Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Das Todesgedicht
Heute um 9:44 am von Andy

» R.I.P. Bertl
Heute um 8:51 am von checker

» ** Die Bode **
Di Mai 16, 2017 2:41 am von Andy

» Kronland und die Kronländer
Di Mai 16, 2017 1:56 am von Andy

» Die Akıncı - Renner und Brenner
Di Mai 16, 2017 1:32 am von Andy

» Iacobeni oder der Schenker Stuhl bzw. Jakobsdorf
Di Mai 16, 2017 1:18 am von Andy

» Iacobeni oder der Schenker Stuhl bzw. Jakobsdorf
Di Mai 16, 2017 1:18 am von Andy

» MEL BROOKS - THE HITLER RAP (To Be Or Not To Be) 1984 (Audio Enhanced)
Di Mai 16, 2017 12:51 am von Andy

» Verbotene Zone: Diese 13 Orte wirst du nie betreten
Di Mai 16, 2017 12:41 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Mai 2017
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031    

Kalender Kalender


Die Feldmark

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Die Feldmark

Beitrag  Andy am Mo Jun 22, 2015 8:24 pm

Die Feldmark ist die Fläche aller zu einer Gemarkung (also einer Gemeinde oder einem Landgut) gehörenden unbebauten Grundstücke (Ackerland, Wiesen, Weiden, Waldungen etc.). Der Name leitet sich daraus ab, dass die Grenzen der Gemarkung zur Nachbargemeinde, die im dörflichen Wirtschaftsraum natürlicherweise im freien Feld liegen, mit so genannten Markzeichen (Bäumen, Säulen, Gräben, Rainen oder Steinen) gekennzeichnet waren. Der Name Feldmark hat sich daher auch in heute bebauten Gebieten als Bezeichnung von Randlagen erhalten, die an den Außengrenzen des aktuellen oder früheren Gemeindegebietes liegen.

Bräuche

Nach alter, in manchen Gegenden noch bestehender dörflicher Sitte wird die Feldmark an einem bestimmten Tag im Jahr als Grenzgang umgangen, wobei man die Markzeichen besichtigt, unscheinbar gewordene wieder verbessert und ergänzt, um hierdurch etwaigen Grenzstreitigkeiten mit benachbarten Gemeinden vorzubeugen. Um hierbei der Jugend die einzelnen Grenzpunkte möglichst tief ins Gedächtnis zu prägen, wurde sie früher an solchen Stellen in Wangen und Ohren gekniffen, zugleich aber mit Backwerk beschenkt.
Gemeine Mark

Im Mittelalter gab es die geteilte Feldmark und die ungeteilte Feldmark. Im Unterschied zur parzellierten (an einzelne Besitzer aufgeteilten) Feldmark stand die gemeine Mark, auch Allmende oder in Nordwestdeutschland Gemeinheit genannt, allen Dorfbewohnern zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. Dazu gehörten oft der Wald, Teile der Wiesen, die Wege sowie Gewässer und ihre Uferzonen. An diesem ungeteilten Besitz war zur Nutzung jeder berechtigt, der einen eigenen Rauch hatte, das heißt, eine eigene Feuerstätte besaß.
Geteilte Feldmark

Unter der geteilten Feldmark verstand man das Ackerland eines Dorfes. Die Feldmark von Haufendörfern im Altsiedlungsgebiet wurde im Mittelalter und der frühen Neuzeit als Gewanneflur bewirtschaftet. Dabei war jede Flur oder jedes Gewann in so viele Grundstücke eingeteilt, wie Bauernhöfe im Dorf waren; jeder Bauer hatte also in jedem Gewann sein Stück Land. Die Größe der Äcker war aber auch damals schon verschieden. Nicht zur Gewanneflur gehörte die Feldmark von Gutshöfen der Grundherren. Keine Gewanneflur gab es in Gegenden mit Streusiedlung, wo jeder Bauernhof von der zugehörigen Feldflur umgeben war, ebenso bei Einödshöfen. Auch in vielen Neusiedlungsgebieten gab es keine Gewanneflur. Hier war die Feldmark in Hufen eingeteilt. Die Höfe der Wald-, Marsch-, oder Moorhufendörfer waren in Abständen entlang der Dorfstraße aufgereiht und jeder Bauer hatte seine Hufe gleich hinter dem Haus.

Siehe auch

Außenbereich
Hammrich
Separation (Flurbereinigung)

Quelle - Literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22239
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten