Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Bibeltreue Jugend.
Gestern um 7:07 am von Bibeltreue Jugend

» Hans Seidel Stiftung - Banziana 2017
Sa Jun 17, 2017 11:20 pm von Andy

» Volkspolizist Fritz Fehrmann oder Tod unter dem Fallbeil
Sa Jun 17, 2017 10:54 pm von Andy

» Der Deutsche Einzelhandelstag
Sa Jun 17, 2017 10:32 pm von Andy

» Stern Combo Meissen
Sa Jun 17, 2017 10:13 pm von Andy

» Die Kulturanthropologie
Sa Mai 27, 2017 10:48 pm von checker

» Adolf Grimme
Sa Mai 27, 2017 10:39 pm von checker

» Die Anthropologie
Sa Mai 27, 2017 10:31 pm von checker

» Das 14-Punkte-Programm
Sa Mai 27, 2017 10:22 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Juni 2017
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Kalender Kalender


Erwin Magnus,der Übersetzer der Jack London Werke

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Erwin Magnus,der Übersetzer der Jack London Werke

Beitrag  Andy am Fr Mai 20, 2016 10:27 pm

Siegmund Erwin Magnus[1] (* 24. November 1881 in Hamburg; † 31. März 1947 in Kopenhagen) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer.

Leben

Erwin Magnus war der Sohn des jüdischen Bankiers Max Magnus und dessen Ehefrau Anna Hedwig Elisabeth geb. Mühsam. Nach dem Besuch des Gymnasiums begann er eine Bankausbildung, brach diese jedoch ab und wechselte zum Kunstgewerbe. Er leitete die Hamburger Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde er zur Marine eingezogen. Eine Erkrankung führte jedoch nach kurzer Zeit zu seiner Entlassung. Von 1917 bis 1921 hielt sich Magnus im neutralen Dänemark auf, wo er in der Leitung des Nyt Nordisk Forlag tätig war und neben der dänischen Sprache auch Schwedisch und Norwegisch lernte. 1921 kehrte Erwin Magnus nach Deutschland zurück. Er lebte in Berlin-Friedenau und war journalistisch tätig. Daneben übersetzte er belletristische Werke aus dem Englischen, Dänischen, Norwegischen und Schwedischen. Magnus’ bedeutendste Leistung ist die Übersetzung eines Großteils der Werke von Jack London ins Deutsche.

Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung emigrierte Erwin Magnus nach Dänemark und später nach Schweden. Da er im Exil keine Arbeitserlaubnis erhielt und die Tantiemen aus seiner umfangreichen Übersetzungstätigkeit ausblieben, war Magnus in den letzten Jahren seines Lebens weitgehend verarmt.
Werke

   Lichtspiel und Leben, Berlin 1924

Übersetzungen (Auswahl)

   Nini Roll Anker: Liv und ich, Berlin 1929
   Olai Aslagsson: "Buffalo" und "Der Wolf von Manitoba", Berlin 1933; Der Coyote, Leipzig 1922; Dreizeh, Berlin 1932; Die Einöde, Berlin [u.a.] 1923; Der Herr der Steppe, Berlin 1929; Tiere der Einsamkeit, Berlin 1924; Trampleben, Potsdam 1926
   Herman Bang: Der große Kahn, Berlin 1919
   Georg Brandes: Cajus Julius Caesar, Berlin: 1 (1925), 2 (1925); Hellas, einst und jetzt, Berlin 1923 und weitere
   Johannes Buchholtz: Die Wunder der Klara von Haag, Potsdam 1928
   Peter Freuchen: Der Eskimo, Berlin 1928; Die Flucht ins weiße Land, Berlin 1929; Ivalu, Berlin 1931; Das Leben geht weiter, Zürich 1941 und weitere
   Gunnar Gunnarsson: Die Eidbrüder, München 1934; Der Geächtete, Berlin 1928; Nacht und Traum, München 1929; Schiffe am Himmel, München 1928; Der unerfahrene Reisende, München 1931
   Halldór Laxness: Der Freisasse, übersetzt von Erwin Magnus unter dem Pseudonym Eleonore Voeltzel,[2] Leipzig / Wien / Berlin 1936. Umfasst den ersten Teil von Laxness' Roman Sjálfstætt fólk.
   Knut Hamsun: Das letzte Kapitel, Leipzig; 1 (1924), 2 (1924)
   Agnes Henningsen: Das vollkommene Weib, Potsdam 1926
   Harald Høffding: Erlebnis und Deutung, Stuttgart 1923
   Helge Ingstad: Pelzjägerleben in Kanada, Berlin 1933
   Johannes V. Jensen: Die Stadien des Geistes, Berlin 1929; Verwandlung der Tiere, Berlin 1927
   Thit Jensen: Die Erde, Leipzig 1922; Der König vom Sande, Leipzig 1922
   Helge Kaarsberg: Mein Sumatrabuch, Berlin [u.a.] 1923
   Anker Kirkeby: Russisches Tagebuch, Berlin 1924
   Kelvin Lindemann: Das Haus mit dem grünen Baum, Berlin 1948
   Jack London: Abenteurer des Schienenstranges, Berlin 1924; Alaska-Kid, Berlin 1931; An der weißen Grenze, Berlin 1933; Die eiserne Ferse, Berlin 1927; Die Fahrt der Snark, Berlin 1930; Die glücklichen Inseln, Berlin 1930; Die Herrin des großen Hauses, Berlin 1929; In den Wäldern des Nordens, Berlin 1925; Die Insel Berande, Berlin 1926; Jerry, der Insulaner, Berlin 1927; Joe unter Piraten, Berlin 1930; Kid & Co., Berlin 1931; König Alkohol, Berlin 1925; Lockruf des Goldes, Leipzig 1926; Martin Eden, Berlin: 1 (1927), 2 (1927); Menschen der Tiefe, Berlin 1928 und 15 weitere London-Werke
   Sophus Michaelis: Der Richter, Leipzig 1922
   Henri Nathansen: Jude oder Europäer, Frankfurt 1931
   Adam Oehlenschläger: Aladdin oder Die Wunderlampe, Berlin 1919
   Thomas Olesen-Lökken: Das große Moor, Berlin 1930
   Jacob Paludan: Die Felder reifen, Potsdam 1927; Die neue Welt, Berlin [u.a.] 1923; Vögel ums Feuer, Berlin 1926
   Svend Rindom: Kupferne Hochzeit, Berlin 1929
   Otto Rung: Als die Wasser fielen, Berlin 1923; Der Engel mit den Eselsohren, Hamburg 1925
   Sophus Thalbitzer: Stimmungen, Gefühle und Gemütsbewegungen, Berlin [u.a.] 1920


Quelle
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22243
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten