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Der Dualismus

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Der Dualismus

Beitrag  Andy am Fr Sep 11, 2015 8:31 pm

Als Dualismus (lateinisch duo „zwei“ oder dualis „zwei enthaltend“, und -ismus) werden vor allem philosophische, religiöse, gesellschaftliche oder künstlerische Theorien, Lehren oder Systeme zur Deutung der Welt bezeichnet, die von zwei unterschiedlichen und voneinander unabhängigen Grundelementen ausgehen, beispielsweise zwei Entitäten, Prinzipien, Mächten, Erscheinungen, Substanzen oder Seh- und Erkenntnisweisen. Beide Elemente stehen häufig in einem Spannungsverhältnis oder sogar Gegensatz zueinander (bis hin zu einer Unvereinbarkeit), können sich aber auch als Polarität ergänzen (beispielsweise Yin und Yang, Adam und Eva, einige Rechtsnormen).[1] Vom Dualismus zu unterscheiden ist der Begriff der Dualität in Mathematik und Logik, der sich auf die wechselseitige, genau definierte Zuordnung je zweier Objekte oder Begriffe bezieht.


Der doppelköpfige Janus – römischer Gott der Zeit, von Anfang und Ende – ist ein sehr altes Symbol des Dualismus im Weltverständnis

Begriffsgeschichte

Der Begriff „Dualismus“ hatte zunächst vor allem eine ontologische und religiöse bzw. metaphysische Bedeutung und erst relativ spät, obwohl das Subjekt-Objekt-Problem bereits bei Platon auftauchte, auch eine erkenntnistheoretische (etwa im Rationalismus und bei Kant), an die sich dann nach und nach weitere Bedeutungsfelder anschlossen. Er stammt vermutlich von Thomas Hyde (1636–1703), der darunter die religiöse Überzeugung verstand, dass es ein gutes und ein böses übernatürliches Wesen gibt.[2] Während auch noch Gottfried Wilhelm Leibniz den Begriff im Sinne von Hyde verwendet, definiert Christian Wolff: „Dualisten heißen diejenigen, die die Existenz materieller und immaterieller Substanzen annehmen“.[3]

Ausgehend von der Wolffschen Definition lassen sich dualistische Überzeugungen bis in die griechische Antike zurückverfolgen. Schon der Nous­begriff von Anaxagoras scheint durch entsprechende Überzeugungen motiviert zu sein. Platons Gegenüberstellung von Ideenwelt und materieller Welt in seiner Ideenlehre und seine Argumentation für die Unsterblichkeit der Seele stellt eine ausgearbeitete Version des Dualismus dar.[4] Platon hielt Ideen für reale immaterielle Objekte, die materiellen Dinge für deren unvollkommene Abbilder. Dies veranschaulicht er in seinem Höhlengleichnis. Wahre Erkenntnis ist nach Platon daher immer Erkenntnis der Ideen.

Auch wenn sich in Antike und Mittelalter offensichtlich dualistische Gedankengebäude finden lassen, geht die klassische Formulierung des Dualismus auf René Descartes' Unterscheidung zwischen res cogitans und res extensa zurück.[5] Nach Descartes existiert eine ausgedehnte materielle und eine nicht-räumliche geistige Substanz.

Obwohl ein so verstandener Substanzdualismus bis heute von Philosophen vertreten wird, haben ihn doch die meisten Philosophen etwa seit Immanuel Kant abgelehnt. Im Gegensatz zum Substanzdualismus steht der Substanzmonismus, der verschiedene Formen annehmen kann. Zum einen ist ein materialistischer Monismus möglich, der behauptet, dass alle Gegenstände, die es gibt, physische Gegenstände seien. Dem materialistischen steht der idealistische Monismus gegenüber, der erklärt, dass es in Wirklichkeit nur Bewusstseinszustände gebe. Eine dritte Form ist der neutrale Monismus, der behauptet, dass es eine Substanz mit verschiedenen Qualitäten oder Eigenschaften gibt. Eine solche Position, die schon von Baruch de Spinoza formuliert wurde, kann jedoch auch als ein Dualismus angesehen werden, da sie akzeptiert, dass es irreduzible physische und mentale Eigenschaften gibt.

In der modernen Philosophie mit ihrer vor allem nachreformatorischen Ablösung von theologischen Zwängen und Mustern sind Dualismen vor allem ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und extrem verstärkt im 19. und 20. Jahrhundert in allen denkbaren Erscheinungsformen dann weit verbreitet und beschäftigen sich mit Gegensatzpaaren wie Geist und Materie, Ding an sich und Phänomen, Leib und Seele, anorganische und organische Natur, Subjekt und Objekt, Emotion und Ratio, Glauben und Wissen, Freiheit und Notwendigkeit, Gesellschaft und Individuum etc. Dualismen wurden allerdings vor allem ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verstärkt als zunehmend unzulängliche Bedeutungsschablonen betrachtet, etwa bei Edmund Husserl und Max Scheler, und immer mehr in Frage gestellt oder durch multifaktorielle und vernetzte bzw. kontinuierlich strukturierte und selbstreferentielle Systeme ersetzt und/oder ergänzt, die dem kybernetischen Prinzip der interaktiven Wechselwirkung folgen.[6]

Geistiger Ursprung und Problematik des Dualismus


Modell der menschlichen Kognition

Die Evolutionäre Erkenntnistheorie beschreibt vielleicht am einleuchtendsten den Ursprung dieses geistigen Ordnungsprinzips. Der Wiener Biologe Rupert Riedl definiert dabei die Vernunft als evolutionäres Anpassungsprodukt an diese Welt. Unser Denkapparat sei „keineswegs zu Zwecken der Erkenntnis dieser Natur geschaffen worden“, sondern zum „Zweck des Überlebens. Und für dieses Überleben genügt es, in diese Welt hinein gewisse Sinnesfenster zu besitzen… Und in derselben Weise besitzen wir offenbar auch eine Vorstellung von dem, was wir Materie nennen, und Strukturen gegenüber dem, was wir als Vorgänge erleben oder allgemein als Funktionen… Wir haben also für Strukturen und Vorgänge zweierlei, zunächst inkomparable Begriffe… So dass wir zwar offensichtlich vor einer einheitlichen Welt stehen, aber mit zwei erblich getrennten Sinnesfenstern und die Verbindung zwischen ihnen erst mit Mühe konstruieren müssen.“ Er sieht in diesem kognitiven Dualismus die Erklärung des Monismus-Dualismus-Problems wie auch des Realitätsproblems, desgleichen des Idealismus-Materialismus-Problems und der Induktions-Deduktions-Debatte, vor allem aber des menschlich dualistisch zweidimensional geprägten Kausalitäts-Finalitäts-Problems mit seiner Wenn-Dann-Systematik der auf einem alten Reiz-Reaktions-Muster beruhenden Ursache-Wirkungs-Ketten, das es den Menschen unmöglich macht, komplexe Zusammenhänge unmittelbar zu verstehen (Beispiel Umwelt). Daraus erklären sich nach seiner Meinung auch die zahlreichen Schwierigkeiten einer immer komplexer werdenden modernen Welt, denn: „Unsere erblichen Anschauungsformen sind also Anpassungen für gestern und vorgestern, in phylogenetischen Dimensionen gesehen, und passen heute nicht mehr in die Welt, die wir uns so kompliziert eingerichtet haben“, so dass notwendigerweise „die Fähigkeit, mit komplexen Systemen umzugehen, mit Intelligenz scheinbar nichts zu tun hat“. Und er folgert daraus: „Wir müssen unsere geteilten Anschauungsfenster zusammenführen und gewissermaßen probeweise beginnen mit einer Synthese, einer Zusammenfügung, unseres so lange gespaltenen Weltbildes“, um so die rationalen Fehler zu vermeiden, die wir aufgrund unseres ererbten dualistisch geprägten Anschauungssystems begehen.[7]

Auch Konrad Lorenz vertritt diesen Standpunkt, wenn er unter Bezugnahme auf den in der westlichen Kultur ausgeprägten Glauben, alles natürlich Erklärbare entbehre jedes Wertes, in Das sogenannte Böse von einer Überspitzung der Kantschen Wertephilosophie spricht, „die ihrerseits eine Konsequenz der idealistischen Zweiteilung der Welt ist“.[8]

John Carew Eccles wiederum hat diesen kognitiven Dualismus vom Standpunkt des Hirnforschers präzisiert und gleichzeitig etwas entschärft mit seiner Hypothese vom Zusammenwirken des selbstbewussten Geistes mit den neuralen Zentren des Gehirns, wobei er dem Geist die aktive Rolle zubilligt: „Der selbstbewusste Geist selektiert aus diesen Zentren gemäß der Aufmerksamkeit und integriert von Augenblick zu Augenblick seine Wahl… Darüber hinaus wirkt selbstbewusster Geist auf diese neuralen Zentren, indem er die dynamischen räumlich-zeitlichen Muster der neuralen Ereignisse modifiziert.“[9]

Auf die Problematik und notwendigerweise Unvollkommenheit der dualistischen Weltinterpretation und eines dualistischen Erkennens insgesamt hat auch Ken Wilber einer der führenden Vertreter der Neuen Psychologie und Integralen Theorie, hingewiesen.[10] Er warnt zudem vor den Gefahren des primären Dualismus, der lediglich dazu führe, dass die Welt für uns zur Bedrohung werde, weil er den Sein-Nichtsein-Konflikt aufbrechen lasse mit der Folge, dass der Mensch den Tod verdränge, ein Leben lang gegen die Welt ankämpfe und stets eine möglichst große Distanz, genannt „Sicherheit“, zwischen sich und seiner Umwelt zu schaffen bemüht sei. Jeder dieser Dualismen zerstöre zudem eine Ganzheit, unterdrücke ihre Nicht-Dualität und projiziere sie als scheinbare Gegensatzpaare, „halbiere“ so praktisch den Menschen und erzeuge zudem dessen Unbewusstes. „An sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu“ (Hamlet 2, 2), so Shakespeare. „Dualität und Gegensatz sind demnach Beziehungs- oder Denkbegriffe, aber keine in der Wirklichkeit anzutreffenden Gegebenheiten.“[11] Daniel Dennett meint: „Die grundlegend antiwissenschaftliche Haltung des Dualismus ist meines Erachtens das ihn am meisten disqualifizierende Merkmal […] Dabei habe ich nicht einmal ein Argument zur Hand, das ihn grundsätzlich widerlegen würde. Aber ich meine, dass die wissenschaftliche Annäherung an das Bewusstsein aufgegeben ist, wenn man den Dualismus akzeptiert.“[12]
Hauptsächliche Dualismus-Gruppen

Es gibt vor allem im Zusammenhang eines spezifischen Denk- und Ordnungssystems, das einen umfassenden, alle Bereiche durchdringenden Philosophiebegriff zur Grundlage hat, verschiedene, inhaltlich sich teils überschneidende, mitunter auch primär historisch definierte Dualismen, die sich auf der Basis ihrer hauptsächlichen Gegensatzpaare in mehreren Gruppen zusammenfassen lassen.[13]

Eine Gruppe, die die Erklärung von Welt, Sein, Kosmos und Natur als dualistische Weltergänzung zum Gegenstand hat und die bereits einen Übergang zur nächsten Gruppe bildet.
Eine Gruppe, bei der der Mensch, sein Denken und seine Erkenntnisfähigkeit, seine Ethik und Religion sowie seine Sprache dualistisch interpretiert, wobei letztere wiederum die Übergangszone zu den gesellschaftlichen Dualismen darstellt.
Die Gruppe der auf Gesellschaften und ihre sozialen, rechtlichen, ökonomischen, kulturellen und politischen Funktionen und Bedingungen bezogenen Dualismus-Phänomene, die teilweise aus den Dualismen der Menscherklärung ableitbar sind.
Die Gruppe der nicht mehr primär philosophischen Dualismen in der Methodologie.

Die Bereiche der Kunst im weitesten Sinne schließen diese Gruppe ab.
Dualismen der Welterklärung

In dieser Gruppe werden das Sein und Nichtsein, das Diesseits und Jenseits, Leben und Tod, Werden und Vergehen, Materie und Geist, Geist und Natur, Erlebtes und Unerlebtes als grundsätzlich getrennt betrachtet. Der geistige Mechanismus zur Überwindung der Gegensätze heißt Transzendenz. Der Empirismus und vor allem der Positivismus und Materialismus sind dabei Methoden, diese vom Idealismus propagierte und durch ein System von a priori/a posteriori, Ding an sich und ähnlichen Konzepte zu überwinden versuchte, vom Rationalismus negierte erkenntnistheoretische Bruchstelle durch die Betonung, ja Verabsolutierung reiner Erfahrungswerte zu umgehen, allerdings mit der durch die evolutionären Erkenntnistheorie festgestellten Beschränkung, ja Hypothek des primären kognitiven Dualismus mit seinen phylogenetisch vorgegebenen dualistischen Ordnungssystemen. Seit dem idealistischen Rationalismus eines Platon und dem Empirismus eines Aristoteles beherrscht dieser Dualismus die abendländischen Diskussion in der Philosophie.

Metaphysischer Dualismus


Schema zu Fichtes Metaphysik

Die Metaphysik[14] bildete in den klassischen philosophischen Zuordnungssystemen als „Wissenschaft von den letzten Gründen des Seins“ auch den Oberbegriff zu Ontologie, Kosmologie und Theologie (s. religiöser Dualismus).[15] Die Philosophiegeschichte (und vor allem auch die Religionsgeschichte) hat in diesem Zusammenhang etwa in Kants, Fichtes, Hegels und Schellings Idealismus eine Reihe von Modellen entwickelt, die teils monistisch, teils dualistisch und hier wiederum antagonistisch oder polar strukturiert sind, wobei das Hauptproblem die bis in die Moderne starke Verschränkung der Teilgebiete darstellt, die eine alles durchdringende, einheitlich dualistische oder monistische, in sich stimmige Theorie äußerst schwierig macht, vor allem auch sprachlich, wie etwa Martin Heidegger und Ludwig Wittgenstein feststellen mussten. Entsprechend ist bereits Edmund Husserl ganz von dieser metaphysischen Interpretationsweise abgerückt und hat die Phänomenologie als Weltdeutungssystem entwickelt, um derart unbeweisbare und damit rein spekulative metaphysische Prämissen und die notwendigerweise mit ihnen verbundenen dualistisch oder monistisch orientierten Kategorien ganz zu vermeiden.[16] Zur Problematik eines modernen metaphysischen Dualismus etwa bei Jürgen Habermas formulierte Hans Albert eine grundlegende Kritik.[17]

Spätestens seit der Wende zum 20. Jahrhundert ist die Metaphysik als solche in eine schwere Krise geraten, zumal ihre oft einfachen und nur noch als historisch relevant angesehenen Dualismen einen immer stärkerem Kontrast zur modernen Naturwissenschaft bildeten, deren Weltbild längst nicht mehr rein monistisch oder dualistisch war.
Ontologischer Dualismus
→ Hauptartikel: Dualismus (Ontologie)

Das Wesen des Seins (griech. on = seiend) als solches, das bereits von Platon mit seinem berühmten Höhlengleichnis unter der Prämisse Sein und Schein illustriert wurde, steht im Mittelpunkt der Betrachtungen der Ontologie[18] mit dem zentralen Gegensatzpaar Sein und Nichts (so der Haupttitel von Jean-Paul Sartres philosophischem Hauptwerk: L'être et le Néant, 1943). Es geht dabei hauptsächlich um die diesseitige Welt, die Existenz und ihre meist als dualistisch verstandenen Komponenten (vgl. Martin Heidegger: Sein und Zeit, 1927), weniger um die metaphysische, obwohl im 17. und 18. Jahrhundert die Ontologie zeitweise ganz der Metaphysik zugerechnet wurde.[19] Einen dualistischen, hier marxistisch dialektischen Ansatz verfolgt auch Ernst Bloch in Das Prinzip Hoffnung, wo er die Hoffnung als vermittelnde menschlich utopische Transzendenz-Funktion zwischen Sein und Noch-nicht-Sein stellt und damit epistemologisch deutet: „Das Sein, das das Bewusstsein bedingt, wie das Bewusstsein, das das Sein bearbeitet, versteht sich letzthin nur aus dem und in dem, woher und wonach es tendiert“.[20]

Der ontologisches Dualismus hat, wie das Beispiel René Descartes' zeigt, zahlreiche Berührungspunkte mit dem metaphysischen, anthropologischen und epistemologischen Dualismus, letzteres vor allem deswegen, weil hier das Wesen der Erkenntnis eine zentrale Rolle spielt, im dualistischen Sinne meist als Subjekt-Objekt-Dualismus (so etwa Karl Jaspers und Ken Wilber). Wilber weist zudem darauf hin, dass erst durch den Prozess des dualistischen Denkens an sich eine illusorische Dualität mit ihren Unterscheidungen entsteht und wir so zwei Welten aus einer erschaffen, so dass jegliche Ontologie letztlich das Produkt der menschlichen Psyche sei, die die Welt und damit auch den Menschen fragmentiere. Schöpfung sei somit die Schaffung von Dualismen.[21] Vor allem die moderne Physik hat wie im Falle der Metaphysik zudem neue Aspekte und Perspektiven auch für die Ontologie eröffnet. Die analytische Philosophie versucht das Problem vor allem sprachlich anzugehen.

Ebenso bestehen auch Übergänge zum religiösen und ethischen Dualismus, insbesondere in der ontologischen, ja kosmischen Begründung des Gut-Böse-Dualismus, etwa im Manichäismus und den davon beeinflussten christlichen Lehren. Vor allem Religionen, hier insbesondere die abrahamitischen, suchen Gut und Böse auf derartige Seinsgrundlagen zurückzuführen und entwickeln dabei teils ganz unterschiedliche Lösungen des Theodizee-Problems.

Weiteres dazu im Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Dualismus

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