Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Carolin Kebekus: Keine Werbung für Abtreibung?!
Heute um 11:09 am von checker

» Carolin Kebekus erkundet den Wald
Heute um 11:08 am von checker

» Carolin Kebekus: "Nahles privat"
Heute um 11:04 am von checker

» Extra 3 vom 23.05.2018
Heute um 11:02 am von checker

» quer vom 24.05.2018
Heute um 11:01 am von checker

» Autowerbung 50er Jahre
Heute um 10:38 am von checker

» Die besten Werbespots der 70er Jahre.
Heute um 10:27 am von checker

» Die ADO Goldkante GmbH & Co. KG
Heute um 10:24 am von checker

» Die Regionalpolitik der EU.
Di Mai 22, 2018 11:10 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Mai 2018
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Kalender Kalender


Frédéric de Castillon

Nach unten

Frédéric de Castillon

Beitrag  Andy am Do Dez 04, 2014 9:41 pm

Frédéric de Castillon (* 22. September 1747 in Lausanne; † 27. Januar 1814 in Berlin), deutsch Friedrich (Adolf Maximilian) Gustav (von) Castillon, war ein Wissenschaftler, Übersetzer und Professor der Philosophie an der späteren Ritterakademie in Berlin sowie ein Freimaurer.

Herkunft

Frédéric de Castillon war der Sohn von Giovanni Francesco Mauro Melchiore Salvemini (1708–1791), einem aus der Toskana stammenden Mathematiker und Philosophen mit dem selbstgewählten Namen Jean Castillon und dessen erster Ehefrau Elisabeth du Frèsne (gestorben 1757). Über die Kindheit Frédérics ist nichts bekannt, er kam 1763 mit seinem Vater nach Berlin.
Wirken

Castillons erste große Arbeit bestand in der Übersetzung von Euklids „Elementen“ aus dem Griechischen ins Französische (erschienen 1767). Eine weitere umfangreiche Übersetzung war die des fünfbändigen Werks des Gartentheoretikers Christian Cay Lorenz Hirschfeld, die als Théorie de l’art des jardins zwischen 1779 und 1785 in Leipzig zeitgleich mit der deutschen Ausgabe erschien. Bei der Arbeit soll auch der Philosoph Johann Georg Sulzer (1720–1779) mitgewirkt haben.

Er trat mit Abhandlungen zu Logik und musikwissenschaftlichen Themen in gelehrten Zeitschriften hervor. 1780 und 1782 gewann er zwei zu wissenschaftlichen Fragen ausgelobte Preise. 1787 wurde er zum Professor für Philosophie an der adeligen Militärakademie und Artillerieakademie (später Ritterakademie) in Berlin bestellt, und 1786 wurde er als ordentliches Mitglied in die Preußischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen, 1800 erfolgte die Ernennung zum Direktor der Philosophischen Klasse der Akademie.

Castillon war als Freimaurer Mitglied mehrerer Logen (1772, „Pegase“, Berlin), auch Stifter („Pilgrim“, Meister vom Stuhl) und ab 1782 als Landesgroßmeister in führender Stellung („Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland“, 1782−1789 und 1799−1814). 1810 war Castillon an der Gründung des „Freimaurervereins der drei Großlogen zu Berlin“ beteiligt.

Castillon versuchte an den wissenschaftlichen Erfolg seines Vaters anzuknüpfen, es gelang ihm jedoch nicht, eine vergleichbare Position wie dieser zu erreichen. Er überlebte als einziges von drei Kindern seinen Vater.
Schriften (Auswahl)

In den Mémoires de l’Académie royale des sciences et belles-lettres depuis l’avènement de Frédéric Guillaume III au trône erschienen von Frédéric de Castillon:

Réflexions sur la logique (Jahrgang 1802, Seite 29–49; erschienen 1804)
Mémoire sur un nouvel algorithme logique (Jahrgang 1803, Seite 3–24; erschienen 1805)
Recherches sur le principe du beau et sur son application à la musique (Jahrgang 1804, Seite 3–19; erschienen 1807)


Quelle - Literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 23039
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten