Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Weltrevolution
Heute um 8:30 am von Andy

» *** Grunge ***
Heute um 8:19 am von Andy

» Post-Hardcore oder Postcore
Heute um 8:12 am von Andy

» Martin Heinrich Hammitzsch
Heute um 8:07 am von Andy

» Das Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG)
Heute um 8:00 am von Andy

» Der Kuipergürtel
Heute um 7:53 am von Andy

» William Kenneth Hartmann
Heute um 7:10 am von Andy

» Erich Hartmann , der erfolgreichste Jagdflieger in der Geschichte des Luftkrieges
Heute um 7:05 am von Andy

» Das Abstammungsgutachten
Heute um 6:01 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
März 2017
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Kalender Kalender


Langes 19. Jahrhundert

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Langes 19. Jahrhundert

Beitrag  checker am Mi Okt 22, 2014 3:20 am

Unter dem langen 19. Jahrhundert versteht man nach Eric Hobsbawm die Phase von 1789 bis 1914. In der Französischen Revolution hatte das Bürgertum die Vorherrschaft des Adels durchbrochen. Das Ende des langen 19. Jahrhunderts ergibt sich durch die politischen Umbrüche im Gefolge des Ersten Weltkriegs, die sich in einer Demokratisierung oder Popularisierung niederschlugen.

Charakteristisch für diese Epoche ist der Weg in die Moderne, der sich in historistischem Fortschrittsdenken ebenso spiegelt wie in Säkularisierung und Rationalisierung, Nationenbildung und Demokratisierung. Ihre theoretische Grundlage findet sie in der Aufklärung, die nun endgültig politische und gesellschaftliche Gestalt annahm. Das 19. Jahrhundert ruht auf den tragenden Eckpfeilern der Industrialisierung, des demografischen Wandels (Auswanderung, Binnenwanderung und Verstädterung sind Massenphänomene), der Durchsetzung des nationalstaatlichen Prinzips sowie der Verbürgerlichung der Gesellschaft. Wissenschaft und Bildung gewannen an Geltung und wurden breiteren Schichten zur Verfügung gestellt.

Für die außereuropäische Welt bedeutend war vor allem die Unterwerfung, Kolonialisierung und teilweise auch Besiedlung ganz Afrikas, Asiens und Australiens durch die europäischen Großmächte, v. a. in der Phase des Imperialismus 1885–1914, während in Amerika meist von europäischstämmigen Eliten geprägte neue Republiken entstanden.

Da die für das 19. Jahrhundert als charakteristisch angesehene Epoche somit ca. 125 Jahre umfasst, scheint das 19. Jahrhundert um ungefähr 25 Jahre „zu lang“. Analog dazu fasst man auch die Epoche von 1914 bis 1989 als Einheit und spricht vom „kurzen 20. Jahrhundert“. Getrennt werden diese beiden Jahrhunderte durch die sogenannte „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ – den Ersten Weltkrieg.

Quelle - literatur & einzelnachweise
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 31851
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten