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Die Jacobs Foundation

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Die Jacobs Foundation

Beitrag  checker am So Jun 12, 2016 6:05 am

Die Jacobs Foundation ist eine Stiftung nach Schweizer Recht mit Sitz in Zürich. Sie wurde am 16. Mai 1989 von dem deutsch-schweizerischen Unternehmer Klaus J. Jacobs und seiner Familie gegründet.

Hauptzweck der Stiftung ist die Innovationsförderung in der Kinder- und Jugendentwicklung.

Hintergrund Jacobs Foundation

Die in Zürich ansässige private Stiftung ist weltweit tätig im Bereich der Kinder und Jugendentwicklung. Sie wurde im Jahre 1989 vom Unternehmer Klaus J. Jacobs gegründet. Sie ist von der Vision ihres Gründers geleitet, wonach eine Gesellschaft nur nachhaltig erfolgreich sein kann, wenn sie allen ihren Mitgliedern die Chance auf gute Bildung ermöglicht.[1]

Die Stiftung fördert Forschungsprojekte, wissenschaftliche Institutionen und praktische Interventionsprogramme mit einem Jahresbudget von rund 40 Millionen Franken. Sie unterstützt und begleitet Aktivitäten, die Antworten darauf versprechen, wie der Lebens- und Lernverlauf junger Menschen optimal für eine erfolgreiche Teilhabe an der Gesellschaft gestaltet und unterstützt werden kann.

Dabei ist die Stiftung in besonderem Masse der wissenschaftlichen Exzellenz und Evidenz verpflichtet und vertritt einen Ansatz in der Kinder- und Jugendentwicklung, der die positiven Entwicklungsmöglichkeiten junger Menschen betont. Dieser Ansatz umfasst ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Disziplinen und praktischen Ansätzen, das von der psychologischen, kognitiven, emotionalen, intellektuellen, sozialen, beruflichen, akademischen und ökonomischen bis hin zur physischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen reicht.
Der Stiftungsrat

Christian Jacobs, Präsident des Stiftungsrats, unternehmerisch tätig als Investor bei Infront Sports & Media, Cewe Color Holding AG und Hemro AG; Hamburg, Deutschland
Hans Ambühl, Generalsekretär Schweizerische Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren; Bern, Schweiz
Lavinia Jacobs, selbstständig als Art Consultant; Zürich, Schweiz
Nathalie Jacobs, PR-Beraterin; Zürich, Schweiz
Ulman Lindenberger, Direktor, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung; Berlin, Deutschland
Auma Obama, Initiatorin und Vorstandsvorsitzende der Sauti Kuu Foundation; München, Deutschland
Marta Tienda, Professorin an der Princeton University; Princeton (NJ), USA
Laura Tyson, Professorin an der Haas School of Business der University of California; Berkeley (CA), USA
Olaf von Maydell, Partner Sozietät Schomerus & Partner; Berlin, Deutschland

Geschäftsführer

László Nagy (1989–1995)
Theo Brenner (1995–2006)
Bernd Ebersold (2006–2012)
Sandro Giuliani (seit 2013)

Geschichte

Im Jahr 2001 übertrug der sozial engagierte Gründer Klaus Jacobs alle Anteile an der Jacobs Holding AG mit einem damaligen Marktwert von 1,433 Milliarden Schweizer Franken an die Stiftung. Mit einem Wert von heute 4,55 Milliarden Schweizer Franken (31. Dezember 2013) und einer Jahresausschüttung von 35 bis 40 Millionen Schweizer Franken gehört die Stiftung zu den größten privaten Stiftungen Europas.

Die Stiftung beschloss im November 2006, die private International University Bremen bis 2011 mit 200 Millionen Euro zu fördern; daraufhin wurde die Universität in Jacobs University Bremen umbenannt. Die Universität Zürich erhielt 10 Millionen Franken zum Aufbau eines Zentrums für Jugendforschung, das 2001 gegründete «Jacobs Center for Productive Youth Development». Die Jacobs Foundation trägt auch das bereits 1984 gegründete Johann Jacobs Museum in Zürich (ehemals bekannt als Museum zur Kulturgeschichte des Kaffees), das sich seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 2013 der Geschichte der globalen Handelswege widmet.
Klaus J. Jacobs Awards

Zur Ehren ihres Stiftungsgründers vergibt die Stiftung seit 2009 jährlich zwei Awards für herausragende Leistungen aus Forschung und Praxis in der Kinder- und Jugendentwicklung:

Der Klaus J. Jacobs Research Prize honoriert wissenschaftliche Arbeiten mit hoher gesellschaftlicher Relevanz für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die Jacobs Foundation legt grossen Wert darauf, dass wissenschaftliche Erkenntnisse aus interdisziplinär angelegter Forschung in die Praxis einfliessen. Der Preis ist mit 1 Million Schweizer Franken dotiert.

Der Klaus J. Jacobs Best Practice Prize zeichnet aussergewöhnliches Engagement von Institutionen oder Persönlichkeiten aus, die innovative Lösungen für die Kinder- und Jugendentwicklung praktisch umsetzen. Der Best Practice Prize ist mit 200’000 Schweizer Franken dotiert.

Die Vergabe der Klaus J. Jacobs Awards findet jährlich anfangs Dezember an der Universität Zürich in Gegenwart von ca. 270 geladenen internationalen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft statt.
Nominationsverfahren

Nominierungsberechtigt für den Research Prize sind Fachgesellschaften und Experten weltweit im Bereich der Kinder- und Jugendforschung. Selbstnominationen werden nicht akzeptiert. Ein internationales Gremium aus derzeit neun Experten wählt in einem mehrstufigen Verfahren einen Preisträger mit exzellentem Leistungsausweis.
Der Träger des Best Practice Prize wird vom Stiftungsrat der Jacobs Foundation bestimmt.
Klaus J. Jacobs Research Prize Jury

(Stand 2015)

Anne C. Petersen (Vorsitzende), University of Michigan, USA.
Jürgen Baumert, Max Planck Institute for Human Development, Berlin.
Jere R. Behrman, University of Pennsylvania, USA.
Francesco C. Billari, University of Oxford, UK.
Uta Frith, University College London.
Kathleen Kiernan, University of York, UK.
Terrie Moffitt, Duke University, USA, und Kings Kollege London, UK.

Preisträger
Jahr Research Prize Best Practice Prize
2015 Sarah-Jayne Blakemore (University College London, UK) für ihre Forschung zum Verständnis von emotionaler und sozialer Hirnentwicklung im Jugendalter. Gesamtschule Unterstrass (Zürich, Schweiz) für ihr innovatives Projekt zu sozialem und emotionalem Lernen, das soziale Kompetenzen in den Schweizer Lehrplan aufgenommen hat.
2014 Michael J. Meaney (McGill University, Montreal, Kanada) für seine Forschung zu den Mechanismen wie sich elterliche Fürsorge in die Biologie von Kindern einbettet. Serenity Harm Reduction Programme Zambia (SHARPZ) für ihre evidenzbasierte kognitive Verhaltenstherapie für traumatisierte Kinder und deren Familien in Sambia.
2013 Greg J. Duncan (School of Education, University of California, Irvine) für seine Forschung zu den langfristigen Auswirkungen frühkindlicher Armut. ELTERN-AG aus Deutschland für ihr Präventionsprogramm der frühen Bildung für Familien in besonders belastenden Lebenslagen.
2012 Dante Cicchetti (University of Minnesota) für seine Forschung zur Widerstandsfähigkeit von Kindern und den Entwicklungsfolgen belastender Lebensumstände. Stiftung Off Road Kids für ihre überregionale Strassensozialarbeit zugunsten von Ausreissern und Strassenkindern in Deutschland.
2011 Michael Tomasello (Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie) für seine Forschung zur Identifizierung ausschliesslich menschlicher Formen der Kooperation, Kommunikation und des kulturellen Lernens. Christiane Daepp für die Entwicklung von Ideenbüro, einem Programm, das Schulkindern dazu verhilft, Verantwortung zu übernehmen und Zusammenarbeit zu lernen.
2010 Terrie E. Moffitt und Avshalom Caspi (Duke University und King’s College London) für ihre Forschung zum Zusammenspiel genetischer und sozialer Einflüsse auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die Organisationen Opstapje Deutschland e. V. und a:primo für ihr Engagement in der frühen Förderung sozial benachteiligter Kinder durch die erfolgreiche Umsetzung eines Spiel- und Förderprogramms in Deutschland und in der Schweiz.
2009 Laurence Steinberg (Temple University) für seine Forschung zur Psychopathologie sowie zum Risiko- und Entscheidungsverhalten von Jugendlichen. Pater Johann Casutt für die erfolgreiche Anpassung des Schweizer Modells für die Berufsbildung von Jugendlichen in Indonesien.
JUVENIR: Die Schweizer Jugendstudienserie der Jacobs Foundation

Juvenir ist eine repräsentative Studienreihe der zu aktuellen Themen von Jugendlichen in der Schweiz. Als einzige Schweizer Studienreihe spricht Juvenir nicht nur über Jugendliche, sondern mit ihnen. Dazu verwendet Juvenir die sozialen Medien, die Jugendliche tagtäglich nutzen. Die Jugendlichen können dabei die Resultate Facebook diskutieren. Dort haben alle Interessierten die Möglichkeit, die Ergebnisse zu bewerten und sich gegebenenfalls von Mehrheitsmeinungen abzugrenzen. Die Studien werden jährlich erhoben, die erste Studie erschien im Jahr 2012.
Studien

JUVENIR 1.0: Unser Platz - Jugendliche im öffentlichen Raum (Erscheinungsdatum 2012)
JUVENIR 2.0: Die erste grosse Entscheidung. Wie Schweizer Jugendliche eine (Berufs-)Ausbildung wählen. (Erscheinungsdatum 2013)
JUVENIR 3.0: Geld - (k)ein Thema. Wie es um die Finanzen der Schweizer Jugendlichen steht. (Erscheinungsdatum 2014)

Die Studien stehen jeweils als Langfassung (Gesamtstudie) und Kurzfassung auf der Webseite www.juvenir.ch zum Download bereit.

Quelle

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