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Ferdinand von Hiller

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Ferdinand von Hiller

Beitrag  Andy am Do Jan 08, 2015 10:40 pm

Ferdinand von Hiller (* 24. Oktober 1811 in Frankfurt am Main; † 11. Mai 1885 in Köln) war ein deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge.


Ferdinand Hiller


Ferdinand Hiller in seinem Musikzimmer in Köln (1881)

Leben
Ferdinand Hiller in seinem Musikzimmer in Köln (1881)

Sein erster Lehrer war Aloys Schmitt, und als er zehn Jahre alt war, schickte ihn sein wohlhabender Vater wegen seiner Kompositionen und seines Talents zu Hummel nach Weimar. Dort widmete er sich der Komposition; zu seinen Werken zählen die Entreactes zur Maria Stuart, durch die er Goethes Bekanntschaft machte. Unter Hummel machte Hiller große Fortschritte als Pianist. Hummel unternahm mit seinem 15-jährigen Schüler Anfang 1827 auch eine Reise nach Wien, wo sie den sterbenden Ludwig van Beethoven besuchten. Nach einem kurzen Aufenthalt zu Hause ging Hiller 1829 nach Paris, wo er sich bis 1836 aufhielt (und Beethovens 5. Klavierkonzert zur dortigen Erstaufführung brachte). Der Tod seines Vaters machte seine Rückkehr nach Frankfurt für einige Zeit notwendig, aber am 8. Januar 1839 führte er in Mailand seine Oper La Romilda auf und begann, sein Oratorium Die Zerstörung Jerusalems zu schreiben, das als eines seiner besten Werke gilt. Dann ging er zu seinem Freund Mendelssohn nach Leipzig, wo er 1843 bis 1844 eine Konzertreihe vom Gewandhaus (Leipzig) leitete und sein Oratorium aufführte.

Nach einer weiteren Reise nach Italien, um Kirchenmusik zu studieren, führte Hiller zwei weitere Opern, Der Traum und Konradin, 1845 bzw. 1847 in Dresden auf. Als Dirigent kam er 1847 nach Düsseldorf und 1850 nach Köln und leitete die Opéra Italien in Paris 1851 und 1852. In Köln wurde er als Leiter des Gürzenich-Orchesters und des Konservatoriums der Stadt Köln eine Autorität. Seit 1853 war er insgesamt zwölfmal verantwortlicher Festspielleiter der Niederrheinischen Musikfeste. Er zog sich 1884 zurück und starb mit 73 Jahren.

Hiller war Mitglied der Freimaurerloge Zur aufgehenden Morgenröthe in Frankfurt am Main.[1]

Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kölner Melaten-Friedhof (HWG zw. Lit. M und T, Nr. 437).

Hiller ist Widmungsträger von op. 15 der Nocturnes (Chopin).
Siehe auch: Liste deutscher Komponisten klassischer Musik


Anton Werres: Büste Ferdinand Hillers

Ehrungen


Nobilitierung durch Karl I. (Württemberg) (1875) [2][3]

Werke (Auswahl)
Bühnenwerke

La Romilda (Gaetano Rossi), Opera seria (uraufgeführt am 8. Januar 1839 in Mailand)
Der Traum der Christnacht (Carl Gollmick), 3 Akte (uraufgeführt am 9. April 1845 in Dresden)
Konradin (Robert Reinick) (uraufgeführt am 13. Oktober 1847 in Dresden)
Der Advokat (Roderich Benedix), komische Oper, 2 Akte (uraufgeführt am 21. Dezember 1854 in Köln)
Die Katakomben (Hartmann), ernste Oper, 3 Akte (uraufgeführt am 15. Februar 1862 in Wiesbaden)
Der Deserteur (Ernst Pasqué), ernste Oper, 3 Akte (uraufgeführt am 17. Februar 1865 in Köln)

Werke für Klavier und Orchester

Klavierkonzert No. 1, f-moll op. 5
Klavierkonzert No. 2, fis-moll, op. 69
Klavierkonzert No. 3, As-Dur, Concerto espressivo, op. 170

Weitere Werke

Vier Symphonien, darunter Symphonie in e-Moll op. 67 (Es muß doch Frühling werden)
Die Zerstörung Jerusalems (Oratorium)
ABC-Buch für kleine und große Kinder / gezeichnet von Dresdner Künstlern. Mit Erzählungen und Liedern von R. Reinick und Singweisen von Ferdinand Hiller. Wigand, Leipzig 1845 Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
In: Düsseldorfer Lieder-Album : 6 Lieder mit Pianofortebegleitung. - Düsseldorf : Arnz, 1851. Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Publikationen

Plaudereien mit Rossini, Kölnische Zeitung, 1855 (als Buchausgabe in Aus dem Tonleben unserer Zeit, Bd. 2, S. 1–84; Neuausgabe hg. von Guido Johannes Joerg, Stuttgart 1993)
Aus dem Tonleben unserer Zeit, 3 Bände, 1868–1871
Briefe an eine Ungenannte. Köln 1877
Künstlerleben, 1880
Erinnerungsblätter, 1884

Schüler

Caspar Joseph Brambach (1833–1902)
Max Bruch (1838–1920)
Julius Buths (1851–1920)
Hugo Grüters (1851–1928)
Friedrich Gernsheim (1839–1916)
Engelbert Humperdinck (1854–1921)

Quelle - Literatur & Einzelnachweise
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