Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Der Gluhschwanz, die vergessene Legende
Gestern um 9:06 pm von Andy

» Der Feuerputz
Gestern um 8:51 pm von Andy

» Betonkrebs oder Alkali-Kieselsäure-Reaktion
Mi Jul 19, 2017 8:37 pm von Andy

» Die Wolfsgrube
Mi Jul 19, 2017 8:21 pm von Andy

» *** Der Hag ***
Mi Jul 19, 2017 8:09 pm von Andy

» Ha-Ha oder Wolfssprung
So Jul 16, 2017 10:49 pm von checker

» Die Verdingung
So Jul 16, 2017 10:38 pm von checker

» Die Primogenitur
So Jul 16, 2017 10:33 pm von checker

» * Der Kamp *
So Jul 16, 2017 10:27 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Juli 2017
MoDiMiDoFrSaSo
     12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31      

Kalender Kalender


Das Häckselstreuen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Das Häckselstreuen

Beitrag  Andy am Di Mai 12, 2015 8:52 pm

Beim Häckselstreuen respektive Säg'spänstreuen handelt es sich um eine Form des Rügegerichts in ländlichen Gegenden Deutschlands.
Anlass

Mit dem Streuen wollte man eine Frau verspotten, die bereits entjungfert in die Ehe eintrat. Hierzu streute man Häcksel auf den Weg vom Hochzeitshaus bis zur Kirche und vor das Brautbett. Der Brauch wird in Theodor Fontanes Roman Vor dem Sturm[1] und in Johann Wolfgang von Goethes Faust I[2] erwähnt.

Einem Ehebrecher wurden Sägespäne oder Sägemehl unter das Fenster, vor oder in das Bett gestreut. In Elard Hugo Meyers Buch Deutsche Volkskunde heißt es dazu: "Einem untreuen Mädchen, zumal wenn es mehrere Liebhaber hat.....streuen [die Burschen] Häcksel und Sägemehl von ihrer Thür bis zu der ihres gegenwärtigen Liebhabers oder Liebschaft."[3]

Quelle - Literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22265
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten