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    Mark W. Clark

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    Mark W. Clark

    Beitrag  Andy am Di Okt 21, 2014 7:52 pm

    Mark Wayne Clark (* 1. Mai 1896 in Madison Barracks, New York; † 17. April 1984 in Charleston, South Carolina) war ein US-amerikanischer General während des Zweiten Weltkrieges und des Koreakrieges.



    Leben
    Frühe Jahre

    Clark war ein Nachfahre des Revolutionsführers George Rogers Clark. Er wurde 1896 in New York geboren und verbrachte einen Großteil seiner Jugend in Chicago, US-Bundesstaat Illinois. Clark besuchte die Militärakademie in West Point und schloss seine Studien 1917 ab. Er konnte im Alter von 17 Jahren einen frühen Zugang nach Westpoint erlangen, verlor aber krankheitsbedingt Zeit im Studium. Danach wurde er Leutnant in der Armee.

    Er wurde 1917 zum Hauptmann der Infanterie befördert und diente während des Ersten Weltkrieges in Frankreich, wo er verwundet wurde. Im Dezember 1929 wurde Mark Wayne Clark ein Mitglied im Bund der Freimaurer, seine Loge Mystic Tie Lodge No. 398 ist in Indianapolis ansässig [1].

    Zwischen den Kriegen hatte er verschiedene Funktionen inne und bekleidete unterschiedliche Posten im Verteidigungsministerium; auch war er stellvertretender Personalchef des Civilian Conservations Corps (einer amerikanischen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, vergleichbar dem Reichsarbeitsdienst). Er absolvierte 1935 die Generalstabsschule und besuchte 1937 das Army War College.
    Zweiter Weltkrieg

    Im Herbst 1942 war er stellvertretender Befehlshaber der Operation Torch, der alliierten Invasion in Nordafrika. Er landete mittels des britischen U-Bootes HMS Seraph Wochen vor der Invasion, um mit Vertretern des Vichy-Regimes in Nordafrika zu verhandeln. Im April und Juli 1943 nahm Luis Orgaz Yoldi der Alto Comisario de España en Marruecos auf eine offizielle Einladung von Clark, an Manöverbeobachtungen der 5. US-Armee teil.[2] Clark war 1943 der jüngste US-Offizier, der zum Generalleutnant befördert wurde.

    1943 wurde ihm kurz vor der Landung alliierter Truppen bei Salerno (Operation Avalanche) das Kommando über die 5. US-Armee übertragen. Teile seiner Armee besetzten am 5. Juni 1944 die italienische Hauptstadt Rom (kampflos)[3]

    Im Dezember 1944 erhielt er das Kommando über die 15. britisch/amerikanische Armeegruppe ("15th Army Group"), was ihn zum Oberbefehlshaber aller Bodentruppen in Italien machte. Seine Operationsführung bleibt umstritten, so der Angriff auf Monte Cassino, die geringen Fortschritte bei der Besetzung Italiens und die misslungene Einschließung und Gefangennahme deutscher Truppen.[4] Am Ende des Krieges war Clark Befehlshaber der alliierten Truppen in Italien.

    Nach dem Krieg war Clark 1945 bis 1947 US-Hochkommissar für Österreich. 1946 wurde (als jüngster in der US-Armee) Vier-Sterne-General. Nach seiner Rückkehr in die USA kommandierte er die 6. US-Armee.
    Koreakrieg

    Clark übernahm am 12. Mai 1952 das Kommando über die UN-Truppen im Koreakrieg von General Matthew Ridgway und unterschrieb am 27. Juli 1953 das Waffenstillstandsabkommen mit Nordkorea.
    Weiterer Lebenslauf

    Nach seinem Abschied aus dem aktiven Dienst diente Clark von 1954 bis 1966 als Präsident der Citadel Military Academy[5] in Charleston, South Carolina, und von 1969 bis 1984 als Präsident der American Battle Monuments Commission.

    Nach dem Tod seiner ihm am 17. Mai 1924 angetrauten Ehefrau, Maurine „Renie“ Doran (* 5. Oktober 1892 in Milwaukee; † 5. Oktober 1966 in Pinopolis, South Carolina) (die 1956 ihre auf das Leben ihres Ehemannes konzentrierten Memoiren veröffentlicht hatte)[6][Anm. 1] heirate Clark am 17. Oktober 1967 Mary Mildred Applegate (spätere Witwe).

    Mark W. Clark starb am 17. April 1984 mit 88 Jahren; er wurde in The Citadel in Charleston, S.C. beigesetzt.[7]
    Werke

    Er schrieb zwei Bände mit Memoiren:

    Calculated Risk. Erste Auflage. Harper, New York City 1950. (Aktualisierte Auflage: Verlag Enigma, New York City 2005, ISBN 1-929631-36-7).
    (Deutsche Ausgabe:) Mein Weg von Algier nach Wien. Obelisk-Verlag, Velden/Wien 1954.
    From the Danube to the Yalu. Harper & Brothers, New York City 1954. (Autobiografie 1945–1953)

    Film

    Robert F. Slatzer (Regie): No Substitute for Victory. (englisch). USA 1970.[9]


    Quelle - Literatur & Einzelnachweise
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