Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Deutsches U-Boot in der Nordsee lokalisiert
Mi Sep 20, 2017 5:57 am von Andy

» Die Scholle
Sa Sep 16, 2017 7:53 pm von checker

» Die Geisterorchidee
Sa Sep 16, 2017 7:35 pm von checker

» Spruch der Woche
Sa Sep 16, 2017 7:21 pm von checker

» Ägyptisch Blau
Sa Sep 16, 2017 7:12 pm von checker

» *** MCM 6 ***
Sa Sep 16, 2017 6:59 pm von checker

» *** CRISPR ***
Sa Sep 16, 2017 6:44 pm von checker

» Die Japanische Riesenkrabbe
Do Sep 07, 2017 8:20 pm von Andy

» Der Singschwan
Sa Sep 02, 2017 11:44 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
September 2017
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930 

Kalender Kalender


Vinzenz Chiavacci

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Vinzenz Chiavacci

Beitrag  Andy am Do Dez 04, 2014 9:57 pm

Vinzenz Chiavacci (* 15. Juni 1847 in Wien; † 2. Februar 1916 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller.



Leben

Chiavacci war der Sohn eines italienischen Pfeifenschnitzers. Von Beruf war er zunächst Eisenbahnbeamter. Ab 1887 widmete er sich ausschließlich dem Schreiben und arbeitete bei den Zeitungen Neues Wiener Tagblatt, wo er die Schriftleitung innehatte, Oesterreichische Volks-Zeitung und ab 1896 bei Wiener Bilder, einem illustrierten Wochenblatt, das er herausgab. Er war Mitglied der Freimaurerloge "Zukunft" in Wien. Seine Witwe Malvine Chiavacci (geborene Perlsee) heiratete nach seinem Tod den Schriftsteller Karl Schönherr.
Künstlerisches Schaffen

Berühmtheit erlangte Chiavacci durch seine Feuilletons in verschiedenen Zeitungen. Er kreierte die Figuren des „Herrn Adabei“ (von österreichisch „a dabei“ für „auch dabei“) und der „Frau Sopherl vom Naschmarkt“, die als Wiener Typen bis heute bekannt sind. Herr Adabei ist der Typus eines wichtigtuerischen Menschen, dem nichts recht ist. Der Schriftsteller Hermann Bahr bezeichnete sich selbst als „der intellektuelle Herr von Adabei“. „Frau Sopherl“ erschien jahrelang allwöchentlich in der Österreichischen Volkszeitung und kommentierte dort das Zeitgeschehen in den Rubriken „Eine die's versteht“ und „Die Bezirkstratschn“. In Buchform veröffentlichte Chiavacci humoristische Wiener Skizzen und einen Roman, sowie bald vergessene Bühnenstücke. Chiavacci war mit vielen zeitgenössischen Schriftstellern bekannt und machte sich verdient um die Herausgabe der Werke von Johann Nestroy (zusammen mit Ludwig Ganghofer), Ludwig Anzengruber und Karl Schönherr.
Nachwirkung

Nach dem Schriftsteller wurde 1925 eine Gasse in Wien benannt; seit 1926 besitzt er ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 0, Reihe 1, Nummer 77)
Werke

Aus dem Kleinleben der Großstadt, Humoresken, 1886
Einer vom alten Schlag, Volksstück, 1886 (mit Carl Karlweis)
Wiener vom Grund, Humoresken, 1887
Bei uns z´Haus, Humoresken, Wien 1888
Wo die alten Häuser stehen, Humoresken, 1890
Klein-Bürger von Groß-Wien, Humoresken, 1892
Einer von der Burgmusik, Posse, Erstaufführung 1892
Der letzte Kreuzer, Posse, 1893
Wiener Typen, Humoresken, 1893
Der Weltuntergang. Eine Phantasie aus dem Jahre 1900, 1897. ISBN 9783864444685. Nachdruck des Originals. Salzwasser-Verlag, 2011.
Seltsame Reisen des Herrn Adabei, 1908[1]
Aus kleinen Fenstern. Ernste und heitere Skizzen aus dem Wiener Volksleben, Wien 1914
Aus der stillen Zeit, Wiener Roman aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts, Stuttgart 1914


Quelle - Literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22278
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten