Ähnliche Themen
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die drei heilige Frauen
Gestern um 11:51 pm von checker

» Die Snorra-Edda
Gestern um 11:45 pm von checker

» Die Skalden
Gestern um 11:34 pm von checker

» Die Grímnismál (Grm)
Gestern um 11:26 pm von checker

» Die Liste von Fabelwesen
Gestern um 11:15 pm von checker

» *** Sabazios ***
Gestern um 11:09 pm von checker

» Brüder Grimm
Gestern um 10:59 pm von checker

» Die Wolfsangel
Gestern um 10:36 pm von checker

» Das Deutsche Wörterbuch (DWB)
Gestern um 10:17 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Juli 2017
MoDiMiDoFrSaSo
     12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31      

Kalender Kalender


Bruno Schulz

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Bruno Schulz

Beitrag  Andy am Di Aug 18, 2015 9:33 pm

Bruno Schulz (* 20. Juni 1890 in Braunschweig; † 7. Februar 1958 in München) war ein deutscher Erbbiologe und Psychiater.

Leben und Wirken

Der Sohn eines Gärtners absolvierte sein Studium überwiegend an der Universität Jena. Es folgte eine vierjährige Assistenzzeit als Psychiater an den Heilanstalten in Berlin-Buch und an der Nervenklinik der Universität Jena.[1] Am Ersten Weltkrieg nahm er zuletzt als Oberarzt der Reserve teil und geriet im Oktober 1918 in französische Kriegsgefangenschaft.

Seit Oktober 1924 war er in München unter Emil Kraepelin († 1926) am Kaiser-Wilhelm-Institut für Psychiatrie tätig. In der von Kraepelin und Ernst Rüdin gegründeten Genealogisch-Demographischen Abteilung arbeitete er experimental-psychologisch unter anderem über Probleme der Zeitschätzung. Er leitete die Abteilung von 1925 bis 1928 stellvertretend für den in Basel tätigen Rüdin. 1936 erschien sein international beachtetes Werk Methodik der medizinischen Erbforschung unter besonderer Berücksichtigung der Psychiatrie, in dem er die Sterilisierungspolitik im Nationalsozialismus implizit infrage stellte. Von 1945 bis zu seinem Tode 1958 leitete er dieselbe Abteilung erneut. Am 25. September 1954 wurde Schulz außerplanmäßiger Professor der Münchener Medizinischen Fakultät. Sein Spezialgebiet war die statistische Datenverarbeitung bei der empirischen Erbprognose, vor allem bei Epileptikern.[2]
Werke (Auswahl)

Zum Problem der Erbprognose-Bestimmung. In: Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie. 1926, Band 102, S. 1–37.
Methodik der medizinischen Erbforschung unter besonderer Berücksichtigung der Psychiatrie. Leipzig 1936.
gemeinsam mit Adele Juda: Höchstbegabung: Ihre Erbverhältnisse sowie ihre Beziehungen zu psychischen Anomalien. München, Berlin 1953.
Zur Frage der Erblichkeit der Schizophrenie. In: Acta genet. 1956/1957, Band 6, S. 50–59.

Quelle - Literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22265
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten