Ähnliche Themen
    Suchen
     
     

    Ergebnisse in:
     


    Rechercher Fortgeschrittene Suche

    Navigation
     Portal
     Index
     Mitglieder
     Profil
     FAQ
     Suchen
    Partner
    free forum
    Mai 2018
    MoDiMiDoFrSaSo
     123456
    78910111213
    14151617181920
    21222324252627
    28293031   

    Kalender Kalender


    Friedrich Maximilian Hessemer

    Nach unten

    Friedrich Maximilian Hessemer

    Beitrag  Andy am Mi Jan 07, 2015 9:39 pm

    Friedrich Maximilian Hessemer (* 24. Februar 1800 in Darmstadt; † 1. Dezember 1860 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Architekt und Schriftsteller.



    Leben

    Hessemer war Sohn des hessischen Baurates Bernhard Hessemer. Er besuchte mehrere Jahre das Gymnasium in seiner Vaterstadt, erwarb jedoch keinen Schulabschluss, sondern trat vorher auf Wunsch seines Vaters in die großherzogliche Artillerie ein, Auf der Militärschule studierte er insbesondere Mathematik, anschließend zwei Jahre an der Universität Gießen Naturwissenschaften und Philosophie. 1817 wurde er Mitglied der Ehrenspiegelburschenschaft und nahm am Wartburgfest teil. Seine Cousins Adolf Ludwig Follen, Karl Follen und Paul Follen gehörten zu den führenden Köpfen dieser Studentenbewegung.

    In seine Gießener Zeit fallen die ersten literarischen Veröffentlichungen, zumeist Gedichte. Nach Darmstadt zurückgekehrt setzte er sein Studium der Architektur fort.

    Nach Abschluss seiner Ausbildung trat er 1827 eine zweijährige Bildungsreise nach Italien an. In Rom erhielt er einen Ruf als Lehrer für Architektur an das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt am Main. Hessemer erreichte jedoch, dass er zuvor seine Studienreise bis nach Ägypten ausdehnen durfte. Er kehrte mit hunderten von Zeichnungen arabischer Bau- und Kunstwerke zurück und trat im August 1830 seine neue Stelle in Frankfurt an. 1831 ist er in die Freimaurerloge Zur Einigkeit in Frankfurt am Main aufgenommen worden.

    Hessemer blieb bis zu seinem Tode am Städel; einen 1838 ergangenen Ruf nach Dresden an die dortige Bauschule hatte er abgelehnt. Er starb am 1. Dezember 1860 in Frankfurt. Sein Grab befindet sich auf dem Frankfurter Hauptfriedhof, nahe bei einem seiner bedeutendsten Werke, dem 1845–1847 entstandenen Mausoleum für die Gräfin Emilie von Reichenbach-Lessonitz.
    Werke

    Vorlegeblätter für den ersten Unterricht im Zeichnen. Mainz 1835
    Altitalienische und arabische Bauverzierungen. Berlin 1840/zweite Auflage 1853
    Das Fahrtor, in: Archiv für Frankfurter Geschichte und Kunst (AFGK) 1, 1839
    Der Pfarrthurm in Bezug auf seinen ästhetischen Charakter und in Berücksichtigung seines weiteren Ausbaues, in: AFGK 3, 1844 (darin auch die Darstellung der erhaltenen mittelalterlichen Rißzeichnungen)
    Das Holzpförtchen, in: AFGK 3, 1844
    Jussuf und Nafisse (1847), eine märchenhafte Verserzählung im orientalischen Stil
    Lieder der unbekannten Gemeinde (Leipzig F.A.Brockhaus,1854), Gedichte: 1. Sammlung: Gott, Welt und Mensch, 2. Sammlung: Religion, Pflicht und Liebe, 3. Sammlung: Natur, Leben und Bewußtsein
    Ring und Pfeil (1859), ein Versroman


    Quelle - Literatur & Einzelnachweise
    avatar
    Andy
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 22975
    Anmeldedatum : 03.04.11

    Benutzerprofil anzeigen

    Nach oben Nach unten

    Nach oben

    - Ähnliche Themen

     
    Befugnisse in diesem Forum
    Sie können in diesem Forum nicht antworten