Ähnliche Themen
    Suchen
     
     

    Ergebnisse in:
     


    Rechercher Fortgeschrittene Suche

    Neueste Themen
    » Hexe Kebekus auf dem Scheiterhaufen
    Gestern um 6:53 am von Andy

    » ** Green Day **
    Gestern um 6:44 am von Andy

    » Depeche Mode
    Gestern um 6:40 am von Andy

    » Weltbilder - die ganze Sendung
    Di Apr 17, 2018 11:01 pm von checker

    » ** And One **
    Di Apr 17, 2018 9:21 pm von checker

    » Panzermensch
    Di Apr 17, 2018 9:01 pm von checker

    » Stammtisch vom 09.04.2018 Markus Krebs
    Mo Apr 16, 2018 9:50 am von Andy

    » Chris Lake - Operator (Ring Ring)
    Mo Apr 16, 2018 4:59 am von Andy

    » Die Liste deutscher Jägerbataillone vor 1918
    Mo Apr 16, 2018 2:53 am von Andy

    Navigation
     Portal
     Index
     Mitglieder
     Profil
     FAQ
     Suchen
    Partner
    free forum
    April 2018
    MoDiMiDoFrSaSo
          1
    2345678
    9101112131415
    16171819202122
    23242526272829
    30      

    Kalender Kalender


    Rudolf Däbritz

    Nach unten

    Rudolf Däbritz

    Beitrag  Andy am Mi Okt 22, 2014 8:13 pm

    Rudolf Däbritz (* 18. Juli 1880 in Grimma; † 16. März 1945 in Würzburg) war ein deutscher Klassischer Philologe und Gymnasialdirektor.


    Stolperstein für Dr. Rudolf Däbritz in Coburg

    Däbritz war der Sohn des Seminaroberlehrers (Karl) Hermann Däbritz. Er besuchte die Fürsten- und Landesschule in Grimma und studierte anschließend Klassische Philologie und Klassische Archäologie an der Universität Leipzig. Am 2. Februar 1905 wurde er bei Kurt Wachsmuth und Justus Hermann Lipsius zum Dr. phil. promoviert.

    Nach dem Studium unterrichtete Däbritz an der Fürsten- und Landesschule zu Grimma. Daneben war er auch wissenschaftlich tätig: Er verfasste mehrere Artikel für Paulys Realenzyklopädie der klassischen Altertumswissenschaft (RE).

    Am Ersten Weltkrieg nahm Däbritz als Oberleutnant der Reserve teil. Er kämpfte an der Westfront, wurde mehrfach ausgezeichnet (am 31. Juli 1915 erhielt er das Ritterkreuz des Albrechts-Ordens 2. Klasse mit Schwertern) und überlebte 1916 die Schlacht um Verdun.

    1919 wurde Däbritz zum Direktor des Gymnasiums Casimirianum in Coburg berufen. Als Freimaurer und wegen seines Einsatzes für jüdische Schüler und Kollegen geriet er nach der Machtergreifung ins Visier der Nationalsozialisten. Er wurde 1934 mit einer Artikelserie in der Coburger Nationalzeitung angegriffen und sollte vom Gauleiter Hans Schemm abgesetzt werden. Der Ministerialrat Hans Bauerschmidt erreichte stattdessen, dass Däbritz als Oberstudiendirektor an das Alte Gymnasium in Würzburg versetzt wurde.

    Beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde Däbritz als Major der Wehrmacht reaktiviert und mit einem Bataillon Landesschützen nach Polen gesandt. Nachdem er die Plünderung einer Fabrik durch SS-Leute verhindert hatte, ließen diese seinen politischen Hintergrund prüfen. Däbritz wurde daraufhin „unabkömmlich“ gestellt und kehrte an das Alte Gymnasium in Würzburg zurück.[1]

    Nach einem Luftangriff auf Würzburg am 16. März 1945 kam Däbritz bei Löscharbeiten ums Leben. Mit seinem Hausstand verbrannte auch sein Manuskript Verbindungslinien von der Antike zu unserer Zeit.[2] 2011 wurde vor dem Gymnasium Casimirianum Coburg ein Stolperstein mit seinem Namen verlegt.[3]

    Schriften (Auswahl)

    De Artemidoro Strabonis auctore capita tria. Leipzig 1905 (Dissertation)
    Warum lernen wir Latein und Griechisch? Coburg 1929


    Quelle - literatur & Einzelnachweise
    avatar
    Andy
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 22768
    Anmeldedatum : 03.04.11

    Benutzerprofil anzeigen

    Nach oben Nach unten

    Nach oben

    - Ähnliche Themen

     
    Befugnisse in diesem Forum
    Sie können in diesem Forum nicht antworten