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Beitrag  checker am Mi Sep 02, 2015 7:46 am

Esperanto ist eine Plansprache bzw. eine Welthilfssprache und eine lebende Sprache. Unter dem Pseudonym Doktoro Esperanto (,Doktor Hoffender‘) veröffentlichte Ludwik Lejzer Zamenhof 1887 ihre noch heute gültigen Grundlagen.[2] Seine Absicht war, eine leicht erlernbare, neutrale Sprache für die internationale Verständigung zu entwickeln.

Sprache

Die Wörter bestehen überwiegend aus unveränderlichen Wortelementen, die aneinandergefügt werden. So wird beispielsweise die Mehrzahl eines Substantivs oder Adjektivs und vieler Pronomen durch das Anhängen eines -j gebildet: domo ,Haus‘, domoj ,Häuser‘, der Objektfall durch das Anhängen eines weiteren -n: domojn ‚Häusern‘. Der Wortstamm wird nicht verändert, wie es oft im Deutschen vorkommt.[3] Das hier sichtbare agglutinierende Prinzip ist beispielsweise auch aus dem Finnischen, Ungarischen und Türkischen bekannt.

Der Schöpfer des Esperanto, Zamenhof, strebte einen regelmäßigen Sprachaufbau an, um den Lernaufwand zu minimieren, insbesondere in der Morphologie und bei der Wortbildung. Für die Deklination von Substantiven und die Konjugation von Verben gibt es jeweils nur ein Schema. Auch das in vielen Sprachen unregelmäßige Verb „sein“ wird im Esperanto nach demselben Schema konjugiert wie alle anderen Verben:

   mi estas ,ich bin‘
   vi estas ,du bist‘
   li estas ,er ist‘
   ŝi estas ,sie ist‘

Zur besseren Erkennbarkeit haben einige Wortarten bestimmte Endungen. -o beispielsweise ist die Endung für Substantive: domo ,Haus‘; -a ist die Endung für Adjektive: doma ,häuslich‘ usw. Auch einige Wörter, die weder Substantive noch Adjektive sind, enden auf -o oder -a,[4] sodass der Endvokal allein zur Wortartbestimmung nicht ausreicht.

Die meisten Esperanto-Wörter entstammen dem Latein oder romanischen Sprachen[5] wie dem Französischen. Ein ziemlich großer Anteil kommt aber auch aus germanischen Sprachen, vor allem dem Deutschen und Englischen (je nach Textkorpus wird dieser Anteil auf fünf bis zwanzig Prozent geschätzt[6]). Dazu gibt es eine Reihe von Wörtern aus slawischen Sprachen, besonders dem Polnischen und dem Russischen. Außerdem wurden Wörter aus dem Griechischen entlehnt.

In der Regel sind die Wörter aber in mehreren Sprachen bekannt, zum Beispiel Esperanto religio ‚Religion‘: englisch religion, französisch religion, polnisch religia; Esperanto lampo ‚Lampe‘: englisch lamp, französisch lampe, polnisch lampa usw. Teilweise existieren im Esperanto bewusste Mischformen, zum Beispiel ĝardeno ‚Garten‘: Die Schreibung ähnelt englisch garden, die Aussprache ähnelt französisch jardin.

Die Schreibweise ist phonematisch, das heißt, dass jedem Schriftzeichen nur ein Phonem (Sprachlaut) und jedem Phonem nur ein Schriftzeichen zugeordnet ist. Sie verwendet Buchstaben des lateinischen Alphabets, ergänzt durch Überzeichen (diakritische Zeichen). Beispielsweise entspricht ŝ dem deutschen sch und ĉ dem tsch (z. B. in ŝako ‚Schach‘ und Ĉeĉenio ‚Tschetschenien‘). (Siehe auch Esperanto-Rechtschreibung.)
Sprachbeispiel

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 1:

   Ĉiuj homoj estas denaske liberaj kaj egalaj laŭ digno kaj rajtoj. Ili posedas racion kaj konsciencon, kaj devus konduti unu al la alia en spirito de frateco.
 

Audiodatei: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/bf/Universal_Declaration_of_Human_Rights_-_eo_-_ac_-_Art1.ogg
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.


Anwendung und Organisationen

Für Esperantosprecher werden lokale, nationale und internationale Kongresse, Seminare, Kulturveranstaltungen und Feste angeboten. Darüber hinaus sind Internetforen und Chaträume auf Esperanto verfügbar.

Ein internationaler Gastgeberdienst namens Pasporta Servo informiert über Esperantosprecher, die bereit sind, andere Esperantosprecher kostenlos für eine kurze Zeit bei sich übernachten zu lassen. Brieffreundschaften auf Esperanto vermitteln beispielsweise der Korrespondenzdienst Koresponda Servo Mondskala[7] und Edukado.net.[8] Weit wichtiger als Brieffreundschaften ist heute aber die Kommunikation per Internet über E-Mail, Mailingliste oder Voice over IP.

Die größten Esperanto-Organisationen in Deutschland sind der Deutsche Esperanto-Bund sowie dessen Jugendorganisation, die Deutsche Esperanto-Jugend (DEJ), mit ihren Orts-, Regional- und Landesverbänden. Der größte weltweite Dachverband heißt Universala Esperanto-Asocio (Esperanto-Weltbund) mit Sitz in Rotterdam. Die DEJ ist als nationaler Verband der UEA-Jugendorganisation TEJO angeschlossen.

Veranstaltungsorte des Esperanto-Weltkongresses, der jährlich größten Veranstaltung mit je nach Land etwa tausend bis dreitausend Teilnehmern, waren zuletzt Havanna (2010), Kopenhagen (2011), Hanoi (2012)[9], Reykjavík (2013) und Buenos Aires (2014). Der nächste Weltkongress wird in Lille (2015) stattfinden. Daneben finden jährlich Hunderte kleinerer Veranstaltungen statt.


In Herzberg am Harz, das sich als Esperanto-Stadt bezeichnet, gibt es viele Hinweisschilder auf Esperanto


Nach der direkten Kommunikation unter Esperantisten ist die Esperanto-Literatur der häufigste Anwendungsbereich. Ein weiterer Bereich ist die Esperanto-Musik, das heißt Musik mit Texten in dieser Sprache.

Seit den 1920er Jahren gibt es einige regelmäßige Radio-Sendungen auf Esperanto, beispielsweise von Radio China International, Radio Vatikan und Radio Habana Cuba. Es wurden bis heute vier Spielfilme auf Esperanto hergestellt, darunter Inkubo mit William Shatner. Im Internet gab es zunächst private Seiten, später kamen größere Projekte hinzu (2001 die Esperanto-Wikipedia).

Verschiedene Esperanto-Fachverbände beschäftigen sich mit einzelnen Themen, so dass auch Wissenschaftssprache auf Esperanto entsteht. Auf den Esperanto-Weltkongressen gibt es eine Sommer-Universität mit Vorträgen aus unterschiedlichen Wissensgebieten.

Anzahl der Sprecher

Schätzungen gehen davon aus, dass in den über 125 Jahren seines Bestehens zwischen 5 und 15 Millionen Menschen Esperanto erlernt hätten[10]. Sprecher lebten vor allem in Europa, China, Japan und Brasilien.[11] Laut John R. Edwards gebe es in China ca. 10.000 Esperanto-Sprecher (2004), von denen etwa 10 % die Sprache fließend beherrschten.[12] Bei der ungarischen Volkszählung für 2011 gaben insgesamt 8.397 Personen Esperanto-Kenntnisse an; 985 davon bezeichneten Esperanto als Familien- oder Muttersprache.[13]

Unter Verweis auf Angaben des kanadischen Esperantosprechers Mark Fettes aus dem Jahr 2003 sei Sabine Fiedler von weniger als 150.000 Sprechern ausgegangen, während Claude Piron die Sprecherzahl 1989 auf eine halbe Million oder zwei bis 3,5 Millionen geschätzt habe.[14]

Das linguistische Sammelwerk Ethnologue gibt eine Zahl von zwei Millionen Esperanto-Sprechern an. Diese Zahl basiert auf zuletzt 1999 aktualisierten Schätzungen von Sidney S. Culbert für den World Almanac.[15]

Der Esperanto-Weltbund (UEA) hatte 2011 insgesamt 5 321 Einzelmitglieder (davon 502 aus Deutschland) und 10 480 zusätzliche Mitglieder über seine weltweiten Landesverbände (davon 653 über den Deutschen Esperanto-Bund).[16]

Zwei Drittel der Einzelmitglieder des Esperanto-Weltbundes leben in Europa. Die Website der UEA verzeichnet Delegierte aus 120 Ländern.[17]
Beispiele für Esperanto-Sprecher

   Daniel Bovet, Nobelpreisträger für Medizin 1957
   Ulrich Brandenburg, deutscher Diplomat
   Otto Dix, Maler und Grafiker
   Willem Drees, Ministerpräsident der Niederlande 1948–1958
   Heinz Fischer, österreichischer Bundespräsident seit 2004
   Alfred Hermann Fried, Friedensnobelpreisträger 1911
   Franz Jonas, österreichischer Bundespräsident 1965–1974
   Lew Kopelew, Schriftsteller und Dissident
   Zsuzsa Polgár, Schachspielerin, u. a. Weltmeisterin 1996–1999
   Reinhard Selten, Träger des Wirtschaftsnobelpreises 1994
   George Soros, US-amerikanischer Investor
   Tivadar Soros, ungarischer Rechtsanwalt und Esperanto-Schriftsteller

Esperanto als zweite Muttersprache

In mehreren hundert internationalen Familien weltweit wachsen Kinder neben einer anderen Sprache auch von Geburt an mit Esperanto auf; 1996 waren etwa 350 solche Familien bei der „Familia Rondo“ des Esperanto-Weltbundes registriert.[18] Laut dem Linguisten Harald Haarmann wird Esperanto von „etlichen tausend Menschen“ weltweit als Muttersprache gesprochen.[1] Die ungarische Volkszählung hat für 2011 insgesamt 985 Personen in Ungarn ermittelt, für die Esperanto Familien- oder Muttersprache ist.[19]
Geschichte
→ Hauptartikel: Geschichte des Esperanto

1887 veröffentlichte Ludwik Lejzer Zamenhof in Warschau eine Broschüre mit den Grundlagen der neuen Sprache.[20][21] 1889 folgte eine Adressenliste mit den ersten Anhängern, außerdem wurde die auf Esperanto in Nürnberg herausgegebene Zeitschrift La Esperantisto gegründet.[22]

1898 gründete Louis de Beaufront eine französische Esperanto-Gesellschaft, die später der erste Esperanto-Landesverband wurde.[23] 1908 wurde die Universala Esperanto-Asocio (der Esperanto-Weltbund) gegründet.[24] Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges gab es Verbände oder zumindest Ortsgruppen auf allen Kontinenten.
Unterdrückung und Verfolgung in vielen Ländern ab 1933

Zwischen den beiden Weltkriegen kam es in mehr als einem Dutzend Ländern zu politischen Behinderungen. Im nationalsozialistischen Deutschland wurden alle Kunstsprachevereinigungen verboten.[25] Unter Josef Stalins Herrschaft in der Sowjetunion gab es kein öffentlich bekannt gemachtes Verbot; der Geheimdienst NKWD listete zunächst u. a. „alle Menschen mit Auslandskontakten“ auf, dann „konnten die Verhaftungen beginnen“.[26] Ein Befehl von 1940 aus Litauen listet „Esperantisten“ neben Briefmarkensammlern unter den zu verhaftenden Personengruppen.[27] Die verhafteten Esperantosprecher wurden angeklagt‚ aktives Mitglied einer internationalen Spionageorganisation zu sein, die sich unter dem Namen „Vereinigung sowjetischer Esperantisten“ auf dem Territorium der UdSSR verborgen habe.[28] Das Schicksal der meisten bekannteren sowjetischen Esperantisten ist unbekannt, oder die Angaben sind ungenau. Ernest Dresen etwa soll 1937 erschossen worden sein. Nach anderen Angaben starb er in einem Lager.[29]

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Während des Kalten Krieges dauerte es längere Zeit, bis in den osteuropäischen Staaten Esperanto-Verbände gegründet werden konnten. Eine Ausnahme bildete Jugoslawien, wo bereits 1953 ein Esperanto-Weltkongress stattfand. 1959 fand in Warschau der erste Weltkongress in einem Land des Ostblocks statt. Nach und nach entwickelten sich Kontakte und Zusammenarbeit zwischen den Landesverbänden in Ost und West. 1980 durfte der chinesische Landesverband dem Esperanto-Weltbund beitreten.

Nach dem Fall der Berliner Mauer stieg die Zahl der Landesverbände im Weltbund.
Esperanto als Unterrichtsfach

Der Unterricht von Esperanto in Schulen oder Hochschulen spielt für das Erlernen der Sprache eine untergeordnete Rolle. Weit mehr Esperantosprecher haben Esperanto in privaten Sprachkursen (z. B. Präsenzkurs bei einem Esperanto-Verein, Korrespondenzkurs im Internet) oder als Selbstlerner aus Lehrbüchern oder im Internet gelernt[30].

Die Kultusministerkonferenz der Bundesrepublik Deutschland ließ 1954/1961 den Esperanto-Schulunterricht grundsätzlich zu: „Gegen den Unterricht von Esperanto in freiwilligen Arbeitsgemeinschaften bestehen keine Bedenken.“[31]

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus teilte 1980 mit, dass über die Einrichtung von freien Arbeitsgemeinschaften am Gymnasium hinaus „in der gymnasialen Oberstufe Esperanto durchaus als Grundkursfach gewählt werden“ könne, sofern sich genügend Interessenten für diesen Unterricht finden[32].

Nach Angaben aus dem Jahr 1982 wurde seinerzeit in 36 Ländern Esperanto-Unterricht aufgrund staatlicher Verfügungen erteilt. Dazu gehörten u. a. viele sogenannte sozialistische Staaten, darunter Polen, Ungarn, Bulgarien und die baltischen Sowjetrepubliken.[33] Anfang des 21. Jahrhunderts ist in Ungarn Esperanto als Prüfungsfach an höheren Schulen zugelassen. Es existieren kleinere Schulprojekte an Grundschulen wie das britische „Springboard to Languages“,[34] das an vier Grundschulen durchgeführt wird.

Lehrveranstaltungen an Universitäten gab es 1970 weltweit an 15 Hochschulen, 1980 an 51 und 1985 an 110 Hochschulen in 22 Ländern.[35][34] Nach einer Schätzung der Los Angeles Times aus dem Jahr 1984 erlernten an 32 chinesischen Universitäten 120.000 Studenten Esperanto.[36]

Der wichtigste Esperanto-Studiengang bestand zwischen 1969 und 2002 an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest. Ein zweijähriger Studiengang wird an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen angeboten (Stand 2013). Zwischen 1970 und 1999 war das North American Esperanto Summer Institute an der San Francisco State University angesiedelt, bevor es über die School for International Training in Vermont an die University of California, San Diego verlagert wurde.
Kritik
→ Hauptartikel: Kritik an Esperanto

Gegenüber dem Esperanto wurde als Kritik vorgebracht:

   Da keine Welthilfssprache eine Chance auf Durchsetzung habe (Dominanz des Englischen), sei das Projekt überflüssig.[37] Es gebe mit der englischen Sprache bereits eine funktionierende Weltsprache.[38]
   Esperanto verstoße gegen seine eigenen Kriterien von Neutralität (z. B. Festlegung auf lateinische Schrift, europalastiges Vokabular).[39]
   Auch das selbst auferlegte Streben nach Einfachheit werde durch unnötige grammatikalische Komplexitäten untergraben (z. B. Kongruenz zwischen Substantiv und Adjektiv in Kasus und Numerus, neun Zeitstufen im Passiv).[39]
   Die Deklination sei kompliziert und schließe das Adjektiv ein.[38]
   Eine „polnische“ Orthographie für den mehrheitlich „latino-romanischen“ Wortschatz führe zu einem fremden Schriftbild und häufigen Schreib- und Lesefehlern (colo ‚Zoll‘, aber kolo ‚Hals‘; caro ‚Zar‘, aber kara ‚lieb‘; deca ‚anständig‘, aber deka ‚zehnter‘).[40]
   Die „polnische“ Betonung führe zu einem fremdartigen Klang, der Fehler provoziere (radío ‚Radio‘, regúlo ‚Regel‘, opéro ‚Oper‘).[40]
   Die Einführung der slawischen Verbalaspekte stelle für Deutsche, Engländer und Japaner große Schwierigkeiten dar.[40]
   Die „kindische Maskerade“ durch „seine willkürlichen Etiketten für grammatikalische Kategorien, wie die Endung -o für die Hauptwörter,“ z. B. hundo ‚Hund‘, brusto ‚Brust‘, haŭto ‚Haut‘, Eŭropo ‚Europa‘, boao ‚Boa‘, knabo ‚Knabe‘.[40]
   Die Ableitungssilben des Esperanto führen zu Formen, die zu den „international bekannten Formen“ in Gegensatz stehen, z. B. redaktisto ‚Redakteur‘, redaktejo ‚Redaktion‘, publikigaĵo ‚Publikation‘, aliformigilo ‚Transformator‘, katolikismo ‚Katholizismus‘. Esperanto führt deshalb zusätzlich noch „quasi-internationale“ aber nicht regelmäßig abgeleitete Formen ein, z. B. redaktoro, redakcío, transformatoro. „Wo Esperanto international ist, ist es nicht regelmäßig, und wo es regelmäßig ist, ist es nicht international, sondern groteske Willkür.“[41]
   Beweis für die Mängel sei die relativ große Zahl von Esperantisten, die keine gute Sprachbeherrschung erreichen.[42]

Sonstige Verwendung
Esperanto als Stilmittel

Zuweilen wird Esperanto in der Kunst verwendet. In Charlie Chaplins Der große Diktator sind die Ladenaufschriften im jüdischen Ghetto auf Esperanto,[43] und in Idiot's Delight mit Clark Gable wird in einer unbenannten europäischen Diktatur Esperanto gesprochen – man wollte nicht ein bestimmtes Land darstellen und wich daher auf die neutrale Sprache aus. Ähnlich war es bei Street Fighter (1994) und Blade: Trinity (2004).

Der 1965 publizierte Art-House-Horrorfilm Inkubo des US-Amerikanischen Regisseures Leslie Stevens mit dem damals noch unbekannten William Shatner in der Hauptrolle gilt bis heute als eine der seltsamsten Produktionen der Filmgeschichte, nicht zuletzt deshalb, weil der gesamte Dialog in Esperanto verfasst wurde. Der Film existiert ansonsten nur mit Untertiteln.

In der Science-Fiction-Literatur wird Esperanto vereinzelt als die Hauptsprache einer fernen Zukunft genutzt, beispielsweise im Flusswelt-Zyklus von Philip José Farmer. Auch im Stahlrattenzyklus des SF-Autors Harry Harrison spielt Esperanto die Rolle einer intergalaktischen Verkehrssprache. Teilweise sind Orte und Personen mit Esperantoworten benannt.

Siehe auch

La Espero
Speso
Stelo
Homaranismo


Quelle - literatur & einzelnachweise
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