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Das Anna-Sophianeum

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Das Anna-Sophianeum

Beitrag  Andy am So Jun 14, 2015 1:12 am

Das Anna-Sophianeum ist ein Gymnasium in Schöningen/Niedersachsen. Heutiger Standort ist die Elmstraße 21.[1]

Anna-Sophianeum
Schulform Gymnasium
Gründung 1639
Adresse

Elmstr. 21
38364 Schöningen
Land Niedersachsen
Staat Deutschland
Koordinaten ♁52° 8′ 32,6″ N, 10° 57′ 54,6″ OKoordinaten: 52° 8′ 32,6″ N, 10° 57′ 54,6″ O | |
Träger Landkreis Helmstedt
Schüler 1100 (Stand: November 2010)
Lehrkräfte 65 (Stand: Februar 2009)
Leitung Michael Kluge
Website http://www.anna-sophianeum.de/

Chronik


Der Pastor Werner Leidenfrost (1614-1673) war ab ca. 1640 elf Jahre lang Konrektor der Lateinschule

Mitten im Dreißigjährigen Krieg erwarb die braunschweigische Herzoginwitwe Anna Sophia von Brandenburg 1638 das Gebäude „Markt 33“, das heutige Heimatmuseum, um dort eine Lateinschule einzurichten. Ostern 1640 wurde der Schulbetrieb aufgenommen. Von 1717 bis 1747 wurde die Schule von Sigismund Andreas Cuno geleitet.

Am 5. November 1808 wurde das Gymnasium, auch „lateinische” oder „fürstliche Schule” genannt, durch ein Dekret des Königs von Westfalen, Jérôme, den Bruder Napoleons, aufgehoben. Die Schule wurde als Stadtknabenschule weitergeführt, doch eine höhere Schulbildung konnte erst 1842 wieder erreicht werden.

Ab 1842 wurden „Nebenklassen” an der Knaben- und Mädchenschule eingerichtet, in denen befähigte Schülerinnen und Schüler in mehreren Stunden in der Woche Zusatzunterricht in Latein, Englisch und Französisch erhielten. Ab 1883 wurden diese Klassen auch „Selekta” genannt. Die „Nebenklassen” bzw. „Selekta” wurden allmählich von der I. Knabenbürgerschule getrennt und zu einem selbständigen Schulzweig unter dem Namen „Progymnasium“ oder „Realgymnasium“ zusammengefasst.


Die von Herzogin Anna Sophia gestiftete und barock umgestaltete Lateinschule Anna-Sophianeum ist heute städtisches Heimatmuseum

An Ostern 1890 wurde ein gymnasialer Schulzweig eröffnet. Der gymnasiale Schulzweig umfasste die Klassen Sexta, Quinta, Quarta. Er sollte Schülern den Übergang in die Tertia des Helmstedter Gymnasiums ermöglichen.

Dieser Unterricht des sogenannten Progymnasiums fand von 1890 bis 1882 in den Räumen der städtischen Bürgerschulen statt. Von 1892 bis 1903 befand sich dieser Schulzweig in gemieteten Räumen im Hause Dr. Heinrich-Jasper-Str. 9, und von 1903 bis 1912 im 1. Stock des „Roten Gebäudes” Ecke Schulstraße/ Schützenbahn. 1912 erhielt die Schule ein eigenes Gebäude in der Schützenbahn, das heute als Grundschule genutzt wird. Die Schule heißt jetzt „Städtische Realschule”.

Am 1. September 1910 bekam die Schule einen eigenen Direktor, Dr.Heinrich Hamel, nachdem die Schule von dem Direktor der Bürgerschulen bis dahin mit verwaltet wurde. Am 1. Oktober 1910 wurde die Herzogliche Oberschulkommission vorgesetzte Behörde. Dies wird als das eigentliche Gründungsdatum der Schule gesehen.

Ab 1911 bis 1913 erfolgte ein schrittweiser Ausbau zu einer sechsklassigen Realschule. Die Schule umfasste ab 1913 die Klassen von der Sexta bis zur Prima.

Ostern 1914 verließen vier Schüler nach bestandener Prüfung die sechsklassige Anstalt. Ab 1926 bis 1928 erfolgte der Aufbau einer Oberstufe. Im März 1928 legten zum ersten Mal acht Jungen und ein Mädchen in Schöningen ihre Abitur-Prüfung ab.

1932 wurde die Oberstufe wieder abgebaut, 1934 erfolgte die letzte Abiturprüfung, doch 1937 wurde die Oberstufe wieder aufgebaut. Seit 1938 führte die Schule die Bezeichnung „Städtische Oberschule”. Die erste Abiturprüfung nach Wiedereinführung der Oberstufe fand im Jahr 1939 statt.

1955 wurden die Oberschulen in Gymnasien umbenannt. Zu Ehren der Gründerin der „Hohen Schule”, Markt 33, nennt sich das Schöninger Gymnasium seit 1956 Gymnasium Anna-Sophianeum.

Nun hat das Anna-Sophianeum ca. 800-1000 Schüler.
Besonderes

Schon früh (ab 1976) wurde an dieser Schule ein Informatikunterricht mit eigenen Computern angeboten.
Das Anna-Sophianeum unterhält Kontakte zu vier Partnerschulen in Frankreich, Polen, Finnland und Bulgarien. Es kommt zu einem regelmäßigen Schüleraustausch mit den Partnerschulen.


Quelle - literatur & Einzelnachweise
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