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Die Weihnachtsansprache von König Philippe

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Die Weihnachtsansprache von König Philippe

Beitrag  Andy am Mi Dez 24, 2014 10:33 pm

König Philippe spricht in seiner diesjährigen Weihnachts- und Neujahrsansprache zunächst über den Tod von Altkönigin Fabiola, die seiner Ansicht nach stets von Hoffnung und Optimismus geprägt war. Der belgische Monarch rät seinem Land, sich diesen Optimismus in Zeiten von Angst vor der Zukunft zu Nutzen zu machen. Lesen sie hier den Text der Ansprache oder schauen sie sich das entsprechende Video an (bitte Link anklicken). Einmal mehr sprach König Philippe den vollständigen Text seiner Ansprache auch in Deutsch ein.



"Meine Damen und Herren,

Vor wenigen Tagen haben wir Abschied genommen von Königin Fabiola. An der Seite von König Baudouin hatte sie unser Land fest in ihr Herz geschlossen. Sie hatte die Gabe, den Menschen, denen sie begegnete, durch einfache Worte und Gesten Hoffnung zu geben. Sie setzte sich vorbehaltlos für diejenigen ein, die es schwer im Leben hatten. Wir sind ihr zutiefst dankbar für alles, was sie getan hat, für alles, was sie war. Im Namen unserer Familie möchte ich Ihnen herzlich danken für die vielen Bezeugungen der Sympathie und Anteilnahme, die Sie uns anlässlich ihres Todes entgegengebracht haben.

Königin Fabiola hat uns zeitlebens ein großartiges Zeugnis von Hoffnung und Optimismus gegeben. Ein Zeugnis von unschätzbarem Wert in einer Zeit, die von Angst geprägt ist. Angst vor der Zukunft, vor dem Versagen, Angst vor dem anderen. Wenn die Angst überhandnimmt, lähmt sie, führt sie zum Rückzug auf sich selbst und zur Einsamkeit, und nimmt sie dem Menschen die Lust auf die Zukunft.

Ich begreife Ihre Besorgnis und das Gefühl der Mutlosigkeit gegenüber den immensen Herausforderungen unserer Generation, dem schwachen Wirtschaftswachstum, der steigenden Armut. Lassen wir uns gleichwohl nicht resignieren. Alle zusammen und mit vereinten Kräften können wir die Krise überwinden. Es braucht einen gewissen Mut, um der Verdrossenheit entgegen zu treten.

Lassen wir uns zu allererst versuchen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Mit einer positiven Einstellung setzen wir mehr Energie und Kreativität frei, nicht nur bei uns selbst, sondern auch bei denen, denen wir so begegnen. Ich denke dabei an die vielen Menschen, denen die Königin und ich begegnet sind, die aus einem Scheitern oder Rückschlag Kraft schöpfen für einen Neuanfang. Eine positive Einstellung führt zu Engagement. Sie hat auch die Kraft, andere mitzureißen. Diese Geisteshaltung stärkt die Komplementaritäten und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Sie gibt ein Gefühl der Geborgenheit, führt uns aus der Isolierung, schafft Brücken, gibt eine Perspektive für die Zukunft.

Schauen wir uns auch um. In unserer Gesellschaft sind glücklicherweise viele positive Kräfte am Werk. Ich denke dabei an die vielen Menschen, die sich, oft freiwillig, für die Jugend, für die Älteren unter uns, die Kranken, die Einsamen und Hilfsbedürftigen einsetzen. Ich denke an unsere große Bereitschaft zur Solidarität, die wir immer wieder unter Beweis stellen.

Ich denke an unsere öffentlichen Dienste, die tagein tagaus für die Bevölkerung da sind. Ich denke an all die Unternehmen und Verwaltungen, die auf so erfolgreiche Weise Effizienz und Sorge für ihre Mitarbeiter miteinander verbinden. Schließlich denke ich dabei an die beeindruckende Innovationskraft unserer Unternehmen und Wissenschaftler. Auch diese Innovationskraft ist ein Ausdruck von Zuversicht und einer optimistischen Einstellung. Jeder Fortschritt, sei er auch noch so bescheiden, beginnt mit einer positiven Einstellung auf die Dinge.

Meine Damen und Herren,

Lassen Sie uns am Vorabend von Weihnachten und zu Beginn des Neuen Jahres mit einem hoffnungsvollen Blick auf uns selbst und auf die Welt um uns herum schauen. Blicken wir mit Zuversicht auf die Zukunft. Das wünschen die Königin und ich Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen."

Quelle - & Video:

http://deredactie.be/cm/vrtnieuws.deutsch/landundleute/1.2191728
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