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Parsau - ehemalige Braunschweiger Grenzgemeinde und alter Handelsweg von Braunschweig in die Altmark nach Salzwedel

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Parsau - ehemalige Braunschweiger Grenzgemeinde und alter Handelsweg von Braunschweig in die Altmark nach Salzwedel

Beitrag  Andy am Sa Mai 21, 2016 10:11 pm

Für die jennigen die sich etwas hier in den Gegend auskennen und Geschichtlich etwas bewandert sind, dürfte die Ortschaft Parsau heute Gihorn bei Brome etwas sagen.
Geschichtlich gesehen spielte diese Ortschaft gerade im Mittelalter für die Stadt Braunschweig eine wichtige Rolle, da diese so eine Art Grenzstation des alten Handelsweges war.Wir werden dies aber nur mal kurz aufzeigen,wer mehr erfahren möchte,hier der Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Parsau

Parsau ist eine Gemeinde im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen.


Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Gifhorn
Samtgemeinde: Brome
Höhe: 62 m ü. NHN
Fläche: 29,33 km²
Einwohner: 1836 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38470
Vorwahl: 05368
Kfz-Kennzeichen: GF
Gemeindeschlüssel: 03 1 51 021
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung: Hauptstraße 7
38470 Parsau


Geographie
Geographische Lage

Parsau liegt zwischen den Naturparks Südheide und Drömling in der geschichtlichen Landschaft des Vorsfelder Werders, einem eiszeitlichen Geestrücken. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Brome an.
Gemeindegliederung

Die Ortsteile der Gemeinde sind:

Ahnebeck (130 Einwohner), unmittelbar nördlich von Parsau
Croya (393 Einwohner), unmittelbar nordöstlich von Ahnebeck
Kaiserwinkel (101 Einwohner), östlich von Parsau
Parsau (1189 Einwohner)

Stand 30. Juni 2013[2]


Giebel, Teilansicht


Zum Ortsteil Parsau gehört der Wohnplatz Giebel, der als Enklave im gemeindefreien Gebiet Giebel liegt (sieben Einwohner).

Geschichte


Parsau wurde urkundlich erstmals um 1505 als Barso, 1510 als Persauw, erwähnt. Der Name stammt vom Altslawischen prabû für Staub oder borû für Kiefer, also etwa „Ort beim Kiefernwald.“[3] Parsau war braunschweigisch; die Grenze zum Fürstentum Lüneburg lag zwischen Ahnebeck und Croya. Die ursprüngliche Dorfform war die eines wendischen Rundlings. 1561 wurde die erste Kirche im Bereich des Vorsfelder Werders in Parsau errichtet, 1567 die erste Schule.

1828 wurde die baufällige Kirche durch einen Neubau aus Velpker Sandstein ersetzt. Der Turm, der auf der Ostseite steht, wurde 1910 hinzugefügt. Laut einem Siedlungsverzeichnis um 1850 bestanden zu dieser Zeit 31 Bauernhöfe. Das Niederungsgebiet Drömling beginnt unmittelbar östlich von Parsau. Daran hatte der Ort, wie die übrigen Anrainer-Dörfer, seit Jahrhunderten bis in die Neuzeit Holzanteile in dem Bruchwaldgebiet. In der Gemarkung von Parsau standen einst zwei Windmühlen. Die 1876 erbaute Holländermühle wurde 1925 abgerissen. Die Bockwindmühle entstand 1843 und wurde 1926 abgebrochen. Die Windmühlen wurden von der Motormühle einer dörflichen Molkereigenossenschaft verdrängt.

Die Gemeinde Parsau gehörte ab 1972 zur Samtgemeinde Rühen. Im selben Jahr kam sie vom Landkreis Helmstedt zum Landkreis Gifhorn. Am 1. März 1974 wurde die Samtgemeinde Rühen aufgelöst. Am 15. März 1974 wurde die Gemeinde Parsau Teil der Samtgemeinde Brome.[4] 1974 wurde auch ein 1655 erbautes Fachwerkhaus nach Riddagshausen umgesetzt, wo es heute an der Straße Zwischen den Bächen steht.

Verkehr

Die B 244 (Abzweig von der B 4 Nähe Hankensbüttel–Wittingen–Parsau–Helmstedt–Elbingerode (Harz)) führt durch die Gemeinde. Bei Parsau war die B 244 einst Teil des alten Heer- und Handelsweges von Braunschweig in die Altmark nach Salzwedel. Von 1857 bis 1866 wurde die Straße zwischen Vorsfelde und Ahnebeck mit einem Sandunterbau und einer festen Kiesel-Lehm-Oberdecke ausgebaut. In den Ortslagen hatte die Straße Kopfsteinpflaster.

Parsau ist an die im Stundentakt verkehrende Buslinie Wolfsburg–Brome angeschlossen. An Sonn- und Feiertagen verkehren die Busse im Zwei-Stunden-Takt.

Eisenbahn

Parsau und Croya besitzen jeweils am westlichen Ortsrand einen stillgelegten Bahnhof sowie stillgelegte Gleisanlagen, die zur 1909 eingeweihten Kleinbahnstrecke Wittingen–Oebisfelde gehörten. Die ab 1944 von den OHE (Osthannoversche Eisenbahnen) genutzte Strecke kam durch die deutsch-deutsche Grenzziehung auf dem Abschnitt Rühen–Oebisfelde 1945 zum Erliegen. Sie wurde zunächst noch in nördliche Richtung (Wittingen) genutzt. Ende Mai 1974 wurde der Personenverkehr eingestellt. Bis 2003 fand auf der Strecke Richtung Norden noch Güterverkehr statt. Die Parsauer Firma Lichtnack wurde mit Steinen beliefert. Das Gleisstück Richtung Rühen wurde noch bis 2004 zum Abstellen von Güterwagen genutzt.


Ehemaliges Bahnhofsgebäude in Parsau mit alten Gleisen, heute Gaststätte

Quelle
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