung Miltitz' entstandene und an H. Mühlpfordt gerichtete Schrift „Von der Freyheith eines Christenmenschen“ samt einem Sendbrief an Papst Leo X. aus dem Oktober 1520 (vordatiert auf September 1520). Luthers Position in dem Sendbrief bemisst sich bereits nach dem Grundsatz sola scriptura:

„Darüber hinaus kann ich nicht dulden Regel oder Maß, die Schrift auszulegen, dieweil das Wort Gottes, das alle Freiheit lehret, nicht soll noch muss gefangen sein.“

Am 10. Dezember 1520, nach Ablauf der Widerrufsfrist, verbrannte Luther sein Exemplar der Bulle – als Reaktion auf die Verbrennung seiner eigenen Werke durch Vertreter der Kirche – öffentlich. Im Sächsischen Hauptstaatsarchiv in Dresden ist jedoch ein Original der Bulle erhalten, das 2004 bei der Sächsischen Landesausstellung „Glaube und Macht - Europa im Zeitalter der Reformation“ im Schloss Hartenfels in Torgau gezeigt wurde; in den vatikanischen Archiven existiert ebenfalls ein Exemplar. Der Vatikan antwortete konsequent mit der endgültigen Exkommunikation durch die Bannbulle Decet Romanum Pontificem vom 3. Januar 1521.

Quelle - Literatur & einzelnachweise

avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22379
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten