Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Deutsches U-Boot in der Nordsee lokalisiert
Mi Sep 20, 2017 5:57 am von Andy

» Die Scholle
Sa Sep 16, 2017 7:53 pm von checker

» Die Geisterorchidee
Sa Sep 16, 2017 7:35 pm von checker

» Spruch der Woche
Sa Sep 16, 2017 7:21 pm von checker

» Ägyptisch Blau
Sa Sep 16, 2017 7:12 pm von checker

» *** MCM 6 ***
Sa Sep 16, 2017 6:59 pm von checker

» *** CRISPR ***
Sa Sep 16, 2017 6:44 pm von checker

» Die Japanische Riesenkrabbe
Do Sep 07, 2017 8:20 pm von Andy

» Der Singschwan
Sa Sep 02, 2017 11:44 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
September 2017
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930 

Kalender Kalender


Efod oder Ephod

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Efod oder Ephod

Beitrag  Andy am Di Apr 07, 2015 9:58 pm

Efod oder Ephod (hebräisch אֵפוֹד) bezeichnet das liturgische Gewand des Hohepriesters der Israeliten. Die detaillierte Ausführung des Efod wird in Ex 28,6-14 EU beschrieben:

„Das Efod sollen sie als Kunstweberarbeit herstellen, aus Gold, violettem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus. Es soll zwei miteinander verbundene Schulterstücke haben, und zwar an seinen beiden Enden sollen sie miteinander verbunden sein. Die Schärpe am Efod soll von derselben Machart sein und mit ihm ein einziges Stück bilden, aus Gold, violettem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus. Nimm die beiden Karneolsteine und schneide die Namen der Söhne Israels ein: sechs von den Namen in den einen Stein und die übrigen sechs Namen in den andern Stein, in der Reihenfolge, wie sie geboren wurden. In Steinschneidearbeit wie Siegelgravierung sollst du in die beiden Steine die Namen der Söhne Israels schneiden, in Goldfassungen eingesetzt sollst du sie herstellen. Befestige die beiden Steine an den Schulterstücken des Efod als Steine, die den Herrn an die Israeliten erinnern. Aaron soll ihre Namen auf beiden Schulterstücken vor dem Herrn zur Erinnerung tragen. Du sollst also die Fassung aus Gold und zwei Kettchen aus purem Gold machen; dreh sie wie eine Schnur, und befestige die schnurartigen Kettchen an den Fassungen!“


Hohepriester in der Amtstracht

Am Efod war mit goldenen Schnüren die Lostasche mit den Lossteinen Urim und Tummim befestigt (Ex 28,25-30 EU).

Neben dem Efod trug der Hohepriester den ganz aus violettem Purpur gefertigeten Efodmantel (Ex 28,31 EU) als Obergewand, einen Leibrock aus gewirktem Stoff sowie dazu Turban und Gürtel. (Ex 28,4 EU)

In Ri 8,27 EU findet sich eine Bibelstelle, worin dem Wort Efod eine gänzlich andere Bedeutung als die des Priestergewandes zukommt:

„Gideon machte daraus ein Efod und stellte es in seiner Stadt Ofra auf. Und ganz Israel trieb dort damit Abgötterei.“

Vergleiche hierzu auch Ri 17,5 EU, Ri 18,14 EU und 1 Sam 19,13 EU. In diesem Zusammenhang kann das Wort auch ein Götterbild bezeichnen. Diese Götterbilder muss man sich nicht in jedem Fall als große Statuen vorstellen, wie sich aus der Erzählung in Gen 31,19ff. EU über Rahel ergibt, der Frau Jakobs, die ihrem Vater Laban seinen Hausgott stahl. In der Welt der Nomaden waren Götterbilder transportabel; sie fungierten als Hausgott der umherziehenden Sippen oder des Sippenältesten. Möglicherweise ist aber auch an ein „Orakelgerät“ zu denken.

Quelle - Literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22278
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten