Die Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik nach 1920

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Die Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik nach 1920

Beitrag  Andy am Do Sep 10, 2015 7:46 pm

Die Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik nach 1920 bemühte sich um eine neue Heiligung der Musik des evangelischen Gottesdienstes.

Die Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik war eingebettet in einen die gesamte europäische Musikkultur ab etwa 1920 durchziehenden Neoklassizismus. Sie wurzelte in der Singbewegung und übernahm aus ihr den Willen zur leichten Ausführbarkeit, zur Sanglichkeit der Linien und zur unmittelbaren Verständlichkeit für den Hörer. Romantische, als subjektiv empfundene Klangformen wurden ausgeschlossen zu Gunsten einer Rückbesinnung auf die Kraft der Linearität, wie sie im protestantischen Choral erlebbar ist, und die Verknüpfung linearer Energien zu polyphonen Spannungen. Maßgebliches Vorbild der Kompositionstechniken war die A-cappella-Musik des deutschen Hochbarocks, etwa die Chormusik von Heinrich Schütz.

Der bedeutendste Vertreter der Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik nach 1920 ist Hugo Distler. Neben ihm sind Kurt Thomas, Johann Nepomuk David, Ernst Pepping, Kurt Hessenberg und Helmut Bornefeld bekannte Vertreter dieser kirchenmusikalischen Reformbewegung.

Quelle - literatur & einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 21691
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten