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Hermann von Stutterheim

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Hermann von Stutterheim

Beitrag  Andy am Di Aug 18, 2015 11:18 pm

Hermann Richard Karl Ludwig Franz von Stutterheim (* 21. November 1887 in Braunschweig; † 6. April 1959 in Lauingen, Kreis Helmstedt) war ein deutscher Jurist und Ministerialbeamter.

Leben

Der Sohn des gleichnamigen Landgerichtsdirektors in Braunschweig Hermann von Stutterheim (Jurist) studierte Rechtswissenschaft und wurde 1911 Gerichtsreferendar. Nach der Teilnahme am Ersten Weltkrieg seit 1914 legte er 1917 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Im Jahre 1919 wurde er oberer Hilfsbeamter in der braunschweigischen Landesverwaltung. Von 1920 bis 1934 war er in Berlin Legationsrat und stellvertretender Reichsratsbevollmächtigter für die Länder Braunschweig und Anhalt.

Seit dem 1. März 1934 war er persönlicher Referent des Chefs der Reichskanzlei, Hans Lammers. Er wurde 1937 zum Reichskabinettsrat ernannt. Von Adolf Hitler erhielt er 1943 eine monatliche Schenkung von 600 Reichsmark. Laut Lammers’ Aussagen aus dem Jahre 1961 entwarf Stutterheim einen Gesetzesentwurf zur Legalisierung der nationalsozialistischen Krankenmorde.[1]

Werk

Die Reichskanzlei. in: Schriften zum Staatsaufbau. Heft 45. Junker u. Dünnhaupt, Berlin 1940, DNB 362851190


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