Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Frau im Mond
Gestern um 10:53 pm von Andy

» Die Astrobiologie
Gestern um 10:46 pm von Andy

» Die Strahlenbiologie (auch: Radiobiologie)
Gestern um 10:40 pm von Andy

» Carl Friedrich Wilhelm Zincken
Gestern um 10:34 pm von Andy

» Carl Tappe
Gestern um 10:01 pm von Andy

» Träger des Ordens Heinrichs des Löwen
Gestern um 9:50 pm von Andy

» Theodor Körner
Gestern um 9:34 pm von Andy

» Braunschweigische Finanzgesetze
Gestern um 9:22 pm von Andy

» Johann Friedrich Adolf von der Marwitz, der in ungnade gefallene preußischer Generalmajor
Gestern um 9:13 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
April 2017
MoDiMiDoFrSaSo
     12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Kalender Kalender


Julius Blüthner

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Julius Blüthner

Beitrag  Andy am Fr Okt 17, 2014 8:02 pm

Julius Ferdinand Blüthner (* 11. März 1824 in Falkenhain; † 13. April 1910 in Leipzig) war ein deutscher Klavierbauer und Gründer der Pianofortefabrik Blüthner.



Biografie

Als Sohn eines Tischlers lernte Julius mit Hobel, Säge und Meißel umzugehen und stellte selbständig eine Armbrust und eine Kommode her. Seine Wissbegierde beschränkte sich nicht auf die Tischlerei. Der örtliche Pfarrer förderte ihn durch Privatunterricht. Nach achtjähriger Schulzeit machte Blüthner bei seinem Vater eine Lehre als Möbeltischler. Nach dem Tod seines Vaters suchte sich der damals 16-jährige Blüthner eine neue Lehrstelle und konnte in Zeitz seine Ausbildung als Möbeltischler fortführen. Als Achtzehnjähriger nahm er eine Stellung bei der Pianofortefabrik „Hölling und Spangenberg“ an. Dort entdeckte er seine Liebe zum Klavierbau.

1845 begann die Soldatenzeit in der Nordhäuser Jägerkaserne. Es folgten die Revolutionsjahre 1848 und 1849. Der Instrumentenbau kam zum Erliegen. Es gab kaum Bestellungen für neue Instrumente. In dieser Zeit hielt er sich allein mit Klavierstimmen und -reparaturen über Wasser. 1850 arbeitete er dann als Musikpfleger. Blüthner kehrte bald nach Leipzig zurück und begann eine Beschäftigung in der Pianofortefabrik Bretschneider. Aufgrund des stark wachsenden wirtschaftlichen Umfeldes in Leipzig gründete er am 7. November 1853 seine eigene Pianofortefabrik. Er konzentrierte sich auf die Herstellung hochwertiger Instrumente in edler Ausführung. Der Firmenchef kümmerte sich - dem Trend des späten 19. Jahrhunderts entsprechend - um seine Arbeiter, indem er eine Fabrikkrankenkasse, eine Versicherung für Angestellte und eine Unterstützungskasse für invalide und alte Arbeiter einrichtete. Er wurde zum Hoflieferant des dänischen Königs und Zar Nikolaus II.[1]

Blüthner war seit 1882 Mitglied der Leipziger Freimaurerloge Apollo.
Rückzug

Kurz nach dem 50-jährigen Geschäftsjubiläum zog sich der 81-jährige Blüthner aus der Firma zurück und übergab die Geschäfte seinem Sohn Adolf Max Blüthner, der von 1898 bis 1910 mit der Pianistin Ella Pancera verheiratet war. Insgesamt hatte er elf Kinder, von denen vier im Kindesalter starben. Vier Söhne sowie drei Töchter überlebten ihn. Julius Blüthner sponserte ab 1907 das nach im benannte Blüthner-Orchester.

Als Julius Blüthner am 13. April 1910 in Leipzig starb, lag die geschäftliche Leitung bei Robert Blüthner und die technische Leitung bei Adolf Max Blüthner, die nach dessen Tode Heinrich Bruno Blüthner übernahm. In der dritten Generation ging das Unternehmen auf den Adoptivsohn Roberts, Rudolf Blüthner-Haessler, über.

Quelle - Literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22090
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten