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Die verbotene Wahrheit - Mathias Bröckers (2002)

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Die verbotene Wahrheit - Mathias Bröckers (2002)

Beitrag  Luziefer-bs1 am Do Jun 30, 2011 2:57 am

Die verbotene Wahrheit - Mathias Bröckers (2002)



Hochgeladen von dokuundso1 am 28.06.2011

siehe auch: Bundespolizei in Saudi-Arabien: Von EADS bezahlt http://www.youtube.com/watch?v=v5YToQzlPhA
Blutzoll: Vom Volk ohne Raum zum Volk ohne Rohstoffe http://www.youtube.com/watch?v=U0FRvhFp2V4
Die Welt hat einen neuen Krieg: Libyen http://www.youtube.com/watch?v=dZNS7CMLxRs
Irak: Krieg und Zerstörung - Mohammed el-Baradei http://www.youtube.com/watch?v=qj2VGpY2zw8
Netzmagazin Telepolis, 11.02.2002

Die verbotene Wahrheit - Mathias Bröckers 11.02.2002
The WTC Conspiracy XXXIV
Das Buch "Die verbotene Wahrheit" der französischen Autoren Jean Charles Brisard und Guillaume Dasquie, aus dem wir im Zusammenhang mit dem tragischen Tod des Bin Ladin-Jägers John O'Neill schon zitiert hatten (In Memoriam John O'Neill - der kaltgestellte Jäger Bin Ladins starb im WTC), ist nun auch in deutscher Sprache erschienen (Pendo Verlag). In der Schweiz versucht ein dort lebender und mittlerweile eingebürgerter Bruder Usamas - Yeslam Bin Ladin - mit einer einstweiligen Verfügung die weitere Auslieferung des Buchs zu verhindern. Am 25. Januar hat er bereits eine einstweilige Verfügung erwirkt.
"Alle Antworten, alle Schlüssel zur Zerschlagung von Usama Bin Ladins Organisation liegen in Saudi Arabien", hatte FBI-Direktor O'Neill in einem Interview mit dem Autoren im Juli 2001 gesagt und auch die Gründe dafür genannt, warum er von seinem Posten als Top-Terroristen-Jäger zurückgetreten war:
"Das größte Hindernis bei den Ermittlungen gegen islamistische Terroristen waren die Interessen der US-Ölkonzerne und die Rolle Saudi-Arabiens."
Wie diese Interessen dazu führten, ein Pipeline-freundliches Regime in Afghanistan zu installieren und bis zum August 2001 in Geheimverhandlungen mit der Taliban-Regierung darüber zu verhandeln, beschreiben die Geheimdienst- und Finanzspezialisten Brisard und Dasquie anhand von Geheimdienstdokumenten, Zeugenaussagen und diplomatischen Quellen im ersten Teil des Buchs. Deutlich wird hier vor allem der Umschwung, den die unter Federführung der UN bis Ende 2000 gut fortgeschrittenen, multilateralen Verhandlungen mit der afghanischen Regierung nahmen, als die Bush-Administration das Weiße Haus übernahm.
Ende September 2000 hatte der stellvertretende Außenminister der Taliban noch einen Vortrag in Washington gehalten und Zugeständnisse bezüglich der Menschrechtsforderungen und des Problems Bin Ladins in Aussicht gestellt - was allgemein als deutliche Erwärmung der Beziehungen gedeutet wurde. Ein Stabilisierung des Landes, die dem Westen so wichtig war, schien unmittelbar bevorzustehen. Doch mit der Amtsübernahme von Bush änderte sich der Ton und die Situation. Neben den Sechs-Plus-Zwei Gruppengesprächen (der Nachbarländer plus USA und Russland) nahm Washington wieder direkte bilaterale Gespräche mit den Taliban auf. "Wohl um nicht aus der Übung zu kommen", bemerken Brisard/Dasquie dazu süffisant. Wenige Monate später, bei einem letzten Treffen in Berlin im Juli 2001, drohte der Vertreter der US-Administration den Taliban dann offen mit militärischen Aktionen.
Im zweiten Teil des Buchs fächern die Autoren ein weiteres Hintergrundszenario auf, das nicht nur für die Aufklärung der Vorgänge um den 11.9., sondern auch für die Eindämmung des Terrorismus in der Zukunft von zentraler Bedeutung ist: die saudi-arabischen Netzwerke des islamischen Fundamentalismus. Die Finanzquellen dieses "Reichs aller Gefahren" speisen sich, neben dem Multi-Milliarden-Imperium der Königsfamilie und ihrer 4.000 Prinzen, vor allem aus dem ebenfalls milliardenschweren Finanz- und Beteiligungsnetz zweier Familien: der Bin Ladin und der Bin Mahfouz.
Ganzer Artikel: http://www.heise.de/tp/artikel/11/11815/1.html

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