Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Friedrich Ernst Dorn
Mo Okt 16, 2017 9:17 am von Andy

» **** Platin ****
Mo Okt 16, 2017 9:11 am von Andy

» Der Aufruf der Kulturschaffenden
Mo Okt 16, 2017 9:02 am von Andy

» Harry Rosenthal
Mo Okt 16, 2017 8:54 am von Andy

»  BASF-Rückruf - Krebserregender Stoff in Matratzen gelandet?
Fr Okt 13, 2017 9:51 pm von checker

» Kasseler Schallkanone soll Angreifer abschrecken
Do Okt 12, 2017 10:14 pm von Andy

» *** Radon ***
Do Okt 12, 2017 10:00 pm von Andy

» Die Froschfische
Do Okt 12, 2017 9:54 pm von Andy

» Der Sternmull
Do Okt 12, 2017 9:46 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Oktober 2017
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     

Kalender Kalender


Hans Günther von Dincklage

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Hans Günther von Dincklage

Beitrag  checker am Do Apr 21, 2016 6:18 am

Hans Günther von Dincklage (* 15. Dezember 1896 in Hannover; † 1974 auf Mallorca) war ein deutscher Diplomat.
Leben

Von Dincklage wurde 1918 Mitglied der Garde-Kavallerie-Schützen-Division. Er war als „Staatsanwalt Spatz“ mit der Untersuchung des Entweichens des Rosa-Luxemburg-Mörders Kurt Vogel betraut worden. Ihm wurde mitgeteilt, dass sich Wilhelm Canaris am 17. November 1919 in Pforzheim mit Erika Waag verlobt habe, was er als Alibi anerkannte.[1] Von 1922 bis 1923 war von Dincklage Generalstaatsanwalt am Landgericht Gotha.[2]

Am 12. Mai 1927 heiratete von Dincklage in Berlin Maximiliane Henriette Ida von Schoenebeck (* 19. Juli 1899 in Düsseldorf; † 12. September 1978 in Nizza), 1926 von Hanns Erich Borgmann geschieden.

Frau von Schoenebeck war die älteste Tochter von Baron Maximilian von Schoenebeck. Frau von Schoenebeck war die Halbschwester von Sybille Bedford. 1935 ließ sich von Dincklage von Frau von Schoenebeck wegen der Nürnberger Gesetze scheiden.[3]

Von Dincklage hielt sich von 1928 bis 1934 häufig in Sanary-sur-Mer auf und lebte in der dortigen deutschen Migrantengemeinde als Mitarbeiter des SD (Sicherheitsdienst, Nachrichtendienst der SS). Im Reichssicherheitshauptamt waren Vorgesetzte von Dincklage: Walter Schellenberg und Alexander Waag.[4]

1933 leitete von Dincklage die Presse- und Propagandaabteilung der Deutschen Botschaft in Paris. Von Dincklage förderte, wie auch sein Nachfolger in dieser Funktion, Arthur Schmolz (1904; † 1939) von April 1934 bis 1936 den nationalsozialistischen Journalismus durch finanzielle Zuwendungen.[5]

Von 1940 bis 1950 war von Dincklage mit Coco Chanel liiert. Bis 1945 wohnte Frau Chanel im Hôtel Ritz, Paris.[6]

Coco Chanel erklärte das Eigentum von Pierre Wertheimer 1943 für herrenlos und versuchte es zu arisieren, aber Wertheimer hatte seine Anteile am gemeinsamen Unternehmen an den Kollaborateur Félix Amiot verkauft.[7] Von Dincklage stellte Chanel Theodor Momm, vor, der die französische Textilproduktion für das Deutsche Reich überwachte. Theodor Momm stellte Chanel die Operation Modellhut vor.[8]

Nach 1945 ging Dincklage mit Coco Chanel nach Lausanne, von wo über ein Konto von Coco Chanel die Bestattung von Schellenberg in Turin beglichen wurde.[9]

Quelle
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32509
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten