Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Opferzahlen des 1 . WW
Heute um 10:18 am von checker

» Das Erholungslager
Heute um 9:59 am von checker

» Das Lager Borrieswalde – Soldatenfriedhof Apremont
Heute um 9:46 am von checker

» Die weißen Mönche
Heute um 9:28 am von checker

» Die Rote Kapelle
Heute um 9:21 am von checker

» Das Todesgedicht
Di Mai 23, 2017 9:44 am von Andy

» R.I.P. Bertl
Di Mai 23, 2017 8:51 am von checker

» ** Die Bode **
Di Mai 16, 2017 2:41 am von Andy

» Kronland und die Kronländer
Di Mai 16, 2017 1:56 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Mai 2017
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031    

Kalender Kalender


Die Diachronie

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Die Diachronie

Beitrag  Andy am Di März 24, 2015 9:57 pm

Diachronie (griechisch δια dia „(hin)durch“ und χρονος chronos „Zeit“) ist ein Begriff, der von Ferdinand de Saussure geprägt wurde. Es ist das Antonym von Synchronie und ist damit ein Grundbegriff der Historischen Linguistik, die sich mit Sprach­betrachtungen in der Vergangenheit befasst.

Im Gegensatz zur Synchronie der vergleichenden Sprachwissenschaft wird in der diachronen Betrachtung die Sprache nicht in einem eng begrenzten Zeitraum untersucht, sondern ein Sprachaspekt wird innerhalb mehrerer ausgewählter oder aller Zeiträume untersucht, verschiedene Sprachentwicklungsstufen werden miteinander verglichen, beispielsweise die Entwicklung vom Mittelhochdeutschen zum Neuhochdeutschen oder Ähnliches.

Lange Zeit wurde der Diachronie eine untergeordnete, die synchronische Betrachtungsweise allenfalls ergänzende Funktion zugewiesen. Dies hat sich jedoch seit den 1960er Jahren mit dem zunehmenden Forschungsinteresse an Sprachveränderung und Sprachwandelprozessen geändert.

Diachronie und Synchronie werden in den Fachwissenschaften als separate, sich methodisch ausschließende Ansätze betrachtet. Einige Wissenschaftler, wie L. A. Fallers und Jack Goody (beispielsweise in: Die Logik der Schrift und die Organisation von Gesellschaft, 1986/1990), setzen sich jedoch bewusst über diese methodologischen Einschränkungen hinweg.

Quelle - literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22239
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten