Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Der Welt-Test
Gestern um 4:27 am von checker

» Die Emeritierung
Gestern um 4:21 am von checker

» *** Panakeia ***
Gestern um 4:13 am von checker

» Deutsche Wiedergutmachungspolitik
Gestern um 4:09 am von checker

» Die Aufblasbare Leinwand
Gestern um 4:02 am von checker

» Der Deutsche Freidenker-Verband e. V. (DFV)
Gestern um 3:51 am von checker

» Der Bund für Geistesfreiheit Bayern K. d. ö. R. (Kurzbezeichnung bfg Bayern)
Gestern um 3:46 am von checker

» Der Gotteswahn (englisch The God Delusion)
Gestern um 3:40 am von checker

» Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)
Di Nov 21, 2017 10:42 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
November 2017
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930   

Kalender Kalender


Karl Grouven

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Karl Grouven

Beitrag  Andy am Di Okt 28, 2014 10:23 pm

Karl Grouven (* 21. Januar 1872 in Düren; † 21. Juni 1936 in Bad Nauheim) war ein deutscher Dermatologe und Hochschullehrer an der Universität Halle.

Leben

Als Sohn eines katholischen Fabrikanten studierte Grouven Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.[1] Seit 1890 war er Mitglied des Corps Brunsviga München.[2] 1895 machte er das Staatsexamen in Bonn, wo er auch zum Dr. med. promoviert wurde.[3] Seine Ausbildung begann er in der Bonner Chirurgie; er wechselte aber später in die Hautklinik, an der er sich den damals wichtigsten Infektionskrankheiten widmete, der Tuberkulose und der Syphilis.[4] 1900 habilitierte er sich als Oberarzt für Dermatologie und Venerologie.

Am 30. März 1910 ging er als nichtbeamteter a. o. Professor an die Universität Halle und wurde Direktor der Poliklinik für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Da es noch keine selbständige Klinik gab, kaufte Grouven zwei Häuser in der Grünstraße (der heutigen Ernst Kromayer-Straße), Nr. 5/6 und 7/8, in denen er seine 1911 eröffnete Privatklinik und die universitäre Poliklinik unterbrachte. Die räumlich durch die Toreinfahrt getrennten Häuser wurden erst in den 1920er Jahren baulich miteinander verbunden.[5]

1913 trat Grouven zum evangelischen Glauben über.[1]

Im Ersten Weltkrieg wurde Grouven 1914 als Sanitätsoffizier zum Reservelazarett Halle eingezogen. 1915/16 diente er im Kriegslazarett Łódź und (als stellvertretender Korpsarzt) beim IV. Armeekorps. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der Rote Kreuz-Medaille (Preußen) III. Klasse ausgezeichnet.[1]

Nachdem er 1920, in der Weimarer Republik, ein planmäßiges Extraordinariat erhalten hatte, wurde Grouven 1921 zum persönlichen Ordinarius ernannt. Seine Klinik wurde in den Verband der Universitätskliniken überführt, er selbst jedoch erst am 31. Januar 1927 zum Direktor ernannt.[1] Im selben Jahr wurde er in die Leopoldina gewählt.[6]

Seit 1931 erkrankt, wurde er lange durch seinen Oberarzt Theodor Grüneberg vertreten. Als Emeritus starb Grouven im Alter von 64 Jahren während eines Kuraufenthaltes in Bad Nauheim. Ein Kollegennachruf erschien 1937 in der Dermatologischen Zeitschrift.[7]

Mitgliedschaften

Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten
Alldeutscher Verband
Deutschnationale Volkspartei
Nationalsozialistische Volkswohlfahrt
Freimaurerloge Zu den drei Degen in Halle (VI. Grad), seit 1906

Quelle - literatur & einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22379
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten