Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Abflußreinigen,schnell & effektiv
Heute um 2:53 am von checker

» R.I.P. Sigi
Do Aug 17, 2017 9:18 pm von Andy

» "Dunkirk", auch eine belgische Kriegsgesichte
So Jul 30, 2017 8:54 pm von checker

» Vor 100 Jahren: Die Schlacht von Passendale
So Jul 30, 2017 8:42 pm von checker

» Wars der Geyer oder war er es nicht?
Mi Jul 26, 2017 9:32 pm von Andy

» Unterstützte VW-Konzern Militärdiktatur in Brasilien?
Mi Jul 26, 2017 9:12 pm von Andy

» R.I.P. M. Rother
Mi Jul 26, 2017 8:08 pm von Andy

» "Asterix bei den Belgiern"
Mi Jul 26, 2017 7:17 pm von Andy

» Der "Mud Soldier"
Mi Jul 26, 2017 7:13 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
August 2017
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Kalender Kalender


Die Assonanz

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Die Assonanz

Beitrag  checker am Di Feb 17, 2015 10:34 am

Die Assonanz (von lateinisch assonare = „anklingen“; aus lateinisch ad = „zu, an“ und sonare = „klingen“) ist als vokalischer Halbreim eine literarische Stilfigur oder ein rhetorisches Schmuckelement, bei dem die betonten Silben zweier oder mehrerer benachbarter Wörter den gleichen vokalischen Laut (Phonem) besitzen, zum Beispiel Schwindsucht / Bindung oder kehren / Segen, aber auch Ledas Schwan / Megastar.

Die Assonanz galt besonders in den vokalreichen romanischen und keltischen Sprachen neben dem Vollreim als gleichberechtigt. Sie entstand früh in Spanien (Cantar de mío Cid) und verbreitete sich im mittelalterlichen Provenzalischen (La Chanson de Roland). In der althochdeutschen Dichtung tritt sie bei Otfried von Weißenburg aus Reimnot als unreine Vorstufe des Reims neben dem Endsilbenreim auf.[1]

Sie dient in der Lyrik als Mittel der Versbindung, oft neben anderen Reimtypen und ähnelt dort dem Binnenreim. Die Assonanz wird bereits in althochdeutscher Dichtung bei Otfried von Weißenburg genutzt und gilt spätestens seit der Romantik (Tieck, Arnim, Brentano) als eines der am häufigsten verwendeten lyrischen Stilmittel überhaupt. Heute erfreut sie sich, nicht selten in Kombination mit dem vielsilbigen Reim oder der Alliteration, u.a. im Rap großer Beliebtheit.

Quelle - Literatur & Einzelnachweise
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32436
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten