Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Die Regionalpolitik der EU.
Gestern um 11:10 pm von Andy

» SUBARU XV 2018
Gestern um 11:08 pm von Andy

» Die 8 größten Automatik-Irrtümer
Gestern um 11:05 pm von Andy

» VW ID Buzz
Gestern um 11:00 pm von Andy

» Mercedes Benz Concept EQA
Gestern um 10:58 pm von Andy

» Der bunte Kiosk der Presselandschaft
Gestern um 10:40 pm von Andy

» Kurzdoku - Pfannen
Gestern um 10:34 pm von Andy

» Abgetauchte Ex-Terroristen - Wie lebt man im Untergrund?
Gestern um 10:29 pm von Andy

» Diese 12 gefährlichen Android-Apps solltest du sofort löschen
Gestern um 10:17 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Mai 2018
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Kalender Kalender


Heinrich Berté

Nach unten

Heinrich Berté

Beitrag  Andy am Fr Okt 17, 2014 7:20 pm

Heinrich (Harry) Berté, eigentlich: Heinrich Bettelheim[1] (* 8. Mai 1857[1] in Galgócz, Komitat Neutra; † 23. August 1924 in Perchtoldsdorf bei Wien) war ein österreicher Komponist. Er war der Onkel von Emil Berté d. J. (1898–1968).

Leben

Heinrich Berté, Sohn eines Arztes, soll nach dessen Tod, 1867, seinen Heimatort verlassen haben. Er besuchte nach einjährigen technischen Studien ab 1884 das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, wo er bei Franz Krenn Komposition und Kontrapunkt studiert und Schüler von Joseph Hellmesberger, Robert Fuchs sowie Anton Bruckner gewesen sein soll.

Zu Beginn der Karriere war Berté ein relativ erfolgloser Komponist von Balletten und einer Oper. 1911 wurde ihm vom Schriftsteller Alfred Maria Willner ein Libretto für eine Operette über Franz Schubert nach dem soeben vollendeten Roman Schwammerl von Rudolf Hans Bartsch angeboten, das Berté zuerst mit eigener Musik komponierte, nach der Erkenntnis der Erfolglosigkeit aber mit einer Bearbeitung bekannter Musiken Franz Schuberts versah. Das am 15. Januar 1916 im Raimundtheater in Wien uraufgeführte Werk Das Dreimäderlhaus wurde mit Übersetzungen in 22 Sprachen (1921 als Blossom Time in New York, 1922 als Lilac Time in London), und Aufführungen in über 60 Ländern ein Welterfolg. Auch wurde die Operette mehrmals verfilmt. Berté konnte an diesen Erfolg nicht anknüpfen, seine zweite Schubert-Operette (Lenz und Liebe) blieb erfolglos.

Berté, zeitlebens Junggeselle, wohnte bei seinem Bruder, Emil Berté d. Ä. (* 1856 oder 1855; † 1922),[Anm. 1] der ihn in seinem Wiener Musikalien- und Bühnenverlag als Kompagnon führte, um ihm eine finanzielle Unabhängigkeit zu ermöglichen.[2]

Begraben ist Heinrich Berté auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 59 A, Reihe 6, Nr. 16).[3]

In Würdigung des Komponisten wurde 1929 in Wien-Liesing eine Verkehrsfläche Bertégasse benannt.
Werke
Opern

Die Schneeflocke (Prag, 1896)

Operetten

Bureau Malicone (Wien, 1891)
Der neue Bürgermeister (Wien, 1904)
Die Millionenbraut (München, 1904)
Der Stadtregent (München, 1905)
Der kleine Chevalier (Dresden, 1907)
Der schöne Gardist (Breslau, 1907)
Der Glücksnarr (Wien, 1908)
Kreolenblut (Hamburg, 1911)
Der Märchenprinz (Hannover, 1914)
Das Dreimäderlhaus (Wien, 1916; mit Musik von Franz Schubert)
Lenz und Liebe (Hamburg, 1918; mit Musik von Franz Schubert)
Die drei Kavaliere (Wien, 1919)
Coulissengeheimnisse (Hamburg, 1920)


Quelle - Literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 23039
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten