Ähnliche Themen
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» R.I.P. Sigi
Do Aug 17, 2017 9:18 pm von Andy

» "Dunkirk", auch eine belgische Kriegsgesichte
So Jul 30, 2017 8:54 pm von checker

» Vor 100 Jahren: Die Schlacht von Passendale
So Jul 30, 2017 8:42 pm von checker

» Wars der Geyer oder war er es nicht?
Mi Jul 26, 2017 9:32 pm von Andy

» Unterstützte VW-Konzern Militärdiktatur in Brasilien?
Mi Jul 26, 2017 9:12 pm von Andy

» R.I.P. M. Rother
Mi Jul 26, 2017 8:08 pm von Andy

» "Asterix bei den Belgiern"
Mi Jul 26, 2017 7:17 pm von Andy

» Der "Mud Soldier"
Mi Jul 26, 2017 7:13 pm von Andy

» Die drei heilige Frauen
Sa Jul 22, 2017 11:51 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
August 2017
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Kalender Kalender


Johannes Kaempf

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Johannes Kaempf

Beitrag  Andy am Sa Nov 01, 2014 9:54 pm

Johannes Kaempf (* 18. Februar 1842 in Neuruppin; † 25. Mai 1918 in Berlin) war ein deutscher freisinniger Politiker und Bankier. Von 1912 bis 1918 war er Reichstagspräsident.



Leben

Johannes Kaempf war Direktor der Zweigniederlassung der Bank für Handel und Industrie in Berlin und Präsident des Deutschen Handelstages. Als Präsident der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft trat er 1903 für die Errichtung einer Handelshochschule Berlin ein. Er war Mitglied der Freisinnigen Volkspartei und der Fortschrittlichen Volkspartei und vertrat die Linksliberalen für den ersten Berliner Wahlkreis von 1903 bis 1918 im Reichstag. Von 1912 bis zu seinem Tod war er Präsident des Deutschen Reichstages.

Kaempfs Tod im Mai 1918 hatte eine unerwartete Nebenwirkung auf das Schicksal des Kaiserreiches. Denn durch die Notwendigkeit, Kaempfs Reichstagsmandat im Wahlkreis I. neu zu besetzen, konnte die USPD den linken Gewerkschafter und Revolutionär Richard Müller für die Nachwahl nominieren, die Regierung musste diesen vom Militärdienst freistellen. Müller wurde im September 1918 aus dem Heer entlassen und kam nach Berlin, verlor die Nachwahl, hatte aber bedeutenden Anteil an der Organisierung des Aufstandes vom 9. November.[1]

Am 22. Oktober 1899 wurde Kaempf die Ehrenbezeichnung Stadtältester von Berlin vergeben. Im Jahr 1915 wurde ihm von Kaiser Wilhelm II. ein Ehrentitel verliehen. Grund dafür war der Beschluss für die Inschrift „Dem deutschen Volke“ am Reichstagsgebäude in Berlin.

Kaempf war Mitglied der Freimaurerloge Sankt Johannes zum schwarzen Adler in Landsberg an der Warthe und Ehrenmitglied der Großen National-Muttlerloge Zu den drei Weltkugeln. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf.

Schriften

Johannes Kaempf: Reden und Aufsätze. Herausgegeben von den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin. Berlin, Georg Reimer 1912.


Quelle - literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22271
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten