Ähnliche Themen
    Suchen
     
     

    Ergebnisse in:
     


    Rechercher Fortgeschrittene Suche

    Neueste Themen
    » ** Warpaint **
    Heute um 3:44 am von checker

    » The Van Jets
    Heute um 3:36 am von checker

    » ** KONTRUST **
    Heute um 3:26 am von checker

    » Admiral Freebee
    Heute um 3:13 am von checker

    » *** dEUS ***
    Heute um 3:07 am von checker

    » MIA - Gorgy
    Heute um 3:00 am von checker

    » Delain ft. Marco Hietala
    Heute um 2:56 am von checker

    » **Powerwolf**
    Heute um 2:54 am von checker

    » ** K's Choice **
    Heute um 2:33 am von checker

    Navigation
     Portal
     Index
     Mitglieder
     Profil
     FAQ
     Suchen
    Partner
    free forum
    Juni 2018
    MoDiMiDoFrSaSo
        123
    45678910
    11121314151617
    18192021222324
    252627282930 

    Kalender Kalender


    Joey Dunlop

    Nach unten

    Joey Dunlop

    Beitrag  Andy am Mi Okt 22, 2014 10:44 pm

    William Joseph „Joey“ Dunlop OBE (* 25. Februar 1952 in Ballymoney, Nordirland; † 2. Juli 2000 in Tallinn, Estland) war ein britischer Motorradrennfahrer.


    Joey Dunlop (l.) zusammen mit David Jefferies


    Vor dem Start zur Senior TT 1992


    Siegerehrung 1992 - der 14. Sieg


    Joey bei Creg-ny-Baa (im Hintergrund:Kate's Cottage)


    Statue auf der Isle of Man (♁54° 15′ 9,42″ N, 4° 27′ 45,82″ W)

    Dunlop gilt als einer der erfolgreichsten Straßenrennfahrer der Geschichte und war bereits zu Lebzeiten eine Legende und als King of the Roads bekannt. Unter anderem konnte er in seiner Laufbahn 26 Mal die Isle of Man TT, das schwierigste Motorradrennen der Welt, gewinnen.

    Sein jüngerer Bruder Robert und seine Neffen William und Michael waren bzw. sind ebenfalls Motorradrennfahrer.

    Karriere
    Der Einstieg

    Sein erstes Rennen bestritt Joey Dunlop im Jahr 1969, 1976 nahm er zum ersten Mal an der Tourist Trophy auf der Isle of Man teil. Ohne Kenntnisse des anspruchsvollen, über 60 km langen Snaefell Mountain Course erreichte er in allen Rennen das Ziel und - für einen Anfänger - den respektablen 16. Rang. Schon im nächsten Jahr gewann er die Jubilee Classic und 1980 zum ersten Mal die 1000-cm³-Klasse auf Yamaha.
    Die Honda-Ära

    Im Jahr 1983 schloss Dunlop mit Honda einen langfristigen Vertrag ab („Bikes for life“) und wurde zwischen 1983 und 1988 fünf Mal TT-F1-Weltmeister. Auf der Isle of Man erreichte er 1985, 1988 und 2000 jeweils drei Siege im gleichen Jahr. Er war einer der Wenigen, die sich innerhalb von Minuten ohne Mühe von einer 1000-cm³-Maschine auf ein 125-cm³-Motorrad umstellen konnten und errang in seiner Karriere über 200 Siege.

    Seinen wohl größten Sieg erreichte der Nordire im Jahr 2000, dem 32. Jahr seiner Rennkarriere: Er gewann 48-jährig die TT-F1, die damalige Königsklasse bei der Isle of Man TT, auf einer für ihn komplett neuen, schwer beherrschbaren Honda VTR 1000 SP1.

    Für seine sportlichen Erfolge erhielt er 1986 den OBE.
    Tödlicher Unfall

    Joey Dunlop verunglückte am 2. Juli 2000 bei einem von ihm selbst unterstützten internationalen Rennen auf dem Pirita-Kose-Kloostrimetsa in Tallinn, das zu keiner Meisterschaft zählte. Bei einsetzendem Regen stürzte er mit seiner 125 cm³-Maschine und prallte gegen einen Baum. Er hinterließ neben seiner Frau Linda fünf Kinder.

    Er wurde auf dem Friedhof der Garryduff Presbyterian Church bei Ballymoney beigesetzt. Neben ihm liegt sein Bruder Robert Dunlop begraben, der am 15. Mai 2008 bei einem Trainingsunfall starb.

    Im Jahre 2002 wurden ein Streckenabschnitt auf der Isle of Man nach ihm benannt sowie ein Denkmal errichtet.
    Statistik
    Titel

    1982 – TT-F1-Weltmeister auf Honda
    1983 – TT-F1-Weltmeister auf Honda
    1984 – TT-F1-Weltmeister auf Honda
    1985 – TT-F1-Weltmeister auf Honda
    1986 – TT-F1-Weltmeister auf Honda

    Isle of Man TT

    Mit seinen insgesamt 26 Siegen auf der Isle of Man ist Joey Dunlop der Rekordhalter, gefolgt von John McGuinness mit 21 Siegen.

    In 25 Jahren blieb er nur acht Mal ohne Sieg auf der Insel, bei total 98 Starts gewann er 80 Preise. Er fuhr über 250 Runden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 180 km/h, seine schnellste Runde fuhr er im Jahr 2000 mit 199,34 km/h.

    1977 – Jubilee TT
    1980 – Classic TT (1000 cm³)
    1983 – TT-F1
    1984 – TT-F1
    1985 – TT-TF1, Senior TT (750 cm³) und Junior TT (250 cm³)
    1986 – TT-F1
    1987 – TT-F1 und Senior TT (750 cm³)
    1988 – TT-F1, Senior TT (750 cm³) und Junior TT (250 cm³)
    1992 – Ultra Lightweight TT (125 cm³)
    1993 – Ultra Lightweight TT (125 cm³)
    1994 – Junior TT (250 cm³) und Lightweight TT (125 cm³)
    1995 – Senior TT (750 cm³) und Lightweight TT (250 cm³)
    1996 – Lightweight TT (250 cm³) und Ultra Lightweight TT (125 cm³)
    1997 – Lightweight TT (250 cm³)
    1998 – Lightweight TT (250 cm³)
    2000 – TT-F1, Lightweight (250 cm³) und Ultra Lightweight (125 cm³)

    Ulster Grand Prix

    Beim Ulster Grand Prix gewann Joey Dunlop insgesamt 24 mal.

    1979 - 500 cm³, 1000 cm³
    1980 - 250 cm³, Classic Race
    1983 - TT-F1
    1984 - 250 cm³, 500 cm³, TT-F1
    1985 - 250 cm³, 500 cm³, TT-F1
    1986 - Classic Race
    1988 - 250 cm³ (Rennen 2)
    1990 - TT-F1
    1991 - 750 cm³ (Rennen 1 und 2)
    1992 - 125 cm³
    1994 - 125 cm³, Superbike (Rennen 1)
    1995 - 250 / 400 cm³ (Rennen 1 und 2), Superbike (Rennen 1)
    1997 - Junior 250 cm³
    1999 - Superbike (Rennen 2)

    North West 200

    Bei der North West 200 errang Joey Dunlop 13 Siege.

    1979 - International Match Race 750 cm³, NW200 Race 750 cm³
    1981 - NW200 Race 1100 cm³
    1983 - 500 cm³ Race, NW200 Race 1000 cm³
    1984 - MCN Master Race 750 cm³
    1985 - 250 cm³ (Rennen 1), NW200 Race 750 cm³
    1986 - NW200 Race 750 cm³
    1987 - NW200 Race 750 cm³, Superbike Race 750 cm³, Production Race 750 cm³
    1988 - Production Race 750 cm³

    Persönlichkeit

    Weniger bekannt waren Dunlops karitative Tätigkeiten für Waisenkinder. Mehrmals sammelte er in seiner Gegend alte Kleider, lud damit seinen Renntransporter und fuhr nach Rumänien, Bosnien oder Albanien. Für seine gemeinnützigen Tätigkeiten wurde er 1996 mit dem OBE ausgezeichnet.

    Joey Dunlop war ein aktives Mitglied im Bund der Freimaurer.[1] Ihm zu Ehren wurde am 9. Juni 2007 die Freimaurerloge Joey Dunlop Lodge of Mark Master Masons No 1881 gegründet.[2]

    “I never really wanted to be a superstar. I just want to be myself. I hope that’s how people remember me.”

    – Joey Dunlop
    („Ich wollte niemals wirklich ein Superstar sein. Ich will nur ich selbst sein. Ich hoffe, dass die Leute sich so an mich erinnern.“)


    Quelle - literatur & Einzelnachweise

    bike 2
    avatar
    Andy
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 23386
    Anmeldedatum : 03.04.11

    Benutzerprofil anzeigen

    Nach oben Nach unten

    Nach oben

    - Ähnliche Themen

     
    Befugnisse in diesem Forum
    Sie können in diesem Forum nicht antworten