Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Kulturanthropologie
Gestern um 10:48 pm von checker

» Adolf Grimme
Gestern um 10:39 pm von checker

» Die Anthropologie
Gestern um 10:31 pm von checker

» Das 14-Punkte-Programm
Gestern um 10:22 pm von checker

» Der Londoner Vertrag 1915
Gestern um 10:05 pm von checker

» Das Gedenkblatt für die Angehörigen unserer gefallenen Helden
Gestern um 9:56 pm von checker

» Personen der „Roten Kapelle“
Gestern um 9:45 pm von checker

» Opferzahlen des 1 . WW
Do Mai 25, 2017 10:18 am von checker

» Das Erholungslager
Do Mai 25, 2017 9:59 am von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Mai 2017
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031    

Kalender Kalender


Paul Sartori

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Paul Sartori

Beitrag  checker am Sa Nov 15, 2014 5:58 am

Paul Gottfried Carl Sartori (* 5. November 1857 in Lübeck; † 26. August 1936 in Dortmund) war ein deutscher Philologe und Volkskundler.

Leben und Wirken

Paul Sartori wurde am 5. November 1857 in Lübeck als Sohn von August Sartori geboren. Der Vater war Professor am Katharineum zu Lübeck und ein angesehener Bürger Lübeck, der ehrenamtlich sehr aktiv war. Paul Sartori legte Ostern 1877 sein Abitur an der Schule des Vaters ab[1], absolvierte anschließend den Militärdienst und studierte dann ab 1878 in Bonn, Leipzig und Göttingen klassische Philologie und Deutsch. Nach Ende seines Studiums 1882 war er zunächst Hilfslehrer in Göttingen. Drei Jahre später wechselte er an das Stadtgymnasium Dortmund, wo er bis zu seiner Pensionierung 1932 blieb. Im Jahr 1889 hatte er Elena von Holten (1868–1951) geheiratet.

Sartori begeisterte sich früh für die Volkskunde. Gemeinsam mit Karl Prümer und anderen gründete er 1903 den Verein für rheinische und westfälische Volkskunde. Er schloss sich der Freimaurerloge Zur alten Linde an, der viele Mitglieder des Dortmunder Großbürgertums angehörten und leitete diese von 1915 bis 1921.

Paul Sartori starb am 26. August 1936 in Dortmund im Alter von 78 Jahren. [2]

Von seinem Nachlass befinden sich 400 Bände der Literaturwissenschaft und Volkskunde des 19. Jahrhunderts in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund. Ein laufender Meter von Skripten liegt noch unverzeichnet vor.[3] Im Archiv der Loge befinden sich Briefe aus der Zeit zwischen 1885 und 1887 sowie zwei umfangreiche Bände mit Redemanuskripten.

Ehrungen

Paul Sartori wurde 1927 von der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster für seine Verdienste um die Volkskunde zum Ehrendoktor ernannt. Die Freimaurerlogen in Köln, Soest und Witten ernannten ihn zum Ehrenmitglied. Die Stadt Dortmund hat eine Straße nach ihm benannt. [2]

Werke

Paul Sartori: Sitte und Brauch, Handbücher zur Volkskunde. Heims, Leipzig 1910–1914 (Drei Bände).
Paul Sartori: Westfälische Volkskunde. Quelle & Meyer, Leipzig 1922.
Paul Sartori: Das Buch von deutschen Glocken. de Gruyter, Berlin 1932.


Quelle - literatur & Einzelnachweise
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32391
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten