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Der Manichäismus

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Der Manichäismus

Beitrag  checker am Mo Jan 26, 2015 1:13 pm

Der Manichäismus war eine stark vom Gedankengut der Gnosis beeinflusste Offenbarungsreligion der Spätantike und des frühen Mittelalters. Er verlangte von seinen Anhängern Askese und ein Bemühen um die Reinheit, die als Voraussetzung für die angestrebte Erlösung galt. Der Manichäismus ist nach seinem Gründer, dem Perser Mani (216–276/277), benannt. Er wird zu den synkretistischen Lehren gezählt, da Mani ältere Religionen als authentisch anerkannte und Teile von deren Gedankengut in seine Religion aufnahm. Der Manichäismus wird wegen seiner Ausbreitung bis in den Westen des Römischen Reichs und bis ins Kaiserreich China mitunter als Weltreligion bezeichnet; die Berechtigung einer solchen Bezeichnung hängt von der Definition des unscharfen Begriffs Weltreligion ab.


Manichäer aus einem Manuskript von Khocho, Tarimbecken

Mit der Genehmigung des Sassanidenkönigs Schapur I., der von 240/42 bis 270 regierte, konnte Mani seine Lehre im Perserreich verbreiten, zunächst in Babylonien und im Südwesten des Iran. Der Sassanidenkönig Bahram I., der von 273 bis 276/77 herrschte, ließ ihn jedoch auf Betreiben des zoroastrischen Oberpriesters Kartir verhaften. Mani starb in der Gefangenschaft an den dort erlittenen Entbehrungen; es handelte sich aber nicht um eine Hinrichtung. In manichäischen Quellen wird sein Tod dennoch in bewusster Analogie zum Tod Christi als Kreuzigung bezeichnet, was aber nur metaphorisch gemeint ist.[1]

Manis Lehre ist durch die Unterscheidung von zwei Naturen oder Prinzipien und drei Epochen der Heilsgeschichte gekennzeichnet. Die zwei Naturen sind die des Lichts und die der Finsternis. Die drei Epochen sind die vergangene Zeit, in der die beiden Naturen vollständig getrennt waren, dann die (noch andauernde) Zeit, in welcher der Bereich der Finsternis mit Lichtelementen vermischt ist, und schließlich eine künftige Zeit, in der sie wieder (endgültig) getrennt sein werden. Wegen der Unterscheidung zweier absolut verschiedener und gegensätzlicher Naturen und der ihnen zugeordneten Reiche wird der Manichäismus zu den dualistischen Modellen gezählt.[2]

Quellen

Die Quellen zerfallen in zwei Gruppen: Zum einen Schriften christlicher und muslimischer[3] Autoren, die gegen den Manichäismus polemisierten, zum anderen manichäische Schriften. Obwohl Mani Werke hinterließ, die für die Manichäer von fundamentaler Bedeutung waren und daher einst weite Verbreitung fanden, waren bis ins 20. Jahrhundert keine manichäischen Originalschriften bekannt. In der Frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert standen nur antimanichäische Quellen zur Verfügung, denen immerhin einzelne Zitate aus manichäischer Literatur entnommen werden konnten. Das manichäische Schrifttum wurde teils schon in der Antike, teils im Mittelalter weitgehend vernichtet, da der Manichäismus in allen Gebieten, in denen er sich ausgebreitet hatte, im Lauf der Zeit unterdrückt bzw. von anderen Religionen verdrängt wurde. Erst im Lauf des 20. Jahrhunderts wurde eine größere Zahl von manichäischen Handschriften entdeckt, wobei es sich allerdings teilweise nur um Fragmente in schlechtem Erhaltungszustand handelt. Ein noch nicht ausgewerteter Teil dieser Handschriften ging nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wiederum verloren.

Während die gegnerischen Schriften großenteils ein polemisch verzerrtes Bild zeichnen, sind die manichäischen Bücher, die für erbauliche oder liturgische Zwecke bestimmt waren, hinsichtlich der auf die Geschichte bezogenen Angaben mit vielen legendenhaften Elementen durchsetzt. Die manichäischen Texte vermitteln aber authentische Informationen über die Lehre und die liturgische Praxis.

Wichtige nichtmanichäische Quellen sind:

verschiedene Schriften des Kirchenvaters Augustinus von Hippo, der vor seiner Hinwendung zum Christentum Manichäer war, vor allem seine Bekenntnisse sowie der Genesiskommentar gegen die Manichäer.
die Acta Archelai des Kirchenvaters Hegemonius aus dem 4. Jahrhundert. Seine griechische Streitschrift gegen den Manichäismus ist vollständig nur in einer lateinischen Übersetzung erhalten. Sie berichtet von zwei fiktiven Streitgesprächen zwischen Mani und dem christlichen Bischof Archelaos. Die Acta Archelai haben die christliche antimanichäische Literatur stark beeinflusst.
der 988 in Bagdad verfasste große arabische Literaturkatalog kitāb al-Fihrist des schiitischen Gelehrten ibn an-Nadīm. Seine Angaben fußen ebenso wie Berichte späterer arabischsprachiger Autoren auf einer verlorenen Darstellung des Manichäers Abū ʿĪsā al-Warrāq, der im 9. Jahrhundert gelebt hatte.
das Werk Die verbliebenen Denkmäler der vergangenen Generationen (auch als Chronologie bekannt), das der persische Gelehrte al-Bīrūnī im Jahr 1000 verfasste.

Unter den manichäischen Quellen sind hervorzuheben:

die Fragmente ältester manichäischer Literatur, die aus der Oase Turfan in Ostturkestan stammen. Sie wurden zwischen 1902 und 1914 von Forschern des Berliner Völkerkundemuseums entdeckt. Die Turfantexte sind teils in iranischen Sprachen (parthisch, mittelpersisch und sogdisch), teils in uigurischer Sprache verfasst.
manichäische Texte in chinesischer Sprache, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Dunhuang aufgefunden wurden.
Texte aus manichäischen Handschriften in koptischer Sprache, die in Medinet Madi in Ägypten gefunden und zwischen 1933 und 1940 veröffentlicht wurden. Sie stammen aus dem späten 3. und aus dem 4. Jahrhundert. Zu diesem Schrifttum gehören manichäische Predigten.
der Kölner Mani-Kodex, eine griechische Pergamenthandschrift aus Ägypten, die erst in den späten 1960er Jahren in der Kölner Papyrussammlung entdeckt wurde. Er enthält eine spätantike Biografie Manis unter dem Titel Über das Werden seines Leibes, die aus älteren Darstellungen kompiliert ist; sie überliefert autobiografische Aussagen Manis und fußt auf Berichten seiner Jünger. Dank dieser erstrangigen Quelle konnten die Angaben der schon früher ausgewerteten Quellen korrigiert und ergänzt werden.

Entstehung und Selbstverständnis


Fragment der spätantiken Lebensbeschreibung Manis im Kölner Mani-Kodex

In der Zeit, in der Mani heranwuchs, war das Perserreich zoroastrisch geprägt, aber Mani wuchs in einem judenchristlichen Umfeld auf. Nach seiner im Kölner Mani-Kodex überlieferten Lebensbeschreibung gehörte er als Jugendlicher ebenso wie sein Vater den Elkesaiten, einer christlichen Täufergemeinschaft an. Noch in seiner Jugend hatte Mani Offenbarungserlebnisse. Nach seinen Angaben erschien ihm, als er zwölf Jahre alt war, zum ersten Mal sein von Gott gesandter Gefährte, der ihm bis zu seinem vierundzwanzigsten Lebensjahr „all das offenbarte, was war und sein wird, all das, was die Augen sehen, die Ohren hören und der Gedanke denkt“. Nach dem Abschluss dieser Offenbarungen löste er sich von den Elkesaiten.

Reisen in den Osten brachten ihn in Kontakt mit dem Mahayana-Buddhismus. Mani hielt die Religionen, mit denen er sich auseinandersetzte, für unzulänglich, da ihre Lehren nicht klar genug schriftlich fixiert seien und ihre Anhänger daher um die Auslegung stritten. Daher bemühte er sich, die Schriften seiner Religion noch zu seinen Lebzeiten aufschreiben zu lassen, die Lehre eindeutig zu formulieren, um Schismen zu vermeiden und sie weltweit zu verbreiten. Er missionierte im Perserreich, seine Anhänger brachten den Manichäismus nach Westen ins Römische Reich, nach Osten bis in das Kaiserreich China.

Mani verstand sich selbst als Nachfolger der großen Religionsstifter Jesus, Zarathustra und Siddhartha Gautama (Buddha). Entsprechend stellt der Manichäismus eine synkretistische Lehre dar, die sowohl zoroastrische, christliche als auch buddhistische Elemente enthält. Auch die geistige Strömung des Gnostizismus hatte Einfluss auf Manis Religion. Das führte dazu, dass der Manichäismus im Mittelmeerraum als „Kirche des heiligen Geistes“ auftrat und der Prophet Mani als der von Christus verheißene Paraklet galt, in anderen Teilen der Welt der Religionsstifter als Wiedergeburt des Laozi oder als neuer Buddha gesehen wurde.
Manichäische Heilsgeschichte

Im Mittelpunkt der manichäischen Lehre steht die Darstellung der vergangenen und künftigen Geschichte der Menschheit als Heilsgeschichte. Am Anfang war das Lichtreich Gottes, dessen Wesen fünf Denkformen umfasste: Vernunft, Denken, Einsicht, Sinne und Überlegung. Demgegenüber steht das Reich der Finsternis, bestehend aus Rauch, Feuer, Wind, Wasser und Finsternis. In diesem Reich herrscht Kampf und Uneinigkeit. Während seiner inneren Kämpfe attackiert die Finsternis das Licht. Gott der Vater ist Friede und will daher keinen Kampf. Aus diesem Grund sendet er seinen Sohn in den Kampf, damit dieser von der Finsternis gefangengenommen wird. Durch das Opfer seines Sohnes bleibt zum einen das Lichtreich unversehrt, zum anderen wird der endgültige Sieg über die Finsternis damit vorbereitet. Um die Lichtelemente zu retten, wird die Welt erschaffen; dabei bildet der „lebendige Geist“ die übrig gebliebenen Lichtelemente zu Sonne, Monde, Gestirne, Himmel und Erde, die somit eine Vermischung von Licht und Finsternis darstellen. Erst der „Dritte Gesandte“, nach Urmensch (Gayomarth) und lebendigem Geist, setzt die Räder (Feuer, Wasser und Wind) in Bewegung, welche das Licht nach oben zur Milchstraße ableiten und letztendlich an die Sonne weitergeben. Danach enthüllt sich der „Dritte Gesandte“ zum Menschenpaar (Adam und Eva), das fortan für das Weltschicksal verantwortlich ist. Um ihrer Rolle gerecht werden zu können, sendet der „Dritte Gesandte“ „Jesus den Glanz“, der den Menschen über die „göttliche Vernunft“ aufklärt.

Die Endzeit tritt dann ein, wenn die Lichtbefreiung fast vollendet ist und die materielle Welt zu einem Klumpen zusammengeschmolzen wird. Eine Neuerstehung, nach der endgültigen Trennung von Licht und Finsternis, findet nicht statt.

In der manichäischen Weltsicht stehen sich das göttliche Lichtreich und das Reich der Finsternis in absoluter Gegnerschaft gegenüber. Ein Hauptgrundsatz lautet, dass die in der Finsternis gefangenen Lichtelemente keinesfalls verletzt werden dürfen, da dies ihre Befreiung behindert. Daher ist es untersagt, Lebewesen zu töten.

Bei der Befreiung der Lichtelemente haben die „Auserwählten“ eine Schlüsselrolle zu spielen. Sie vermeiden jegliche Verletzung des eingeschlossenen Lichtes und alles, was dessen Gefangenschaft verlängern kann, indem sie sich des Geschlechtsverkehrs enthalten und weder Menschen noch Tiere oder Pflanzen verletzen. Die Nahrung wird ihnen von den „Hörern“ besorgt. In der Verdauung der Auserwählten wird das Licht von der Finsternis geschieden, und durch Gesang und Gebet kann es wieder zu Gott zurückkehren.

Die Heilsgeschichte endet mit der vollständigen und endgültigen Trennung von Licht und Finsternis.
Organisation der manichäischen Gemeinschaft

Mani unterteilte seine Anhänger in zwei Gruppen, die Hörer (auditores) und die Auserwählten (electi). Den Auserwählten wurden drei ethische Grundsätze (oder Siegel) auferlegt. Die Hörer sollten diese zumindest am Sonntag befolgen.

Siegel des Mundes, mit der Enthaltung von Fleisch, Blut, Wein, Früchten und Fluchworten.
Siegel der Hände, mit der Enthaltung von jeglicher körperlichen Arbeit. Nur zur Begrüßung durfte die rechte Hand gereicht werden. Vom Siegel der Hände nicht betroffen waren rituelle Handauflegungen.
Siegel der Enthaltsamkeit, mit dem Verbot jeglichen Geschlechtsverkehrs.

Für den Ritus wichtig waren Gebete, das Rezitieren von Hymnen, die Eucharistiefeier, die wöchentliche Beichte und magische Rituale.

Geschichte vom Tod des Gründers bis zum Untergang
Ausbreitung


Manichäische Priester, Wandfresko aus Khocho, Xinjiang, 10. und 11. Jahrhundert nach Christus (Museum für Asiatische Kunst in Berlin-Dahlem)

Der Manichäismus breitete sich in der Spätantike im 3. und 4. Jahrhundert rasch in Persien und den umliegenden Regionen aus. Ein Bruder des persischen Großkönigs Schapur I. konvertierte zum Manichäismus, unter Schapurs Nachfolgern wurden die Manichäer jedoch verfolgt. Ende des 4. Jahrhunderts war der Manichäismus bereits in vielen Teilen des Römischen Reiches präsent, wo schon Kaiser Diokletian gegen Manichäer vorging.

Durch rege Missionstätigkeit breitete sich der Manichäismus bis in das Kaiserreich China und Spanien aus. Der Manichäismus wurde 762 unter Bögü Khan Staatsreligion der Uiguren. Die Gründe für den großen missionarischen Erfolg des Manichäismus sind bisher nicht völlig geklärt. Ein Faktor war sicherlich seine Anpassungsfähigkeit an lokale Gegebenheiten: Die Manichäer passten den Wortschatz ihrer Lehre im Osten dem Buddhismus und im Westen dem Christentum an, wobei der spezifische Gehalt ihrer religiösen Botschaft und ihre Identität trotz der unterschiedlichen Terminologie bemerkenswert homogen waren.

In Westeuropa gelangte der Einfluss der manichäischen Gemeinden vor allem nach Oberitalien, Spanien, Südfrankreich, teilweise sogar bis in die Rheinebene sowie nach Flandern und Holland. Er war zeitweise eine ernsthafte Konkurrenz für das Christentum und hielt sich trotz heftiger Verfolgung bis ins fünfte Jahrhundert. In China ging die Religion etwa im 14. Jahrhundert unter. Die Manichäer im südwestlichen China zählten zu den einflussreichen Rebellengruppen.
Reaktionen von Neuplatonikern, Christen und Muslimen

Etwa im späten 3. Jahrhundert setzte sich der neuplatonische Philosoph Alexander von Lykonpolis kritisch mit dem Manichäismus auseinander. In seiner Polemik bezeichnet er den Manichäismus als irrationales Sektierertum, das christliche Wurzeln habe. Die nichtbeweisbaren Behauptungen wendeten sich an schlichte Gemüter, die dichterische und mythische Quellen nicht symbolisch deuten können.

In Nordafrika war der spätere christliche Kirchenvater Augustinus von Hippo zehn Jahre Hörer (Auditor) der Manichäer. Nach seiner Abwendung von dieser Lehre (und der Hinwendung zum Neuplatonismus und anschließend zum Christentum) bestimmten seine polemischen Schriften gegen die Manichäer bis in das 20. Jahrhundert die europäischen Vorstellungen vom Manichäismus. In welchem Umfang der Manichäismus Augustinus’ Denken mit formte und so Eingang ins (vor allem westliche) Christentum fand, ist nicht bis ins Letzte geklärt. Alfred Adam vertritt die These, Augustinus sei auch als Christ vom Manichäismus beeinflusst gewesen und führt Lehren wie den starken Dualismus (Staaten des Guten und Bösen in seinem Werk De civitate dei), die Fegefeuerlehre (Inkarnation der „Hörer“), die Höllenlehre, die Erbsündenlehre, die Lehre der doppelten Prädestination (electi, auditores und Sünder), den Kreislauf (zwei Staaten zu Anfang und zum Ende) und die Körper- und Sexualfeindlichkeit auf den Manichäismus zurück.

Auch im Islam fand eine Auseinandersetzung mit Vertretern manichäischer Lehren statt. Bedeutende Persönlichkeiten, die dem Manichäismus zugerechnet wurden, waren Ibn al-Muqaffaʿ und Abū ʿĪsā al-Warrāq.[4] Allerdings hängt der Manichäismus Ibn al-Muqaffaʿs an einer Schrift, die nur in Fragmenten innerhalb einer Widerlegung des Zaiditen al-Qāsim ibn Ibrāhīm (gestorben 860) überliefert ist. Ob Ibn al-Muqaffaʿ wirklich der Autor war, ist unklar.[5]
Übertragung der Bezeichnung „Manichäer“ auf andere Gruppen

Bereits in der Spätantike wurde „Manichäer“ von Christen oft als Synonym für „Häretiker“ benutzt. Daher ist es in manchen Fällen schwer zu entscheiden, ob es sich bei den so bezeichneten heterodoxen Gruppen tatsächlich um Manichäer handelte.[6] Auch nachdem der Manichäismus als eigene Religion in Europa verschwunden war, hielt sich die Bezeichnung als polemischer Ausdruck für ketzerische Gruppen, auch wenn diese inhaltlich keine Übereinstimmungen mit der manichäischen Lehre aufwiesen. Parallelen zum manichäischen Dualismus sind bei den mittelalterlichen Bogomilen und Katharern (Albigensern) erkennbar. Beide werden in zeitgenössischen Schriften ihrer Gegner als Manichäer bezeichnet. Ein historischer Zusammenhang dieser Strömungen mit dem Manichäismus ist nicht erwiesen, wird aber von manchen Forschern angenommen.[2]
Textausgaben und Übersetzungen

Alexander Böhlig (Hrsg.): Die Gnosis, Band 3: Der Manichäismus. Patmos, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-491-69146-9 (übersetzte Quellentexte mit informativer Einleitung)
Iain Gardner (Hrsg.): The Kephalaia of the Teacher. The Edited Coptic Manichaean Texts in Translation with Commentary. Brill, Leiden 1995, ISBN 90-04-10248-5
Iain Gardner, Samuel N. C. Lieu (Hrsg.): Manichaean Texts from the Roman Empire. Cambridge University Press, Cambridge 2004, ISBN 0-521-56090-X (Quellentexte in englischer Übersetzung)
Hans-Joachim Klimkeit (Hrsg.): Hymnen und Gebete der Religion des Lichts. Iranische und türkische liturgische Texte der Manichäer Zentralasiens. Westdeutscher Verlag, Opladen 1989
Markus Stein: Manichaica Latina. Drei Bände in vier Teilbänden, Paderborn 1998–2006 (kommentierte zweisprachige Ausgabe der lateinischen Zeugnisse)
Nahal Tajadod (Hrsg.): Mani, le bouddha de lumière. Catéchisme manichéen chinois. Éditions du Cerf, Paris 1990, ISBN 2-204-04064-9 (Text mit französischer Übersetzung und Kommentar)


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