Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Heimatschutzarchitektur
Gestern um 12:05 am von checker

» Erwin Anton Gutkind
Sa Okt 21, 2017 11:59 pm von checker

» Die Gottbegnadeten-Liste
Sa Okt 21, 2017 11:52 pm von checker

» Das Neue Bauen
Sa Okt 21, 2017 11:38 pm von checker

» Friedrich Ernst Dorn
Mo Okt 16, 2017 9:17 am von Andy

» **** Platin ****
Mo Okt 16, 2017 9:11 am von Andy

» Der Aufruf der Kulturschaffenden
Mo Okt 16, 2017 9:02 am von Andy

» Harry Rosenthal
Mo Okt 16, 2017 8:54 am von Andy

»  BASF-Rückruf - Krebserregender Stoff in Matratzen gelandet?
Fr Okt 13, 2017 9:51 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Oktober 2017
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     

Kalender Kalender


Solms Wilhelm Wittig der Vorreiter des Frakings

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Solms Wilhelm Wittig der Vorreiter des Frakings

Beitrag  Andy am Mi Aug 19, 2015 10:49 pm

Solms Wilhelm Wittig (* 15. März 1897 in Braunschweig[1]; † nach 1955 in Holzminden) war ein deutscher Professor an der TH Dresden, Regierungsbaurat in Braunschweig, Generaldirektor der Deutschen Asphalt AG in Eschershausen, Geschäftsführer der Steinöl GmbH Braunschweig, Leiter des Forschungsinstituts für Naturasphalt an der TU Braunschweig und ein verurteilter Kriegsverbrecher wegen seiner Beteiligung an Verbrechen im KZ-Außenlager Schandelah.

Leben

Wittig war von Beruf Bauingenieur und bis 1938 Regierungsbaurat im Straßen- und Wasserbauamt der Stadt Braunschweig. Er war Professor und Direktor am Institut für Erdbau der TH Dresden und seit 1941 war er Generaldirektor der Deutschen Asphalt AG (DASAG) mit Sitz in Eschershausen. Hauptaktionär der DASAG war der Freistaat Braunschweig mit 97 Prozent. Wittig gründete die Steinöl GmbH Braunschweig als deren Tochtergesellschaft und wurde Geschäftsführer. Wittig bestimmte Hans Detlev Ohlen zu seinem Stellvertreter bei der Steinöl GmbH. Dieser wurde später als Kriegsverbrecher zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

Die private Steinöl GmbH spielte bei der Gründung und des Betriebs des Lagers Schandelah eine zentrale Rolle. Die Steinöl GmbH meldete nach dem Zweiten Weltkrieg Konkurs an.

Ab April 1941 war Wittig Leiter des Forschungsinstituts für Naturasphalt an der TU Braunschweig, das nach dem Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944 in die Gebäude des Außenlagers Schandelah ausgelagert wurde. Dieses Institut arbeitete für Bau- und Versuchsprogramme der Luftwaffe, der Organisation Todt und für die Hermann-Göring-Werke in Salzgitter.[2] Im Rahmen des Mineralölsicherungsplans (geheimes Projekt Unternehmen Wüste) war Wittig für die fachliche Planung und den Betrieb des KZ-Außenlagers Schandelah verantwortlich. Ziel war die Erforschung und Herstellung von synthetischem Benzin aus Ölschiefergestein, welches von den KZ-Häftlingen unter unmenschlichen Bedingungen abgebaut werden musste.

Solms Wilhelm Wittig wurde für seinen Anteil an den verübten Verbrechen im Lager Schandelah im Februar 1947 durch ein britisches Militärgericht zum Tode durch Erhängen verurteilt. Wittigs Urteil wurde nicht vollstreckt, sondern im März 1947 in eine 20-jährige Gefängnisstrafe umgewandelt. Im Mai 1955 wurde er von der bundesdeutschen Justiz begnadigt.

Quelle - literatur & Einzelnachweise

Im übrigen nennt man das heute fraking und hat eine lange tradition wie man sieht.
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22328
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten